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07.07.2021

Emden erreicht 0er Inzidenz

Die Stadt Emden hat heute erstmals eine Inzidenz von 0,0 erreicht. Nach Zahlen vom Robert-Koch-Institut gab es in den letzten sieben Tagen keine Neuinfektionen. Allerdings gibt es noch vereinzelt aktive Fälle, die nicht mehr in die Statistik zählen. Im Landkreis Leer liegt die Inzidenz ebenfalls weiter bei 0. Die Kreise Friesland und Aurich und die Stadt Wilhelmshaven haben Werte unter 5 – der Kreis Wittmund liegt leicht darüber.

Impftermine für Kinder abgesagt

In den Impfzentren an der Küste werden wohl immer wieder Termine für Kinder und Jugendliche abgesagt. Mehrere Nordseewelle-Hörer berichten, dass das Impfzentrum im Kreis Leer den Impftermin für ihre Kinder spontan abgesagt hat. Ähnliche Berichte gibt es auch in verschiedenen Medien. Die Begründung lautet, dass das Impfzentrum die Verantwortung zurzeit nicht tragen könne. Bisher gibt es immer noch keine allgemeine Impfempfehlung durch die StiKo – dafür gab es zuletzt viel Kritik, auch von Ministerpräsident Stephan Weil.

Behrens: Keine 85 Prozent Impfquote bis Herbst

Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens geht nicht davon aus, dass bis zum Herbst eine ausreichende Herdenimmunität von 85 Prozent erreicht werden kann. Das sagte sie gestern bei Hallo! Niedersachsen. Grund dafür sei der Anteil von Kindern unter 12 Jahren im Land – die machen knapp elf Prozent der Bevölkerung in Niedersachsen aus und für sie gibt es bisher keinen Impfstoff. Behrens sieht als Ziel für den Herbst eine Impfquote von 70 Prozent. In Anbetracht der Ausbreitung der Delta Variante gehen Experten inzwischen davon aus, dass es eine Immunität von 85 Prozent der Bevölkerung braucht um die Pandemie endgültig in den Griff zu kriegen.

Einigung bei Meyer Werft

Im Streit um die Zukunft bei der Meyer Werft haben Geschäftsleitung, Betriebsrat und Gewerkschaften eine Vorläufige Einigung erzielt. Wie die OZ berichtet sollen bei der Werft 350 Stellen abgebaut werden, 100 weitere bei einer Tochterfirma. Betriebsbedingte Kündigungen soll es nicht geben; das Unternehmen will Mitarbeitern die bald in Rente gehen aber entsprechende Angebote machen um früher aus dem Betrieb auszuscheiden. Dem Bericht zu Folge ist das Verhandlungsergebnis aber noch nicht unter Dach und Fach – in gut zwei Wochen soll es finalisiert werden. Geschäftsleitung und Betriebsrat hatten seit Monaten über die Zukunft im Unternehmen gestritten. Zwischenzeitlich standen über 1.000 Entlassungen im Raum. Die Werft war in der Corona-Pandemie in eine Krise gestürzt. Im vergangenen Jahr wurde das größte Minus der Konzerngeschichte eingefahren.

Kritik für Luftfilter-Plan vom Land

Für das Förderprogramm für Luftfilter vom Land Niedersachsen gibt es von einigen Schulen aus dem Landkreis Aurich Kritik. Der Bürgermeister von Ihlow Johann Börgmann bezeichnete das Vorhaben als Kosmetik – regelmäßiges Lüften würde wahrscheinlich mehr bringen. Die Schulträger müssen insgesmt 20 Prozent der Kosten für die Lüftungsanlagen tragen. In der Stadt Aurich wären das nach Angaben vom Stadrat knapp 600.000 Euro für alle Schulen in der Stadt. Das Land will insgesamt 20 Millionen Euro investieren, um die Schulen mit Lüftungsanlagen auszustatten. 

Kreuzimpfungen sorgen für Probleme

Viele Impfzentren an der Küste können die Vorgaben für Kreuzimpfungen noch nicht völlständig umsetzen. Dafür fehlt es an MRNA-Impfstoffen. In den Kreisen Aurich und Wittmund zum Beispiel gibt es in dieser oder kommender Woche nicht genug Biontech oder Moderna für alle Zweitimpfungstermine. Die Kommunen sehen das Land in der Pflicht – wenn eine Vorgabe gemacht wird, müsse auch genügend Impfstoff geliefert werden. Die Ständige Impfkomission hatte in der vergangenen Woche die Kreuzimpfungen empfohlen: Wer seine Erste Impfung mit AstraZeneca erhalten hat, kann sich für eine Zweitimpfung mit Moderna oder Biontech entscheiden. Nach aktuellem stand machen das auch etwa 80 bis 90 Prozent der Impflinge.  

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