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07.04.2021

Landkreis Leer hebt Ausgangssperre wieder auf

Der Landkreis Leer hebt die Ausgangssperre vorzeitig ab Freitag schon wieder auf. Die Sieben-Tages-Inzidenz sei in den vergangenen zwei Tagen unter der kritischen Marke von 150 gewesen, hat die Kreisverwaltung mitgeteilt. Sie hatte schon vorab versprochen, die Beschränkungen wieder aufzuheben, sobald das Infektionsgeschehen es zulässt. Aber auch das Urteil des Oberverwaltungsgerichts Lüneburg, wonach die Ausgangssperre in der Region Hannover “voraussichtlich rechtswidrig” sei, habe mit in die Entscheidung reingespielt. Laut der Allgemeinverfügung vom Land Niedersachsen soll in Kommunen mit einer Inzidenz über 150 eine nächtliche Ausgangssperre verhängt werden. Bei der Verkündung der Maßnahme im Kreis Leer vergangene Woche lag die Inzidenz noch bei 193,3.

Kontrollen an niederländischer Grenze werden verstärkt

Nach der Einstufung der Niederlande als Hochinzidenzgebiet will die Bundespolizei die Überwachung der Grenze intensivieren. Es würden zwar keine ständigen Grenzkontrollen eingeführt, aber die Kontrolle von einreisenden Personen verstärkt. Ab heute gilt auch die neue Allgemeinverfügung der Landkreise Aurich und Leer. Demnach müssen Einreisende aus den Niederlanden einen negativen Corona-Test vorweisen. Wer jeden Tag in die Niederlande und zurückreist, muss zwei negative Tests pro Woche vorlegen. Die Siebentagesinzidenz liegt in den Niederlanden gerade bei über 300 Neuinfektionen gerechnet auf 100 000 Einwohner.

Land Niedersachsen: Abiturtermine wie geplant

Das Land Niedersachsen will an den geplanten Abiturterminen festhalten. Das teilt das Kultusministerium mit, nachdem die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft eine Absage gefordert hatte. Schon seit längerem hat auch Kultusminister Grant Hendrik Tonne angekündigt, dass die Prüfungen selbst dann stattfinden sollen, wenn es zu dem Zeitpunkt Wechsel- oder Distanzunterricht gibt. Es solle auch nur der Stoff abgefragt werden, der auch im Unterricht behandelt werden konnte.

Impfungen in Hausarztpraxen starten

In den Hausarztpraxen an der Küste und in ganz Niedersachsen wird ab heute gegen das Corona-Virus geimpft. Jede Praxis bekommt pro Woche zwischen 20 und 50 Impfdosen von Apotheken, hat Gesundheitsministerin Daniela Behrens angekündigt. Erstmal werde nach der Prioritätenliste vorgegangen. Ende Mai soll die Priorisierung dann wegfallen. Behrens sieht im Impfstart in den Arzt-Praxen einen Meilenstein.

Varel will weiter Modellkommune für Lockerungen werden

Die Stadt Varel will weiter Modellkommune für Lockerungen in der Corona-Krise werden. Vertreter der Stadt hoffen, in einer zweiten Auswahlrunde punkten zu können, heißt es in einer Mitteilung des Landkreises Friesland. Insgesamt will das Land Niedersachsen 25 Kommunen auswählen, in denen es Öffnungen zum Beispiel in Gastronomie und Einzelhandel unter strengen Schutzmaßnahmen geben soll. Über weitere Modellregionen soll laut Landesregierung zeitnah entschieden werden. Es können noch zwölf Testregionen ausgesucht werden. Der Samtgemeinde Elbtalaue im Landkreis Lüchow-Dannenberg wurde die Genehmigung zur Teilnahme gestern wieder entzogen, weil sie nicht alle Anforderungen erfüllt.

Brücken-Lockdown trifft in Ostfriesland auf Ablehnung

Nach Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil spricht sich auch die Industrie- und Handelskammer Ostfriesland IHK gegen einen Bückenlockdown aus. Den hatte Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet ins Spiel gebracht, um die dritte Corona-Welle einzudämmen. Zusätzlich will er damit die Zeit überbrücken, bis viele Menschen geimpft seien. Laut IHK könne man nicht Modellregionen mit Öffnungsperspektiven auswählen, und am nächsten Tag wieder alles dichtmachen. Das Modellprojekt des Landes müsse jetzt erstmal anlaufen. Ab nächster Woche sollen in 13 Modellkommunen Lockerungen unter strengen Schutzmaßnahmen getestet werden.

Zwei weitere Todesfälle mit Corona-Zusammenhang in Wilhelmshaven

In Wilhelmshaven gibt es zwei weitere Todesfälle mit Corona-Zusammenhang. Die beiden Personen sind wohl über das Osterwochenende verstorben. Insgesamt verzeichnet die Jadestadt damit seit Beginn der Pandemie 44 Todesfälle, die mit einer Corona-Infektion in Verbindung stehen. Die Sieben-Tage-Inzidenz in der Stadt liegt nach Angaben vom Landesgesundheitsamt Niedersachsen gerade bei 56,5.

Erste Selbsttests bei VW in Emden – einige positive Ergebnisse

Beim VW-Werk in Emden haben sich die Mitarbeiter gestern zum ersten Mal selbst getestet. Nach Angaben vom Betriebsrat sind dabei auch einige Tests positiv ausgefallen. Die betroffenen Personen sollen jetzt zur Überprüfung einen PCR-Test machen. Wie viele genau ein positives Testergebnis hatten, ist noch nicht klar. Das VW-Werk in Emden stellt den Mitarbeitern pro Woche 16 000 Selbsttests zur Verfügung. Sie sollen sich zweimal pro Woche auf das Virus testen.

Weiterer Corona-Todesfall im Landkreis Aurich 

Im Landkreis Aurich gibt es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Nach Angaben der Kreisverwaltung ist ein 87-Jähriger an den Folgen einer Infektion verstorben. Seit gestern gibt es im Kreisgebiet fünf Corona-Fälle mehr. Die meisten aktiven Infektionen verzeichnet die Stadt Aurich, dort sind 102 Leute an Corona erkrankt. 

Inseln wollen Modellkommunen werden

Die ostfriesischen Inseln haben auch das Ziel, Modellkommunen für Lockerungen in der Corona-Krise zu werden. Dazu arbeitet die Ostfriesische Inseln GmbH gerade mit den Inselbürgermeistern an einem Konzept, das auch den Tourismus miteinschließt, berichtet der Norderneyer Morgen. Geplant ist eine Doppelstrategie. Demnach dürften Urlauber nur mit einem negativen PCR-Test anreisen. Spätestens vier Tage später sollen sie dann nochmal verpflichtet werden, sich testen zu lassen. Insgesamt will das Land Niedersachsen 25 Kommunen auswählen, in denen es Öffnungen zum Beispiel in Gastronomie und Einzelhandel unter strengen Schutzmaßnahmen geben soll. In den Städten Aurich, Emden und Norden soll das Projekt nächste Woche starten.

Emden gilt ab morgen nicht mehr als Hochinzidenzkommune

Die Stadt Emden gilt ab morgen nicht mehr als Hochinzidenzkommune. Die Sieben-Tages-Inzidenz liegt da seit sieben Tagen unter der kritischen Grenze von 100. Die Verwaltung geht auch davon aus, dass der Wert in den nächsten Tagen auch nicht wieder über 100 steigen wird. Damit darf in Emden zum Beispiel wieder Terminshopping angeboten werden. Im Moment liegt der Inzidenzwert in Emden laut niedersächsischem Landesgesundheitsamt bei 64,1.

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