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08.06.2021

Ambrosy wünscht sich weitere Lockerungen bei Inzidenzen unter 10

Friesland Landrat Sven Ambrosy wünscht sich weitere Corona-Lockerungen für Kommunen, die mit ihrer Inzidenz länger unter 10 liegen. Hintergrund ist, dass die Sieben-Tage-inzidenz in Friesland schon seit mehreren Wochen sehr niedrig ist. Momentan gibt es gar keine Corona-Fälle im Kreisgebiet. Welche Lockerungen in Frage kommen würden, das führt Ambrosy nicht weiter aus – zuletzt kam von Landesseite aus schon die Überlegung, die Kontaktbeschränkungen für Niedriginzidenzkommunen in der Verordnung nochmal anzupassen. Momentan dürfen sich im Kreis Friesland bis zu zehn Personen aus drei Haushalten treffen.

Corona-Todesfall in Wilhelmshaven

Die Stadt Wilhelmshaven meldet einen weiteren Todesfall der mit einer Corona-Infektionen zu tun hat. Damit sind in der Jadestadt seit Beginn der Pandemie im vergangenen Jahr 52 Personen an oder mit der Krankheit verstorben. Die Inzidenz bleibt heute gering in Wilhelmshaven – der Wert liegt nach Angaben vom Robert-Koch-Institut bei 3,9.

Oldenburger DRK Chef fordert: Eltern-Kind-Kliniken weiter fördern

Die Eltern-Kind-Kliniken an der Küste sind auch nach der Öffnung weiter auf Hilfe vom Staat angewiesen. Das betont der Präsident vom DRK-Landesverband Oldenburg, Helmut Gels, in einem offenen Brief an Gesundheitsminister Jens Spahn. Der Rettungsschirm für die Kliniken soll Mitte des Monats auslaufen. Gels fordert aber, die Finanzhilfen noch bis Ende des Jahres laufen zu lassen. Die wirtschaftliche Situation sei weiterhin schlecht; durch die Öffnung würde sich das auch erstmal nicht ändern, weil die Belegung immer noch begrenzt ist.

Kreis Friesland coronafrei

Der Landkreis Friesland ist erstmals seit mehr als einem Jahr coronafrei. Nach Angaben vom Robert Koch-Institut gab es im Verlauf der letzten sieben Tage keine Neuinfektionen. Friesland ist deutschlandweit einer von zwei Landkreisen mit Nuller-Inzidenz.  Auch in den anderen Kommunen in der Region beruhigt sich das Infektionsgeschehen weiter: Die Kreise Leer, Wittmund und die Stadt Wilhelmshaven haben eine Inzidenz unter 10. Aurich und Emden liegen unter 50.

Weil kritisiert Meyer-Werft-Spitze

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat die Geschäftsleitung der Meyer Werft für ihr Verhalten rund um den Zukunftspakt kritisiert. Bei einem Besuch in Papenburg gestern sagte er, die Art und Weise wie die Unternehmensspitze agiert hat wäre ein Foul-Spiel. Die Situation im Unternehmen mache ihm große Sorgen: Es gebe nirgendwo sonst in Niedersachsen so verhärtete Fronten zwischen Geschäftsleitung und Arbeitnehmervertretung. Die Geschäftsleitung hatte am Wochenende einen Teil der Belegschaft über den Zukunftspakt und Stellenabbau abstimmen lassen. Der Betriebsrat hatte das Vorgehen kritisiert und der Werft-Spitze vorgeworfen, die Belegschaft spalten zu wollen.

Mehrere Testzentren in der Region könnten schließen

Mehrere Testzentren an der Küste könnten in den kommenden Wochen schließen. Durch die Lockerung der Corona-Maßnahmen und den Wegfall der Testpflicht an vielen Stellen sei der Bedarf deutlich gesunken. Unter der Woche habe sich die Zahl der Tests halbiert, so ein ostfriesischer Testcenter Betreiber. Einige Stationen haben schon fest angekündigt, zu schließen, beispielsweise in Wilhelmshaven, Aurich oder Greetsiel. Die neue Corona-Verordnung sieht bei einer niedrigen Inzidenz keine Testpflicht mehr im Einzelhandel oder in der Außengastronomie vor.  

KVN bittet um Zurückhaltung bei Impftermin-Anfragen

Die niedergelassenen Ärzte in Niedersachsen mahnen bei der Vergabe von Impfterminen zu geduld. Wenn die Telefonleitungen dauerhaft besetzt und die Emailpostfächer voll seien würde andere Patienten nicht mehr durchkommen. Der Chef der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen bittet darum, dass sich nicht alle in dieser Woche um einen Termin kümmern, sondern erst im Laufe des Monats. Bisher stehe in den Praxen oft nur wenig Impfstoff zur Verfügung. Auch in den Impfzentren werden die Wartelisten immer länger: Alleine im Kreis Aurich stehen rund 17.500 Personen auf der  Liste. Seit gestern ist die Impfpriorisierung aufgehoben. Dadurch kann jeder, der möchte, einen Termin vereinbaren.  

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