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08.09.2021

Kommunen an der Küste bekommen Fördergelder für Innenstädte

Die Kommunen an der Küste bekommen Fördergelder vom Land, um die Innenstädte nach der Corona-Pandemie wieder attraktiver zu machen. So hat jede Kommune ein Projekt beim Land eingereicht, mit dem wieder mehr Leute in die Innenstädte gezogen werden sollen. Am meisten Geld gibt es für Städte Oldenburg und Wilhelmshaven. Sie bekommen knapp 1,8 Millionen Euro vom Land. Für Aurich und Emden gibt es knapp mehr als eine Million Euro, für Leer 755.000 Euro. Die Gelder kommen aus dem Sofortprogramm „Perspektive Innenstadt“. Schon zuletzt hatte es Berichte darüber gegeben, dass die Innenstädte in Niedersachsen nach Corona deutlich weniger Zulauf bekommen.

Erstmal nur wenig Drittimpfungen in ostfriesischen Kommunen und bei Hausärzten geplant

Obwohl die Landesregierung das seit vergangener Woche, sind in den ostfriesischen Kommunen und bei den Hausärzten bisher nur wenig Drittimpfungen geplant. Viele würden noch auf die Empfehlung der Ständigen Impfkommission warten, sagt ein Sprecher der Kassenärztlichen Vereinigung in Niedersachsen. Nach der Schließung der Impfzentren Ende des Monats soll es sogenannte Auffrischungsimpfungen beispielsweise in Alten- und Pflegeheimen geben. Ältere Personen, bei denen die zweite Impfung bereits länger zurückliegt, können sich auch beim Hausarzt impfen lassen. Manche verabreichen auch schon jetzt Drittimpfungen, weil das laut der Corona-Verordnung in Niedersachsen schon erlaubt ist.

Nach Ende der Impfzentren: mobile Teams übernehmen 

Nach der Schließung der Impfzentren Ende des Monats sollen mobile Teams die Impfungen in Niedersachsen übernehmen. Das hat Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens gestern angekündigt. Insgesamt 135 Teams mit bis zu zwölf Personen sollen bereitstehen. Sie sollen in Altenheime,  Schulen und auch in schwierigen Wohnsituationen impfen. Auch an der Küste laufen schon die Planungen – im Landkreis Aurich soll es zum Beispiel drei mobile Teams geben, die bis Ende des Jahres im EEZ stationiert sein werden. 

Corona-Todesfall im Kreis Leer 

Im Landkreis Leer gibt es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Wie die Kreisverwaltung berichtet, handelt es sich um einen 44-jährigen Mann. Seit Beginn der Pandemie ist es der 64. Todesfall im Kreis Leer, der mit Corona zu tun hat. Die Inzidenz in Leer liegt heute nach Angaben vom Robert-Koch-Institut bei 37. 

Herbstmarkt in Aurich darf stattfinden

Der Herbstmarkt in Aurich darf in diesem Jahr stattfinden. Der Landkreis hat einen Antrag der Veranstalter jetzt genehmigt. Bis zu 1000 Personen dürfen sich gleichzeitig auf dem Herbstmarkt aufhalten, es gibt eine generelle Maskenpflicht, auch in den Fahrgeschäften. Der Markt soll vom 22. bis zum 31. Oktober stattfinden. Zuletzt war bekannt geworden, dass das Oktoberfest in der Stadt dieses Jahr ausfallen muss – der Veranstalter sieht die Infektionslage als zu unberechenbar. In Leer wird heute darüber entschieden, ob es dieses Jahr einen Gallimarkt geben wird – momentan sieht es aber eher nicht danach aus.  

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