×
Wähle jetzt deinen Channel aus: Radio Nordseewelle Livestream Radio Nordseewelle - Wilhelmshaven / Friesland Radio Nordseewelle - only80s
skip to Main Content
04931 973000
info@radio-nordseewelle.de

05.08.2021

Behrens will Corona-Regeln mehr an Gesundheitssystem-Belastung ausrichten

Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens ist dafür, bei bundesweiten Corona-Regeln mehr auf die Belastung des Gesundheitssystems zu schauen und nicht mehr so stark auf den Inzidenzwert. Das hat sie im Gespräch mit der “Hannoverschen Allgemeinen Zeitung” gesagt. Die Inzidenz sei nicht mehr hundertprozentig als Gradmesser geeignet, weil immer mehr Leute geimpft seien. Es brauche jetzt eine einheitliche Linie für die Beurteilung der Infektionslage. Zuletzt hatte schon das Lüneburger Oberverwaltungsgericht eine Regelung aus der niedersächsischen Corona-Verordnung außer Kraft gesetzt – Clubs, Shisha-Bars und Diskotheken dürfen doch ab einer Inzidenz über 10 auf machen. Das hatte das Gericht damit begründet, dass die Inzidenz nicht mehr genug aussagekräftig sei, um dauerhafte Beschränkungen einzuleiten.

Emden jetzt schon über 35er-Inzidenzwert – welche Regelungen gelten ab Samstag?

Der Inzidenzwert in der Stadt Emden ist heute weiter angestiegen. Nach Angaben vom Robert-Koch-Institut liegt er heute bei 36, also über dem zweiten Schwellenwert der Corona-Landesverordnung. Zuletzt hatte die Stadtverwaltung schon angekündigt, dass ab Samstag höchstwahrscheinlich strengere Corona-Regeln gelten müssen. Welche genau, wurde noch offen gelassen. Bleibt der Wert jetzt konstant über 35, müssten auch die entsprechenden Regeln ab 35 gelten. Dann dürften sich beispielsweise nur höchsten zehn Personen aus maximal die Haushalten treffen.

Wohl nicht alle Schulen nach den Ferien mit Luftfiltern

In Niedersachsen werden wohl nicht alle Schulen nach den Sommerferien mit Luftfiltern ausgestattet sein. Das prognostiziert der Niedersächsische Städte- und Gemeindebund. Die Verantwortlichen in Hannover hätten nicht genug vorgearbeitet. So sei zum Beispiel noch gar keine richtige Förderrichtlinie auf den Weg gebracht worden. Manche Schulen wüssten also gar nicht, welche Geräte überhaupt gefördert werden und welche nicht. Das Kultusministerium hatte angekündigt, dass bei der Anschaffung der Luftfilter 80 Prozent der Kosten übernommen werden. Damit wolle man eine weitere Welle verhindern, weil viele Kinder in den jüngeren Jahrgängen noch nicht geimpft werden dürfen.

Grünen im Kreis Aurich fordern Impfungen vor Supermärkten 

Die Grünen im Landkreis Aurich fordern Impfungen vor Supermärkten im Kreisgebiet. Mit einem entsprechenden Angebot könne man vielleicht auch Menschen erreichen, die jetzt noch skeptisch gegenüber einer Impfung seien, heißt es aus der Fraktion. Bisher gibt es noch keine mobile Impfaktion im Kreis Aurich, laut der Kreisverwaltung würden aber gerade Abstimmungen über solche Aktionen laufen. Andere Kommunen an der Küste sind da schon weiter. Im Landkreis Leer wird zum Beispiel schon vor einem Supermarkt geimpft, auch die Städte Emden und Wilhelmshaven haben schon mobile Impfungen in Fahrzeugen durchgeführt.  

Impftruck fährt erneut durch Emden

In Emden fährt am Samstag erneut ein Impftruck durch die Stadt. Dann ist es wieder möglich, sich ohne Termin mit dem Johnson und Johnson-Impfstoff immunisieren zu lassen, für den es nur eine Spritze braucht. Diesmal fährt der Impftruck nicht zu so vielen Stationen wie beim letzten Mal. Von 9 bis 12 Uhr wird er am Stadtgarten stehen und von 13 bis 16 Uhr am Parkplatz Doc. Bereits vergangenen Samstag ist der Truck durch die Stadt gefahren, da haben sich insgesamt 311 Personen gegen Corona impfen lassen.

3000 Impfungen in Emder VW-Werk seit Start der Kampagne

Im Emder VW-Werk sind seit Start der Impfaktion knapp 3000 Mitarbeitende gegen Corona geimpft worden. Das teilt der zuständige Werksarzt mit. Schon Ende März war das betriebliche Impfzentrum eingerichtet worden, Ende Mai wurde dann der Betrieb aufgenommen. Gerade ruht der Betrieb, weil vier Wochen Werksferien sind. Wie es danach weitergeht, ist noch offen. Grundsätzlich sollen die Strukturen aber erhalten bleiben, damit der Betrieb im Falle des Falls wieder aufgenommen werden kann.

Back To Top