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06.01.2022

Leer: Booster auch schon für Kinder ab 12 Jahren

Kinder und Jugendliche ab zwölf Jahren können sich ab sofort bei den mobilen Impfteams im Landkreis Leer boostern lassen. Das teilt die Kreisverwaltung in einer Pressemitteilung mit. Bisher konnten das nur Volljährige. Bei den Booster-Impfungen für Kinder und Jugendliche unter 18 sei aber ein ärztliches Aufklärungsgespräch Pflicht, heißt es. Im Kreis Leer werden außerdem zwei feste Impfstandorte eröffnet: Ab morgen wird auch im Zollhaus am Bahnhofring gegen Corona geimpft, in Weener künftig immer mittwochs in der ehemaligen Oberschule.

Die Impfmöglichkeiten der Mobilen Impfteams im Kreis Leer im Überblick:
Montags bis freitags: Zollhaus Leer (Bahnhofsring 4, 26789 Leer) von 9 bis 16 Uhr

Zusätzlich finden feste Impftermine in den Gemeinden statt:
Montags:
• Dorfgemeinschaftshaus Holtland (Schulstraße 19, 26835 Holtland) von 13 bis 17.30 Uhr
• Dorfgemeinschaftshaus Bunde (Kellingwold 2, 26831 Bunde) von 13 bis 17.30 Uhr
Dienstags:
• Rathaus Westoverledingen (Bahnhofstraße 18, 26810 Westoverledingen) von 9 bis 14.30 Uhr
• Dorfgemeinschaftshaus Holte (Rhauderstraße 18, 26817 Rhauderfehn) von 13 bis 17.30 Uhr
Mittwochs:
• Turnhalle der Focko-Ukena Schule (Norderstraße 8, 26802 Moormerland) von 14 bis 18.30 Uhr
• Ehemalige Oberschule Weener (Floorenstraße 1, 26826 Weener) von 9 bis 14.30 Uhr.
Donnerstags:
• Rathaus Jemgum (Hofstraße 2, 26844 Jemgum) von 9 bis 14.30 Uhr
• Schützenhaus Remels (Schützenstraße 7, 26679 Uplengen) von 9 bis 14.30 Uhr
Freitags:
• Rathaus Filsum (Rathausring 8, 26849 Filsum) von 9 bis 14.30 Uhr
• Vereins- und Gemeindezentrum Ostrhauderfehn (Kirchstraße 221, 26842 Ostrhauderfehn) von 13 bis 17.30 Uhr

Luftfilter für Oldenburger Schulen noch nicht da

Über die Hälfte der Luftfilter für Oldenburger Schulen ist noch nicht ausgeliefert worden. Nur 134 Geräte seien bisher angekommen, wann die restlichen geliefert werden, sei unklar. Die Stadt habe keinen Einfluss, so eine Sprecherin in verschiedenen Medien. Lediglich die Oldenburger Förderschulen seien bisher vollständig mit Luftfiltern ausgestattet. Bereits im November hatten mehrere Hersteller über Lieferengpässe bei Bauteilen geklagt – dadurch geriet die Produktion der Geräte ins Stocken. Man könne deshalb auch noch nicht sagen, ob auch Kitas flächendeckend mit Luftfiltern ausgestattet werden können, so die Stadt.

Inzidenz in Emden steigt weiter stark an

Die Inzidenz in Emden steigt weiter stark an. Das Robert-Koch Institut meldet heute einen Wert von 228 – das ist der höchste Stand seit Beginn der Pandemie. Am Sonntag lag die Inzidenz noch unter 50. Außerdem ist die Omikron-Variante in der Stadt weiter auf dem Vormarsch – sie mache mittlerweile knapp ein Drittel aller aktiven Fälle aus.  In einigen anderen Kommunen in der Region steigt der Inzidenzwert dagegen nur moderat, der Landkreis Wittmund hat aktuell die niedrigste Inzidenz in Deutschland, der Landkreis Leer den fünftniedrigsten.

Tonne erwägt Testpflicht für Kita-Kinder

Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne hält eine Testpflicht für Kita-Kinder für denkbar. Eltern und Kinder müssten sich darauf verlassen können, dass die Einrichtungen geöffnet bleiben, sagte er der Neuen Presse. Aktuell laufe im Hintergrund bereits eine Debatte über die Testpflicht. Einige Kommunen hatten Ende vergangenen Jahres bereits in Eigenregie eine Testpflicht in den Kitas eingeführt – unter anderem der Landkreis Friesland.

2021 weniger Bier aus Jever getrunken

Die Umsätze der deutschen Brauereien sind im vergangenen Jahr deutlich eingebrochen. Das Friesische Brauhaus zu Jever berichtet vom größten Einbruch in der Nachkriegszeit. Ein Grund seien die Corona-Einschränkungen in der Gastronomie, vor allem Anfang des Jahres, so eine Brauerei-Sprecherin im Jeverschen Wochenblatt. Aber auch in den Sommermonaten seien die Verkaufszahlen niedriger gewesen als vor der Pandemie. Ein weiteres Problem für die Brauerei seien aber auch gestiegene Kosten für Rohstoffe, Verpackungen und Energie gewesen.

Wilhelmshaven erlässt FFP2-Maskenpflicht für Kundgebungen

Die Stadt Wilhelmshaven reagiert auf Verstöße gegen die Hygieneregeln bei Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen. Dort muss jetzt bei allen Kundgebungen eine FFP2-Maske getragen werden, das hat die Stadt in einer Allgemeinverfügung festgelegt. Absprachen mit den Organisatoren der Demonstrationen seien nicht möglich, da die Veranstaltungen nicht angemeldet werden, so Oberbürgermeister Carsten Feist. Anfang der Woche hatte auch die Stadt Oldenburg die Maskenpflicht für Kundgebungen eingeführt.

Insgesamt 340 Todesfälle seit Pandemiebeginn

Im Landkreis Aurich gibt es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Eine 90 Jahre alte Frau sei nach einer Infektion verstorben. Es ist bereits der zweite Todesfall in Aurich in dieser Woche – auch der Landkreis Wittmund hatte gestern einen Todesfall gemeldet. Damit sind seit Beginn der Pandemie bei uns in der Region 340 Menschen nach einer Virusinfektion gestorben.

GdP-Chefin in Aurich fordert Konsequenzen für Übergriffe auf Beamte

Die Vorsitzende der Gewerkschaft der Polizei in Aurich, Buschmann, fordert Konsequenzen für Übergriffe auf Beamte bei Demos gegen die Corona-Maßnahmen. Das müsse geahndet werden, um potenzielle Täter abzuschrecken. Der Ton bei den Demos werde rauer, so Buschmann, im ganzen Land herrsche ein gewisses Aggressionspotenzial. Bei der Demonstration der Maßnahmen-Gegner in Aurich am Montag hatte es mehrfach Übergriffe gegen Polizisten gegeben. Unter anderem wurde eine Polizeikette durchbrochen. Aktuell laufen 21 Ordnungswidrigkeitsverfahren.

Landesgesundheitsamt: Omikron-Welle steht erst am Anfang

Die Omikron-Welle steht in Niedersachsen noch am Anfang. Das teilt das Landesgesundheitsamt mit. Auch wenn die Variante bereits dominant sei, ginge die damit verbundene Infektionswelle gerade erste los. Der Direktor der Pneumologie an der Medizinischen Hochschule Hannover, Werlte, geht davon aus, dass die Welle in knapp einem Monat ihren Höhepunkt erreichen werde – vor allem durch den Schulstart werde es zu vielen Neuinfektionen kommen.

DeHoGa rechnet mit Schließungswelle

Der Hotel- und Gaststättenverband Ostfriesland rechnet mit einer Schließungswelle in der Branche. Vor allem Restaurants und Saalbetriebe hätten eine schwere Zeit hinter sich. Durch die Einführung der 2G-Plus-Regel und der Weihnachtsruhe sei im Dezember mehr als die Hälfte der erwarteten Umsätze weggebrochen. Weihnachts- und Silvesterpartys hätten gar nicht stattgefunden. Auch die Hotelbranche habe Schwierigkeiten mit kurzfristigen Stornierungen.

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