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07.05.2021

Einzelhandel eher für “Click and Meet”

Die Einzelhändler sind gegen eine generelle Testpflicht beim Einkaufen. Das zeige eine Umfrage aller Einzelhandelsverbände in Niedersachsen, sagt Johann Doden vom Einzelhandelsverband Ostfriesland.

Dort wurde uns von den Mitgliedern mit einem Verhältnis von 78 zu 22 Prozent gesagt, dass man eher ‘Click and Meet’ bevorzugen würde.

Johann Doden, Einzelhandelsverband Ostfriesland

Das Land berät noch darüber, ob beim Einkaufen nur Tests aus Testzentren ausreichen. Der Landkreis Leer hatte zuletzt beispielsweise kritisiert, dass es zu wenig Testmöglichkeiten dafür gebe. Die neue Verordnung vom Land soll morgen veröffentlicht werden und ab Montag gelten.

Polizeilicher Staatsschutz ermittelt gegen Krankenschwester im Landkreis Friesland

Nach den Impfungen mit einer Kochsalzlösung im Landkreis Friesland ermittelt der polizeiliche Staatsschutz jetzt gegen eine Krankenschwester vom DRK-Kreisverband Jever. Sie soll in sozialen Netzwerken angeblich Beiträge geteilt haben, in denen die Coronamaßnahmen der Regierung kritisch thematisiert wurden. Nähere Hinweise, dass hinter dem Vorfall eine politische Motivation stehen könnte, wurden bisher aber noch nicht bestätigt. Die Polizei geht wie die Staatsanwaltschaft davon aus, dass die Krankenschwester vertuschen wollte, dass ihr ein Fläschchen BionTech runtergefallen ist. Zuletzt war bekannt geworden, dass sie im Impfzentrum in Roffhausen sechs Patienten eine Kochsalzlösung statt dem BionTech-Impfstoff verabreicht hat.

Ab Montag kein Besuchsverbot mehr im Borromäus-Hospital

Ab Montag ist im Borromäus-Hospital in Leer wieder Besuch möglich. Das gibt das Krankenhaus in einer Pressemitteilung bekannt. Pro Patient darf eine Person am Tag für eine Stunde zu Besuch kommen. Vorher muss ein Termin vereinbart werden.

Am Montag Proteste von der IG Metall zur Zukunft der Schifffahrtsbranche

Am Montag gibt es landesweit Proteste von der IG Metall zur Situation in der Schifffahrtsbranche. Demonstriert wird unter anderem bei der Meyer Werft in Papenburg und bei der Jadewerft in Wilhelmshaven. Die Gewerkschaft erwartet konkrete Vorschläge von der Politik, wie die Zukunft der Branche gestaltet werden kann, sagt Pressesprecher Heiko Messerschmidt.  

Wir erwarten, dass es zum Beispiel Signale zu einer Verlängerung der Kurzarbeit gibt. Um die Beschäftigung und das Know-How in der Branche zu halten, braucht es Maßnahmen wie die Kurzarbeit. Wir erwarten auch, dass die Aufträge, die die Bundesregierung angekündigt hat, auch wirklich kommen.

Heiko Messerschmidt, Pressesprecher IG Metall Bezirksleitung Küste

Die Konferenz ist am Montag und Dienstag in Rostock, auch Kanzlerin Merkel wird erwartet. Auch bei der Meyer Werft ging es zuletzt immer wieder um Stellenabbau. Laut IG Metall sind seit Beginn der Pandemie bereits 1000 Arbeitsplätze weggefallen, weitere 5.600 sind akut gefährdet.

Zwei Todesfälle mit Corona-Zusammenhang in Ostfriesland

Die Landkreise Wittmund und Leer melden heute jeweils einen Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Im Landkreis Wittmund ist es der 33., im Landkreis Leer der 58. Todesfall mit Corona-Zusammenhang seit Beginn der Pandemie im vergangenen Jahr. Die Infektionslage an der Küste bleibt heute weiterhin recht entspannt, nur in der Stadt Emden liegt die Siebentageinzidenz weiter über 100 – das Robert-Koch-Institut meldet für heute einen Wert von 144,3. Trotzdem dürfen in Emden ab Montag die Kitas und Schulen wieder öffnen, nach der neuen Regelung vom Land soll es dann erst ab einem Inzidenzwert von 165 Schließungen geben und nicht mehr schon ab einem 100er-Wert.

Kreis Leer kritisiert geplante Regelungen für Einzelhandel

Die vom Land Niedersachsen geplanten neuen Corona-Regeln für den Einzelhandel stoßen im Landkreis Leer auf Kritik. Landrat Matthias Groote ist der Meinung, dass mit der vorgesehenen Testpflicht fürs Shoppen auch in Kommunen mit einem Inzidenzwert unter 100 eher eine Verschärfung ist, sagt er im Nordseewelle Interview. Die Testkapazitäten im Kreis würden so außerdem an ihre Belastungsgrenze kommen. Zuletzt haben Land und niedersächsischer Handelsverband noch über die Regelung verhandelt. Heute soll es erste Ergebnisse geben. 

Hotels und Gastronomie mit Personalproblemen 

Die Hotel- und Gastronomiebranche leidet vor den Lockerungen am Montag unter Personalproblemen. Durch den langen Lockdown fehlen jetzt vor allem Saisonarbeitskräfte. Aber auch viele Festangestellte sind aktuell noch in Kurzarbeit. Direkt ab kommender Woche genug Personal zusammen zu kriegen wird für viele Betriebe schwierig sagt Branchenverbandschef Balke. Viele Saisonmitarbeiter hätten sich mittlerweile auch in andere Branchen orientiert.  

Spiegel-Bericht: WHV hätte Notbremse ziehen müssen

In Wilhelmshaven gibt es offenbar eine große Lücke zwischen der tatsächlichen Inzidenz und den Zahlen vom Robert Koch-Institut. Der Spiegel berichtet, dass Wilhelmshaven Ende April eigentlich die Notbremse hätten ziehen müssen. Die Inzidenz lag laut RKI unter 100 – eigentlich gab es aber deutlich mehr aktive Fälle. Grund für die Differenz seien nachgemeldete Fälle, die erst später in den Inzidenzwert einfließen. Wilhelmshaven übermittelt einen Fall schon als positiv, wenn das Schnelltestergebnis vorliegt. In der Statistik tauchen sie aber erst auf, wenn auch der Labortest positiv ist. Das Gesundheitsamt der Stadt betont, dass man dadurch die Lage weit im Voraus unter Kontrolle habe. Auch das Landesgesundheitsamt sagt, dass die Art und Weise, wie Wilhelmshaven Corona-Fälle meldet in Ordnung ist.

Land startet Modellprojekt für Impfungen in Betrieben

Das Land Niedersachsen startet ab kommenden Montag ein Modellprojekt für Corona-Impfungen in Betrieben. An dem Projekt nimmt auch VW teil, deshalb ist auch das VW-Werk in Emden betroffen. Insgesamt stehen landesweit 11.700 Impfdosen für das Projekt bereit. Mit dem Vorhaben wolle man den Start der Impfungen durch Betriebsärzte am 7. Juni gut vorbereiten. Das Projekt soll bis Ende Mai gehen.

Gemeinde Krummhörn warnt vor Trickbetrügern

Die Gemeinde Krummhörn warnt vor Trickbetrügern, die älteren Leuten gegen Geld einen schnellen Impftermin versprechen. Die Täter gehen wohl von Tür zu Tür und fordern eine Unterschrift und 15 Euro ein. Die Polizeiinspektion Aurich/Wittmund weist deshalb darauf hin, dass ein Impftermin nichts kostet und es zu einer Terminvereinbarung das Online-Portal oder die Hotline vom Land gibt.

Corona-Ausbruch in Altenheim in Großefehn

Im Awo-Altenheim „Wohnpark Up Fehn“ in Großefehn ist das Coronavirus ausgebrochen. Insgesamt sechs Bewohner und zwei Mitarbeiter wurden positiv auf das Virus getestet, teilt der Awo-Bezirksverband Weser-Ems mit. Vier infizierte Heimbewohner sind momentan in stationärer Behandlung in einer Klinik. Einige der Infizierten sind bereits geimpft. Die Impfung schützt nicht vor einer Infektion, sondern mildert den Krankheitsverlauf. Für das Altenheim gilt jetzt bis zum 16. Mai ein Besuchsverbot.

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