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07.12.2021

Emden: Neues Impfzentrum vorerst schon ausgebucht für Unter-30-Jährige

In Emden startet am Donnerstag ein neues Impfangebot in der Normannenstraße. Heute Morgen ist dafür die Online-Terminbuchung freigeschaltet worden. Wie ein Stadtsprecher jetzt mitteilt, sind die ersten Impftermine für Unter-30-Jährige schon ausgebucht. Eine weitere Freigabe von Terminen ist abhängig davon, wie viel Impfstoff die Stadt Emden vom Land geliefert bekommt. Bis Heiligabend werden insgesamt etwa 2.500 Termine geplant. In dem Impfzentrum am Emder Hauptbahnhof werden morgen am Tag vor der Eröffnung für alle Impfwilligen noch Lehrkräfte und Erzieherinnen und Erzieher geimpft, so die Stadt.

Für die folgenden Tage sind folgende Impfungen in Emden eingeplant:

  • Mittwoch, 8. Dezember: Sonderimpfaktion für Lehrkräfte und Erzieher:innen Grundschulen und Kitas – keine Terminbuchungen möglich
  • Donnerstag, 9. Dezember, 9 – 16 Uhr: Erstimpfungen mit Johnson & Johnson
  • Freitag, 10. Dezember, 9 – 16 Uhr: Zweit- und Boosterimpfungen mit Moderna
  • Montag, 13. Dezember, 8 – 12 Uhr: Moderna / Biontech (je nach Verfügbarkeit)
  • Montag, 13. Dezember, 16 – 20 Uhr: Johnson & Johnson
  • Dienstag, 14. Dezember: Sonderimpfaktion für Schüler:innen ab 12 Jahren + Personal der weiterführenden Schulen – keine Terminbuchungen möglich
  • Mittwoch, 15. Dezember, 8 – 12 Uhr: Johnson & Johnson
  • Mittwoch, 15. Dezember, 16 – 20 Uhr: Moderna / Biontech (je nach Verfügbarkeit)
  • Donnerstag, 16. Dezember, 8 – 12 Uhr: Moderna / Biontech (je nach Verfügbarkeit)
  • Donnerstag, 16. Dezember, 16 – 20 Uhr: Johnson & Johnson

Weil appelliert an Ungeimpfte

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat in seiner Regierungserklärung heute noch einmal an Ungeimpfte im Land appelliert. Ärztinnen, Ärzte und Pflegefachpersonen würden seit fast zwei Jahren an ihre Grenzen gehen, aktuell würden sie vor allem Ungeimpfte betreuen. Der Anstand würde es gebieten, zur Entlastung der Situation beizutragen. Gleichzeitig könnten Ungeimpfte sich damit aus Einschränkungen befreien. Ab Samstag sollen für diese Personengruppe härtere Kontaktbeschränkungen gelten.

Corona-Lage in Niedersachsen und der Region

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist landesweit weiter angestiegen. Die Hospitalisierungsinzidenz hat leicht zugenommen und liegt jetzt bei 5,9. In der Region sind die Corona-Zahlen aber leicht gesunken. Das RKI meldet heute für den Landkreis Wittmund zum Beispiel eine Inzidenz von 167, gestern lag sie noch deutlich über 200. Auch in Emden, Oldenburg, Wilhelmshaven und den Kreisen Aurich, Leer und Friesland sind die Inzidenzen von gestern bis nach unten gegangen.

Neue Corona-Regeln ab Samstag

Das Land Niedersachsen plant für Samstag eine neue Corona-Verordnung. Darin sollen hauptsächlich die Beschlüsse der Ministerpräsidentenkonferenz der vergangenen Woche umgesetzt werden. Im Einzelhandel gilt dann die 2G-Regel. Außerdem greifen Kontaktbeschränkungen für Ungeimpfte. Die 2G-plus-Regeln in der Gastronomie wird gelockert: Wenn Restaurants nur einen Teil des Ladens auslasten, brauchen Geimpfte und Genesene keinen Test mehr: Die Verordnung soll heute Abend in die Abstimmung gehen.  

Landtag debattiert weiteren Corona-Kurs

Der niedersächsische Landtag kommt heute Vormittag zu einer erneuten Sondersitzung in Hannover zusammen. Ministerpräsident Stephan Weil will sich in einer Regierungserklärung zur Corona-Lage im Land äußern. Auf Antrag der Regierung soll das Parlament anschließend den Weg für weitere Maßnahmen zur Eindämmung des Virus ebnen. Das wird nötig, nachdem der Bundestag die Feststellung der epidemischen Lage von nationaler Tragweite aufgehoben hatte. Alle vier Fraktionen unterstützen das – allerdings dringt die Opposition unter anderem auf mehr Tempo beim Impfen. Die FDP lehnt zudem die Einführung der 2G-Regel im Einzelhandel ab, auf die sich Bund und Länder verständigt hatten.

Alle Intensivstationen abgemeldet

Am vergangenen Wochenende waren zeitweise alle Intensivstationen in Ostfriesland abgemeldet. Grund dafür sei das fehlende Personal, so ein Sprecher der Kliniken Aurich-Emden-Norden im NDR. Seit Beginn der Pandemie sei es immer schwieriger Fachkräfte zu halten. Wenn ein Krankenhaus abgemeldet ist müssen Rettungswagen eine andere Klinik anfahren. Ausnahme sind akute Notfälle, wie ein Schlaganfall.

Weiter viele Schulbusse in Leer

Der Landkreis Leer setzt noch bis Ostern mehr Schulbusse ein. Das teilt die Kreisverwaltung mit. Schon seit vergangenem Jahr wurde immer wieder die Zahl der Busse erhöht, damit Schüler im Bus abstand halten können. Jetzt sei der Auftrag noch einmal bis Ostern verlängert worden.

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