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08.04.2021

Modellprojekt in Aurich soll Ende kommender Woche starten

Das Modellprojekt für Lockerungen in der Corona-Krise soll in Aurich nächste Woche Donnerstag oder Freitag starten. Das hat Bürgermeister Horst Feddermann bei einem Pressegespräch angekündigt. Das Projekt soll möglichst zeitgleich mit der Stadt Norden beginnen. Der Modellversuch wird nach Angaben vom Land erstmal auf drei Wochen begrenzt. Sollte die Sieben-Tages-Inzidenz währenddessen auf über 200 steigen, wird das Projekt in den jeweiligen Kommunen abgebrochen. Ab kommender Woche soll in Modellkommunen getestet werden, wie sich Lockerungen unter strengen Schutzmaßnahmen auswirken. Nächsten Montag muss der Auricher Verwaltungsausschuss der Teilnahme der Stadt aber noch zustimmen.

Weil gegen harten Lockdown

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil spricht sich gegen einen harten Lockdown aus. Im ZDF-Morgenmagazin betonte er, dass die Umstände momentan dafür nicht gegeben seien. Weil erwarte keinen exponentiellen Anstieg der Corona-Infektionen. Derzeit sei die Entwicklung positiv, weil die Menschen ihr Verhalten in der Pandemie geändert hätten. Deshalb solle man die Familien nicht mit strengen Maßnahmen belasten. In der kommenden Woche wollen Bund und Länder über das weitere Vorgehen in der Corona-Pandemie beraten.

Vielleicht bald eigenes Impfzentrum im Emder VW-Werk

Ab Ende des Monats könnte im Emder VW-Werk ein betriebseigenes Impfzentrum an den Start gehen. Das teilt der Betriebsrat mit. Dann würden zunächst Mitarbeiter mit Vorerkrankungen geimpft werden, später könnte es auch für frühere VW-Mitarbeiter oder Angehörige die Möglichkeit geben, sich dort impfen zu lassen. An den VW-Standorten in Sachsen gibt es seit vergangener Woche schon eine ähnliche Einrichtung für Mitarbeiter. Der Impfstoff würde dem Werk von Bund und Ländern bereitgestellt werden, heißt es aus dem Betriebsrat.

Norddeutsche Metall- und Elektroindustrie gegen Corona-Testpflicht in Betrieben

Die norddeutsche Metall- und Elektroindustrie ist gegen eine Corona-Testpflicht für die Unternehmen. Laut Nordmetall-Präsident Folkmar Ukena würden bereits 82 Prozent der Betriebe in Nordwest-Niedersachsen freiwillige und kostenlose Corona-Tests anbieten. Die Politik sei gefordert, die Kosten zu übernehmen, sollte es eine gesetzliche Pflicht geben, die Mitarbeiter zweimal pro Woche testen zu müssen. Zwei Drittel der Arbeitgeber in der Region lehnen eine gesetzliche Verpflichtung für die Betriebe ab. Genauso viele würden ihren Mitarbeitern auch betriebliche Impfungen anbieten, wenn genügend Impfstoff da ist. Die Kosten müssten dann aber die Krankenkassen übernehmen, so Ukena.

Querdenker-Demo wieder abgesagt

Die eigentlich am Samstag geplante Querdenker-Demonstration in Aurich ist wieder abgesagt worden. Die Organisatoren begründen das mit unerfüllbaren Auflagen, berichtet die OZ. Die Stadt habe vorgeschrieben, dass Masken zu keinem Zeitpunkt der Demonstration abgesetzt werden dürften – auch nicht für einen kurzen Moment.  Ursprünglich sollte auf dem Parkplatz der Sparkassen-Arena gegen Corona-Maßnahmen protestiert werden. Zuletzt gab es in Aurich im Dezember eine Protestaktion, damals waren nur 80 Personen beteiligt, obwohl deutlich mehr angekündigt waren.

Varel muss Dauercamper auf Stellplätze lassen

Die Stadt Varel muss Dauercamper mit Saisonkarte zu ihren Stellplätzen auf dem Dangaster Campingplatz lassen. Das hat das Vareler Amtsgericht so entschieden, weil die Corona-Verordnung eindeutig Ausnahmen für Dauer- und Saisoncamper vorsieht. Ein Dauercamper hatte einen Eilantrag und verlangt, seinen bezahlten Stellplatz auch nutzen zu dürfen. Die Stadt Varel wollte den Campingplatz eigentlich für alle geschlossen lassen. Damit sollten alle Urlauber aus dem Ort herausgehalten und damit die Ausbreitung der Corona-Pandemie verhindert werden.

Jeder Fünfte im Landkreis Aurich will sich nicht mit AstraZeneca impfen lassen

Jede fünfte impfberechtigte Person im Landkreis Aurich will sich nicht mit AstraZeneca impfen lassen. Das teilt ein Sprecher der Kreisverwaltung mit. Geschätzt wären es in den vergangenen Tagen knapp 20 Prozent der Personen gewesen, die sich nicht mit AstraZeneca impfen lassen wollten. Für das Impftempo im Landkreis hat das keine Auswirkungen, die betroffenen Personen rutschen in der Warteliste nach hinten. Kurz nach der Zulassung war der Impfstoff nur für unter 65-Jährige empfohlen worden, zwischenzeitlich wurde er sogar komplett aus dem Verkehr gezogen. Die Ständige Impfkommission empfiehlt nun, AstraZeneca nur an über 60-Jährige zu verabreichen.

Weiterer Corona-Todesfall im Kreis Friesland

Der Landkreis Friesland meldet einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Seit Ausbruch der Pandemie im vergangenen März zählt die Kreisbehörde insgesamt 38 tödliche Verläufe mit der Krankheit. Die Fallzahlen im Kreisgebiet sind zuletzt aber gesunken. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt da laut dem niedersächsischen Landesgesundheitsamt bei 37,5.

Weiterhin verstärkt Kontrollen von Wohnmobilisten im Landkreis Wittmund

Der Landkreis Wittmund will die Wohnmobilisten im Kreisgebiet weiterhin schwerpunktmäßig auf die Einhaltung der Corona-Regeln kontrollieren. Übers Osterwochenende hatte es schon solche Kontrollen gegeben, dabei wurden insgesamt 64 Ordnungswidrigkeiten festgestellt. Teils wurde gegen das touristische Übernachtungsverbot verstoßen, teils wurden auch die Kontaktbeschränkungen missachtet. Viele hätten ihre Wohnmobile etwas abseits von der Küste abgestellt und dort auch übernachtet.

Norddeutsche Metall- und Elektroindustrie gegen Corona-Testpflicht in Betrieben 

Die norddeutsche Metall- und Elektroindustrie ist gegen eine Corona-Testpflicht für die Unternehmen. Laut Nordmetall-Präsident Folkmar Ukena würden bereits 82 Prozent der Betriebe in Nordwest-Niedersachsen freiwillige und kostenlose Corona-Tests anbieten. Die Politik sei gefordert, die Kosten zu übernehmen, sollte es eine gesetzliche Pflicht geben, die Mitarbeiter zweimal pro Woche testen zu müssen. Zwei Drittel der Arbeitgeber in der Region lehnen eine gesetzliche Verpflichtung für die Betriebe ab. Genauso viele würden ihren Mitarbeitern auch betriebliche Impfungen anbieten, wenn genügend Impfstoff da ist. Die Kosten müssten dann aber die Krankenkassen übernehmen, so Ukena. 

Corona-Fallzahlen in Leer gesunken

Die Corona-Fallzahlen im Landkreis Leer sinken weiter. Es wurde zwar über 20 Neuinfektionen gemeldet – es werden aber mehr Leute wieder als gesund eingestuft, als es Infizierte gibt. Damit weist das niedersächsische Landesgesundheitsamt für den Kreis Leer eine Sieben-Tages-Inzidenz von 115,4 aus. Gestern lag der Wert noch bei 140. Im Kreis Aurich ist die Zahl der aktiven Corona-Fälle leicht gestiegen, die Sieben-Tages-Inzidenz ist da aber weiter gesunken.

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