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08.03.2021

Besatzung sitzt auf Kreuzfahrtschiff fest

Auf dem neusten Kreuzfahrtschiff der Meyer-Werft sitzen zurzeit rund 1.000 Arbeiter und Besatzungsmitglieder fest. Auf der „Odyssey Of The Seas“ gab es weitere Corona-Fälle. Das Gesundheitsamt geht nicht davon aus, dass es noch weitere Fälle geben wird, weil die Infizierten bereits als Kontaktpersonen isoliert waren. Trotzdem muss die  Besatzung erstmal auf dem Schiff bleiben. Die «Odyssey of the Seas» war vor rund einer Woche über die Ems in Richtung Nordsee überführt worden. Für die Endausrüstung liegt das Kreuzfahrtschiff nun in Bremerhaven. Nach Angaben der Meyer-Werft werden alle Arbeiter an Bord täglich auf das Coronavirus getestet.

Friesland will Kontaktbeschränkungen weiter lockern

Der Landkreis Friesland will die Kontaktbeschränkungen noch weiter lockern. Demnächst sollen treffen von maximal 10 Personen aus drei Haushalten erlaubt sein. Vorher muss das Landesgesundheitsamt aber noch grünes Licht geben. Weitere Lockerungen bei den Kontaktregeln sind dann erlaubt, wenn die Inzidenz stabil unter 35 bleibt – aber eben nur mit Zustimmung vom Land. Friesland liegt im Moment knapp darunter.

Immer mehr Nachfrage nach Psychotherapie

Seit Beginn der Corona-Pandemie steigt die Nachfrage nach Psychotherapien deutlich an. Bei den Erwachsenen wollten seit vergangengen März etwa 40 Prozent mehr einen Therapieplatz haben, bei den Kindern waren es sogar 60 Prozent. Dadurch steigen die Wartezeiten für einen freien Platz landesweit deutlich an.  Laut der Psychotherapeutenkammer Niedersachsen müssen vor allem Angst-Störungen und Depressionen behandelt werden.

Nur zwei Neuinfektionen in Ostfriesland

In Ostfriesland wurden heute nur zwei neue Corona-Fälle gemeldet. Einer im Kreis Aurich und einer im Kreis Wittmund. Die anderen Kommunen melden keine Neuinfektionen. In Friesland und Wilhelmshaven gab es allerdings auch neue Fälle. Die Inzidenzwerte liegen außerdem fast überall unter 35. Emden hat eine Inzidenz von 56,1. Der Kreis Leer liegt bei 99,6. Die Zahlen sind Montags meist niedriger, weil übers Wochenende nicht so viel getestet wird. Allerdings sind sie im Vergleich zum vergangenen Montag in jeder einzelen Kommune rückläufig.  

Landkreis Wittmund weitet Schnelltests aus

Der Landkreis Wittmund weitet das Schnelltest-Angebot aus. Das Rote Kreuz bietet ab Mittwoch in Esens, Friedeburg und Holtriem kostenlose Tests an. In Wittmund sind die Tests schon verfügbar. Dafür muss man sich vorher anmelden. Seit heute müssen alle Kommunen jedem Einwohner pro Woche einen kostenlosen Corona-Schnelltest anbieten. Deshalb will die Stadt Wilhelmshaven z.B. ein zweites Testzentrum im Stadtnorden aufbauen.

Ab heute gelten neue Corona-Regeln

Ab heute gelten die neuen Corona-Regeln vom Land. So können sich ab sofort bis zu fünf Personen aus zwei Haushalten treffen, Kinder unter 14 Jahren sind von der Regelung ausgenommen. Liegt der Inzidenzwert in einer Kommune stabil unter 35, wären auch Treffen von bis zu zehn Erwachsenen aus drei Haushalten erlaubt, dazu muss jeder Landkreis aber selbst eine Allgemeinverfügung erlassen, die vorher zusätzlich vom Land genehmigt werden muss. Die Kindertagestätten machen heute auch wieder auf. Auch der Einzelhandel darf mit Terminvereinbarung wieder öffnen.

Lockerungen der Maßnahmen gelten auch für den Landkreis Leer

Die Lockerungen der Corona-Maßnahmen gelten auch für den Landkreis Leer. Das war heute Morgen noch unklar gewesen, weil zum Beispiel die Kontaktbeschränkungen nur gelockert werden dürfen, wenn die Siebentagesinzidenz in einer Kommune unter 100 liegt. Nach Berechnung vom Landesgesundheitsamt Niedersachsen beträgt der Wert im Kreisgebiet Leer heute aber 99,6. Damit darf auch der Einzelhandel im Landkreis mit vorheriger Terminabsprache mit den Kunden wieder öffnen. Auch die Kitas dürfen wieder auf machen.

FDP/FW-Gruppe kritisiert Allgemeinverfügung der Stadt Wilhelmshaven

Die FDP/FW-Gruppe im Wilhelmshavener Stadtrat kritisiert die neuen Corona-Maßnahmen in der Stadt. Dass in der neuen Allgemeinverfügung von einer dynamischen Ausbreitung des Virus gesprochen werde, sei Panikmache, so ein Sprecher der Gruppe. Denn die Inzidenz wäre mittlerweile wieder auf unter 35 gefallen. Daher wäre auch die Ausweitung der Maskenpflicht auf Parkplätzen und auf der Kaiser-Wilhelm-Brücke sinnloser Aktionismus. Die neue Verordnung gilt in Wilhelmshaven ab heute.

Impfstart für Kitas und Grund- und Förderschulen

In Kitas und Grund- und Förderschulen in Niedersachsen sollen bald die ersten Beschäftigten geimpft werden. Das teilt Kultusminister Grant Hendrik Tonne mit. Die Impfzentren in den Kommunen sollen demnächst Kontakt mit den Schulen und den örtlichen Trägern der Kinder- und Jugendhilfe aufnehmen. Dann können auch konkrete Termine vereinbart werden. Die Impfung würde dann durch mobile Teams durchgeführt werden, möglich ist aber auch eine Terminabsprache im nächstgelegenen Impfzentrum.

Osterfeuer am Meer abgesagt

Das Osterfeuer am Meer wird auch in diesem Jahr nicht stattfinden. Das teilt der Tourismus-Service Norden-Norddeich mit. Eigentlich war das Osterfeuer für den 3. April angesetzt. Wegen den Kontaktbeschränkungen sei das aber nicht umsetzbar, so ein Sprecher des Tourismus-Service. Zuletzt hatte auch schon die Stadt Wilhelmshaven alle Osterfeuer in der Stadt abgesagt. Auch der Landkreis Leer und die Stadt Emden haben schon angekündigt, dass die Osterfeuer in der Region ausfallen müssen.

Zahlreiche Verstöße gegen die Kontaktbeschränkungen am Wochenende

Die Polizei hat am Wochenende in Friesland und Wilhelmshaven zahlreiche Verstöße gegen die Corona-Verordnung registriert. In Wilhelmshaven waren es nach Polizeiangaben wohl 40 Verstöße, die geahndet wurden. Die Beamten mussten außerdem in Varel eine Grillparty mit sieben Personen aus vier Haushalten auflösen. Besonders kritisch war die Situation aber in Papenburg, wo sich am Freitag 500 und am Samstag 150 Personen aus der Autoszene getroffen haben. Einige davon seien auch aus dem Landkreis Leer und aus der Stadt Emden gekommen, schreibt die Polizei. Die Abstandsregeln wurden bei dem Treffen wohl nicht immer eingehalten.

Erweiterte Öffnungszeiten in Wilhelmshavener Impfzentrum gut angenommen

Die erweiterten Öffnungszeiten im Impfzentrum in Wilhelmshaven wurden am Wochenende gut angenommen. Am Samstag und Sonntag hatte das Zentrum in der Güterstraße von 8 bis 22 Uhr geöffnet. Für diese Zeit war für die unter 65-Jährigen Impfberechtigten keine Terminvereinbarung nötig, weshalb es teilweise zu langen Wartezeiten gekommen ist. Von den 1300 Dosen AstraZeneca, die zur Verfügung standen, wurden bis gestern Nachmittag rund 800 verimpft, sagt der Leiter vom Impfzentrum Klaus-Peter Schaps gegenüber der WZ.

Vereinfachter Zugang zu Hartz IV verlängert

Die Regelung zu einem vereinfachten Zugang zu Hartz IV wurde bis zum 31. Dezember verlängert. Das teilt der Sozialverband Deutschland mit. Grund sind die Einschränkungen durch die Corona-Pandemie. Die Beantragung von Arbeitslosengeld soll dadurch weiterhin schneller und unbürokratisch möglich sein. Auch die Vermögensprüfung wird für sechs Monate ausgesetzt. 

Freude über Öffnung von Einzelhandel in der Region

Der Einzelhandel in der Region freut sich über die Öffnung der Läden. Die Freude unter den Kaufleuten sei groß gewesen, so ein Sprecher vom Kaufmännischen Verein Aurich. Allerdings hätte es schon die Hoffnung gegeben, dass der Einzelhandel unter Einhaltung aller Corona-Regeln wieder öffnen darf. Ab heute dürfen Läden nach Terminabsprache mit den Kunden wieder öffnen, Voraussetzung dafür ist aber, dass die Siebentagesinzidenz in der einzelnen Kommune unter 100 ist. Es ist auch verboten, dass Kunden aus Gebieten mit höheren Inzidenzwerten in geöffneten Geschäften in anderen Landkreisen einkaufen.

Marine hilft bei Einrichtung von zweitem Testzentrum in Wilhelmshaven

Die Marine hilft der Stadt Wilhelmshaven bei der Einrichtung eines zweiten Testzentrums. Das gibt der Admiral der Einsatzflottille 2 bekannt. Ein Amtshilfeantrag wurde jetzt auch offiziell aus Berlin bestätigt. Bisher haben die Marinesoldaten schon in Altenpflegeheimen in Wilhelmshaven beim Testen geholfen. Ob die Soldaten auch im geplanten Zentrum im Stadtnorden mit testen können, muss der Bund noch entscheiden.

Fangohr kritisiert Bund-Länder-Beschluss

Wangerooges Bürgermeister Marcel Fangohr hat den Bund-Länder-Beschluss aus der vergangenen Woche kritisiert. Gerade im Hinblick auf den Ostertourismus sei es schwer zu verstehen, dass die Verordnung bis zum 28. März gilt, so Fangohr. Man brauche deutlich mehr Vorlauf, wenn Tourismus zu Ostern möglich sein sollte. Bund und Länder wollen über den Tourismus erst bei der nächsten Konferenz Ende März diskutieren. Die Osterferien starten in Niedersachsen am 29. März.

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