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06.12.2021

Oldenburg mit 2G-Bändchen für Geschäfte

In den kommenden Tagen tritt in Niedersachsen die 2G-Regel im Einzelhandel in Kraft. Dann dürfen nur noch Geimpfte und Genesene in Geschäften, die keine Waren des täglichen Bedarfs anbieten, einkaufen. Die Stadt Oldenburg wird diese Regelung durch Armbändchen kontrollieren. Man wolle dadurch die Händlerinnen und Händler entlasten, so Oldenburgs Oberbürgermeister Jürgen Krogmann. An drei zentralen Orten in der Innenstadt werden die Bändchen nach der Kontrolle des Impfausweises verteilt. Ein Sprecher vom City-Management Oldenburg begrüßt die Armbändchen-Regelung.

Weitere Corona-Tote in der Region

Im Landkreis Leer gibt es zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Wie die Kreisverwaltung mitteilt sind eine 85-jährige Frau und ein 87-jähriger Mann nach einer Infektion mit dem Virus verstorben. Damit gibt es seit Beginn der Pandemie im Landkreis Leer 75 Todesfälle, die in Zusammenhang mit Corona stehen. Auch der Landkreis Friesland meldet heute einen weiteren Corona-Todesfall. Hier ist es der insgesamt 46ste.

FDP Niedersachsen gegen 2G im Einzelhandel

Die FDP in Niedersachsen ist gegen die 2G-Regel im Einzelhandel. Man sehe keine erhöhe Corona-Gefahr in den Geschäften und dort gebe es auch keine hohen Infektionen, so ein Fraktionssprecher in Hannover. Mit FFP2-Masken sei das Einkaufen sicher und die aktuellen Corona-Regeln hätten sich bewährt. Ein Ausschluss von Ungeimpften würde höchstens in Bundesländern Sinn ergeben, in denen die Infektionszahlen sehr hoch sind, wie Bayern oder Sachsen. Im Lauf der Woche soll in Niedersachsen die 2G-Regel für den Einzelhandel in die neue Corona-Verordnung aufgenommen werden. Der Handel fürchtet dadurch Einbußen beim Weihnachtsgeschäft.

Immer mehr Impfzentren

An der Küste entstehen immer mehr stationäre Impfangebote. In Emden wird in dieser Woche ein Impfzentrum in der Normannenstraße. Weitere Informationen will die Stadt im Laufe des Tages mitteilen. In Aurich hat das Impfzentrum im EEZ seine Arbeit wieder aufgenommen. In dieser Woche sollen dort bis zu 2.500 Personen geimpft werden. Die Stadt Oldenburg hat bereits vor einigen Wochen einen festen Impfpunkt in den Schlosshöfen eingerichtet.

Zweites Adventswochenende kein Erfolg für den Einzelhandel

Das zweite Adventswochenende ist für den Handel in Niedersachsen enttäuschend verlaufen. Vor der geplanten Verschärfung der Corona-Regeln für den Einzelhandel seien in den Innenstädten weniger Kunden unterwegs gewesen als erhofft, sagte der Hauptgeschäftsführer des Handelsverbands Nieder-sachsen-Bremen dem NDR. Das Weihnachtsgeschäft sei im Prinzip «jetzt schon gelaufen». Im Laufe der Woche soll auch in Niedersachsen die bundesweite 2G-Regel für den Handel in Kraft treten. Ungeimpfte können dann nur noch in Geschäften des täglichen Bedarfs einkaufen.

Weihnachtsmärkte: Emden und Aurich machen weiter

Die Weihnachtsmärkte in Aurich, Norden und Emden bleiben erstmal geöffnet. Die Öffnungszeiten werden allerdings zusammengestaucht, so die Betreiber. So sind beide Märkte nur noch von Donnerstag bis Sonntag geöffnet. Ob die Weihnachtsmärkte auch kommende Woche öffnen, ist offen. Am vergangenen Freitag hatten Leer und Oldenburg ihre Weihnachtsmärkte abgesagt. Durch die 2G-plus-Regel würden Besucher ausbleiben.

Polizei greift wegen Missachtung der Corona-Regeln durch

In Wilhelmshaven wurden am Wochenende gleich zwei Lokale von der Polizei geräumt, weil die Corona-Regeln nicht eingehalten wurden. In einer Bar in der Marktstraße hätten sich deutlich zu viele Menschen aufgehalten. Kaum einer der Gäste habe eine Maske getragen oder sich ausweisen. Am gleichen Abend wurde eine Disco in Wilhelmshaven geräumt. Dort hatten die Gäste ebenfalls gegen die Maskenpflicht verstoßen und den Mindestabstand nicht eingehalten.

Streit um Ergebnis bei Handball-Spiel

In 3. Handball-Liga hat der Wilhelmshavener HV mit 27:34 gegen die Ahlener SG verloren. Der WHV hatte allerdings vor Anpfiff Einspruch gegen die Wertung der Partie eingelegt. Hintergrund war, dass ein Wilhelmshavener Spieler nicht in die Halle durfte, weil er nicht gegen das Corona-Virus geimpft ist. Die Verantwortlichen des Vereins sagen, sie hätten sich an die Regeln gehalten, da der Spieler einen negativen Corona-Test vorweisen konnte.

Demo gegen Corona-Maßnahmen bleibt friedlich

In Emden haben am Wochenende rund 250 Menschen gegen die Corona-Regeln demonstriert. Die Teilnehmenden hielten sich nicht an die Abstandsregeln und trugen keine Masken. Die Polizei sprach trotzdem von einem ruhigen Ablauf der Demonstration. Die Demonstrierenden fordern ein sofortiges Ende aller Corona-Maßnahmen. Die Veranstalter kündigten an, die Kundgebungen in Zukunft regelmäßig durchzuführen.

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