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06.05.2021

Jede*r dritte in Niedersachsen geimpft

Jede*r dritte Erwachsene in Niedersachsen ist mittlerweile mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft. Das Land belegt im Bundesvergleich den fünften Platz beim Impffortschritt. Heute stellt die Landesregierung den weiteren Fahrplan für die Impfungen vor. Unter anderem geht es um die Öffnung für die Prioritätsgruppe 3, auch die sollen sich nach und nach Anmelden können. Gleichzeitig könnte die Impfkampagne weiter Fahrt aufnehmen: Gesundheitsminister Jens Spahn hat angekündigt, dass für den Impfstoff von AstraZeneca die Priorisierung aufgehoben werden soll.

Landkreis Leer hebt scharfe Maßnahmen auf

Die Bundesnotbremse im Kreis Leer wird wieder aufgehoben. Nach Angaben vom Robert-Koch-Institut hat der Landkreis die 100er-Inzidenzmarke fünf Tage in Folge unterschritten. Damit gelten ab Samstag wieder lockere Regeln im Kreisgebiet. Personen aus einem Haushalt dürfen sich dann wieder mit zwei Personen aus einem anderen Haushalt treffen. Außerdem wird die Ausgangssperre aufgehoben und auch der Einzelhandel darf mit vorheriger Terminvereinbarung wieder öffnen.

Stadt Emden erklärt schwankenden Inzidenzwert

Gestern noch bei knapp 66, heute wieder bei über 100: die Siebentageinzidenz in der Stadt Emden ist seit Tagen schwankend. Das hat aber vorerst keine Folgen für die scharfen Corona-Maßnahmen der Bundesnotbremse, die derzeit in Emden gelten, sagt Stadtsprecher Eduard Dinkela im Gespräch mit Nordseewelle.

Die Inzidenz ist der Wert der Corona-Ansteckungen der zurückliegenden sieben Tage. Emden ist mit 50.000 Einwohnern eine sehr kleine Stadt, das ist das Problem. Da wird die Inzidenz dann nochmal hochgerechnet auf 100.000. Wenn wir zehn Fälle haben, dann wird das mal zwei genommen – da steigt die Inzidenz um 20.

Eduard Dinkela, Pressesprecher Stadt Emden

Um nicht mehr als Hochinzidenzkommune zu gelten, müsste die Inzidenz in Emden über fünf Werktage unter 100 liegen.

DeHoGa verärgert über Spontanentscheidung

Gastronomen und Hoteliers in Ostfriesland sind unzufrieden mit den geplanten Lockerungen der Corona-Regeln. Heute sollen zum Zeichen des Protests weiße Bettlacken aus dem Fenster gehangen werden.  Der Hotel- und Gaststättenverband ist sauer darüber, dass die Maßnahmen so kurzfristig geändert werden. Die Gastronomie brauche einen Vorlauf von drei bis vier Wochen – viele würden deshalb am Montag gar nicht öffnen können. Das Land hatte diese Woche angekündigt, dass die Außengastronomie ab Montag wieder öffnen darf.

Fährpläne werden angepasst

Wegen der kommenden Lockerungen im Tourismus wollen die Fährgesellschaften an der Küste ihre Fahrpläne anpassen. Schon zum Himmelfahrtswochenende sollen wohl mehr Fähren eingesetzt werden als jetzt. Ein Sprecher der Reederei Norden-Frisia hat beispielsweise schon gesagt, dass die Nachfrage aktuell steige. Weil aber erstmal keine Urlauber aus Nordrhein-Westfalen kommen, wolle man erst einmal auf Sicht fahren und die genaue Nachfrage abwarten. Dann könnten die Kapazitäten weiter aufgestockt werden.

Landkreis Leer befürchtet Probleme bei Testkapazitäten

Die neue vom Land Niedersachsen geplante Corona-Verordnung stellt den Landkreis Leer vor Herausforderungen. Landrat Matthias Groote befürchtet, dass die Testkapazitäten nicht ausreichen, sagt er im Nordseewelle-Interview:

Ich weiß, dass auf Borkum derzeit alles daran gesetzt wird, die Testkapazitäten zu erweitern. Wir haben im Landkreis Leer 15 Testzentren plus Arztpraxen plus Apotheken. Aber ob das reicht, das wage ich mal zu bezweifeln! Da sind wir auf Hilfe von außen angewiesen. Wir selbst können kein Testzentrum auf machen, weil unsere Mitarbeiter gebunden sind. Und neue Mitarbeiter kann man sich nicht schnitzen!

Matthias Groote, Landrat Landkreis Leer

Das Land plant, dass beim Shoppen und bei Restaurantbesuchen ab nächster Woche ein negativer Testnachweis vorgelegt werden muss. Auch bei Reisen gilt ein strenges Testkonzept.

Land will Impfprioritätgruppe 3 schrittweise öffnen

Das Land will die Impfprioritätsgruppe 3 in den kommenden Wochen schrittweise öffnen. Das hat Gesundheitsministerin Daniela Behrens heute auf einer Pressekonferenz angekündigt. Bereits ab kommenden Montag können sich beispielsweise über 60-Jährige auch für andere Impfstoffe beim Impfportal des Landes Niedersachsen anmelden. Eine Woche später ist das dann auch zum Beispiel für Supermarktmitarbeiter möglich. Ab dem 31. Mai dürfen sich dann auch Wahlhelfer oder Hochschulpersonal für die Impfung anmelden.

Nachfrage in Testzentren steigt an der Küste an

Die Nachfrage in den Testzentren an der Küste steigt merkbar an. Noch sind Termine verfügbar, aber das Interesse wird größer, berichten viele Testcenter-Betreiber. Ab Montag soll ein negativer Test auch bei einer Inzidenz von unter 100 im Einzelhandel verpflichtend werden. Dafür fällt dann aber die Termin-Pflicht weg. Auch für die Überfahrt auf die Inseln wird bereits ein negativer Schnelltest benötigt. Viele Einzelhändler haben allerdings Angst davor, dass die Test-Pflicht Kunden eher davon abhält in die Geschäfte zu kommen. 

Friesland erweitert Hilfsfonds

Der Kreis Friesland erweitert seine Hilfsfonds für Unternehmen, die von der Corona-Krise stark betroffen sind. Darauf können in Zukunft auch kleinere Vermieter von Ferienhäusern zugreifen. Bisher ging das nur, wenn die mindestens 9 Betten vermieten. Mit dem kreiseigenen Hilfsprogramm soll vor allem den Unternehmen geholfen werden, die von den Bund und Länder-Förderprogrammen nicht ausreichend berücksichtig werden.

Besucherströme an der Nordsee sollen digital gesteuert werden  

Die Besucherströme an der Nordsee sollen in Zukunft digital gelenkt werden. Mit Sensoren werden an Stränden und auf Parkplätzen Bewegungsdaten gesammelt. Im Netz und auf Monitoren vor Ort wird dann angezeigt wie voll der Strand ist. Wenn es an einer Stelle zu voll ist soll dann auch eine Alternative angezeigt werden. Mit dem System will die Nordsee GmbH touristische Hotspots entzerren, damit ein Aufenthalt unter Einhaltung der Corona-Regeln möglich ist.  

Corona-Todesfall im Landkreis Leer

Der Landkreis Leer meldet heute einen weiteren Todesfall, der mit Corona zu tun hat. Es ist seit Beginn der Pandemie im vergangenen Jahr der 57. Todesfall mit Corona-Zusammenhang. Nach Angaben der Kreisverwaltung handelt es sich um einen 81-jährigen Mann.

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