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08.10.2021

Corona-Update: Zahlen an der Küste steigen leicht

Die Corona-Fallzahlen an der Küste sind wieder leicht angestiegen. Der Kreis Wittmund meldet von gestern bis heute fünf neue Fälle, die Inzidenz steigt hier deutlich von 9 auf 17. Auch in Oldenburg hat die Inzidenz wieder die 50er-Marke gerissen. Die Belegung der Intensivstationen in Niedersachsen hingegen ist seit vier Tagen konstant geblieben. 3,8 Prozent der Intensivbetten sind momentan im Land belegt.

„Alte Scheune“-Fall liegt wieder bei der Staatsanwaltschaft

Der Corona-Ausbruch in der „Alten Scheune“ in Jheringsfehn im vergangenen Jahr wird erneut von der Staatsanwaltschaft geprüft. Der ehemalige Wirt des Restaurants will nicht die gesamte Strafe für den Verstoß gegen die Corona-Maßnahmen zahlen. Der Landkreis Leer hatte ihm einen Bußgeldbescheid in Höhe von 2.500 Euro geschickt – der Wirt solle die Strafe auch für alle betroffenen Gäste zahlen. Der Landkreis als Aussteller der Strafe hat den Einspruch an die Staatsanwaltschaft weitergeleitet – deshalb könnte der Fall auch vor Gericht landen. Im Mai 2020 gab es in dem Restaurant bei einer Eröffnungsfeier einen der ersten größeren Corona-Ausbrüche in der Region. Über 200 Personen waren zeitweise in Quarantäne, zwei Gäste sind nach schweren Corona-Verläufen verstorben.

Schulen sollen weiter offenbleiben

Schulschließungen wegen Corona soll es möglichst nicht mehr geben – dafür haben sich die Kultusministerinnen und Kultusminister der Länder erneut ausgesprochen. Es sei wichtig, den Präsenzunterreicht dauerhaft zu sichern, heißt es in einem Beschluss nach Beratungen in Potsdam. Auch bei einer weitgehenden Abschaffung der Maskenpflicht an Schulen sollte eine Quarantäne nur für einzelne Personen und deren enge Kontaktpersonen angeordnet werden und nicht für ganze Klassen. Das ist mit der Einschränkung Maskenpflicht in Niedersachsen aktuell schon so geregelt.

Bei 2G-Veranstaltungen soll Besuchergrenze wegfallen

Bei Veranstaltungen in Niedersachsen, zu denen nur Geimpfte und Genesene Zutritt haben, soll künftig die Besuchergrenze wegfallen. Wie eine Sprecherin des Corona-Krisenstabs mitteilte, lag die Grenze bislang bei 25.000 Besucherinnen und Besuchern. So könnten zum Beispiel Fußballvereine ihre Stadien voll mit Fans besetzen. Wann die neue Änderung der Corona-Verordnung in Kraft tritt, ist noch unklar.

Weihnachtsmärkte mit 3G möglich

Weihnachtsmärkte in Niedersachsen sollen in diesem Jahr unter Auflagen möglich sein. Wie der Landes-Krisenstab mitteilte, gelte die 3G-Regel. Wer etwas essen oder trinken möchte, muss vorweisen, dass er geimpft, genesen oder negativ getestet ist. Für Kinder und Jugendliche unter 18 Jahren gilt diese Regel nicht. Die Weihnachtsmarkt-Buden müssen außerdem grundsätzlich mindestens zwei Meter auseinander stehen.
Zuletzt wurde schon darüber diskutiert, ob der Weihnachtszauber in Aurich stattfinden kann. Eine endgültige Entscheidung der Verantwortlichen steht hier aber noch aus.

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