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05.02.2021

Mutierte Corona-Variante jetzt auch in Wilhelmshaven nachgewiesen

Auch in Wilhelmshaven wurde jetzt die mutierte Corona-Variante aus England festgestellt. Das schreibt die Stadt in einer Pressemitteilung. Der Befund war bereits vor zwei Tagen aufgetreten, eine Laboruntersuchung hat den Verdacht jetzt bestätigt. Auch in anderen Landkreisen an der Küste gibt es bestätigte Fälle von der Corona-Mutante, so zum Beispiel in den Landkreisen Aurich und Leer.

Klinik-Aufsichtsrat und Kreistag stellen sich hinter Benninghoff

Der Aufsichtsrat im Wittmunder Krankenhaus stellt sich gemeinsam mit dem Kreistag Wittmund hinter Klinik-Geschäftsführer Ralf Benninghoff. Er habe nichts Falsches getan, weil es die Anweisung gab, dass alle übrigen Impfdosen schnell an weiteres Personal verimpft werden müssten. Zudem wäre zum Zeitpunkt der Impfung von Benninghoff nicht klar gewesen, dass der Impfstoff knapp werden könnte. Gestern hatte der NDR berichtet, dass Benninghoff eine Impfung gegen Corona bekommen hatte, obwohl er nicht zur Risikogruppe gehört.

Siebentagesinzidenz im Landkreis Wittmund sinkt weiter

Der Siebentagesinzidenzwert im Landkreis Wittmund ist heute weiter gesunken. Das Landesgesundheitsamt Niedersachsen meldet einen Wert von 65 Neuinfektionen gerechnet auf 100 000 Einwohner in der letzten Woche. In den letzten Wochen war die Inzidenz in Wittmund immer um die 100er-Marke geschwankt, das aber zum Beispiel durch Infektionsherde in verschiedenen Pflegeheimen.

Landesschülerrat Niedersachsen fordert Absage von Abschlussprüfungen

Der Landesschülerrat in Niedersachsen fordert, dass die Abitur- und Abschlussprüfungen in diesem Schuljahr abgesagt werden. Die Schüler könnten sich nicht in Lerngruppen darauf vorbereiten, solange das Kontaktverbot gilt und auch die Bibliotheken geschlossen sind, so ein Sprecher. Außerdem sei auch das Distanzlernen schwierig. Abschlüsse könnten nach dem Stand der jetzigen Note vergeben, für Abiturienten sollte es zum Schuljahresende Unterricht zum Nachholen des verpassten Lernstoffes geben.

Tourismustag Nordsee thematisiert Corona-Folgen

Der Tourismustag Nordsee befasst sich heute mit den Folgen der Corona-Krise. Schon vorher weisen viele darauf hin, dass einige Betriebe dringend Hilfe benötigen würden. Denn auch das Ostergeschäft würde wahrscheinlich weg brechen, so ein Sprecher vom Dehoga-Stadtverband Wilhelmshaven. Die Hilfen an Hotels und Betriebe sollten sofort ausgezahlt werden, sagt der Vorsitzende des Tourismusverbands Sven Ambrosy. Bei der virtuellen Sitzung soll auch über die neue Agentur unter der Dachmarke Nordsee gesprochen werden, unter der sich verschiedene Tourismusgesellschaften in der Region zusammenschließen wollen.

Landkreis Aurich meldet zwei weitere Todesfälle mit Corona-Zusammenhang

Im Landkreis Aurich sind heute erneut zwei Todesfälle im Zusammenhang mit Corona gemeldet worden. Nach Angaben vom Kreis Aurich handelt es sich dabei um eine 95-jährige Frau von der Insel Norderney und eine 52-jährige Frau aus Hage. Insgesamt sind dort jetzt 34 Personen an den Folgen von einer Corona-Infektion verstorben, seit die Pandemie im März vergangenen Jahres ausgebrochen ist.

Sinkender Inzidenzwert im Landkreis Friesland hängt mit Nachverfolgung von Infektionsketten zusammen

Seit Tagen sinkt der Siebentages-Inzidenzwert im Landkreis Friesland. Das hängt laut Landrat Sven Ambrosy damit zusammen, dass die Infektionsketten im Kreis erfolgreich nachverfolgt wurden. Immer wenn der Wert in der Vergangenheit hoch gegangen war, hätte man ihn durch die erfolgreiche Nachverfolgung der Ketten wieder runter bekommen. Heute liegt der Wert im Kreisgebiet Friesland laut Landesgesundheitsamt Niedersachsen bei knapp 29. In der nächsten Woche sollen dort die Zweitimpfungen in den Pflegeheimen weiter gehen, dafür reicht auch die momentane Impfstoffmenge aus. Von mehr als 2200 Menschen mit Erstimpfung haben fast die Hälfte der Pflegeheimbewohner schon die zweite Impfdosis bekommen.

Impfzentrum in Wittmund öffnet früher

Der Landkreis Wittmund wird schon früher wieder mit neuem Impfstoff versorgt als bisher gedacht. Das Impfzentrum startet schon am kommenden Mittwoch. Ab sofort können alle über 80-jährigen jetzt auch per Telefon oder Online-Portal einen Termin machen. Angedacht war ein Start für das Impfzentrum in Esens eigentlich für den 15. Februar, also Montag in einer Woche.

Impfzentren in Emden und Leer starten am 15. Februar

Die Impfzentren in Emden und Leer sollen am 15. Februar öffnen. Aus beiden Verwaltungen hieß es noch Anfang der Woche, dass man die erste Impfaktion in den Pflegeheimen abwarten wolle. Die angekündigten Impfstofflieferungen vom Land Niedersachsen würden aber eine zeitnahe Öffnung möglich machen. Ab nächsten Montag können für das Impfzentrum in Emden telefonisch oder im Impfportal des Landes Termine abgemacht werden.

Fraktion GfE fordert Rücktritt von Eppmann

Nachdem der Geschäftsführer der Kliniken Aurich, Emden, Norden Claus Eppmann vorzeitig gegen Corona geimpft wurde fordern viele Politiker seinen Rücktritt. Unter anderem die GfE im Emder Stadtrat. Eppmann stehe als Verantwortlicher in vorderster Reihe und müsse sich bewusst sein, was für Konsequenzen sein Handeln hat, heißt es aus der Fraktion. Es wäre nicht das erste Mal, dass der Geschäftsführer der Kliniken in Aurich, Emden und Norden in den Schlagzeilen steht, heißt es von der GfE. Dass Eppmann jetzt auch noch frühzeitig die Corona-Impfung bekommen hat, obwohl er gar nicht zur Risikogruppe gehört, bringt das Fass für die Fraktion zum Überlaufen. Auch Aurichs Landrat Olaf Meinen und Emdens Oberbürgermeister Tim Kruithoff haben Eppmann gestern schon für die Aktion kritisiert – aus dem Grund wird es heute auch eine Krisensitzung mit der Trägergesellschaft und dem Aufsichtsrat der Kliniken geben. Denn auch andere Verantwortliche aus der Geschäftsführung sollen schon eine Impfung bekommen haben. Meinen und Kruithoff fordern jetzt, dass die Trägergesellschaft die Sache aufklärt.

Auch Wittmunds Klinik-Chef vorzeitig geimpft

Auch der Geschäftsführer vom Wittmunder Krankenhaus, Ralf Benninghof, wurde vorzeitig gegen Corona geimpft. Der Impfstoff drohte abzulaufen, deshalb wurden bei einer Impfaktion im Krankenhaus spontan Personen gesucht, die geimpft werden können. Benninghof sei ausgewählt worden, weil er gerade vor Ort war, heißt es vom Landkreis. Eine Krankenschwester aus der Klinik sagt im NDR aber, dass auch viel Pflegepersonal im Haus war, dass besser geimpft hätte werden können. Auch der Landkreis Friesland untersucht gerade drei Fälle in denen Mitarbeiter von Pflegeeinrichtungen offenbar geimpft worden obwohl sie nicht zur Prioritätsgruppe gehören. In den letzten Tagen gab es einen großen Aufschrei, weil der Geschäftsführer der Kliniken Aurich, Emden, Norden, Claus Eppmann frühzeitig geimpft wurde. Der Vorfall wird heute im Aufsichtsrat besprochen.

Althusmann rechnet nicht mit Lockerungen  

 Niedersachsens Wirtschaftsminister Bernd Althusmann rechnet vorerst kaum mit Lockerungen der Corona-Beschränkungen. «Ich fürchte, dass es zunächst kaum Lockerungen geben kann, weil das selbst unsere Zahlen in Niedersachsen noch nicht hergeben», sagte er der «Neuen Osnabrücker Zeitung» (Freitag). Sorgen machten ihm vor allem mutierte Varianten des Coronavirus. «Wenn wir jetzt das mutierte Virus nicht in den Griff bekommen, ist immer damit zu rechnen, dass wir Rückschläge erleiden», sagte er weiter. So lange die Sieben-Tage-Inzidenz – also die Zahl der Infektionen pro 100 000 Einwohner in einer Woche – nicht unter 25 sinke, müsse man sehr aufpassen. Inzwischen sind in Niedersachsen 166 Fälle von Coronavirus-Mutationen nachgewiesen worden. Auch in den Landkreisen Leer und Aurich und in Emden.

Weitere Mutationsfälle im Landkreis Leer

Im Landkreis Leer wurde bei noch mehr Menschen die britische Corona-Mutation nachgewiesen. Mittlerweile gibt es laut Landkreis 25 Fälle. Die meisten davon stehen im Zusammenhang mit einem größeren Ausbruch in Weener. Es gäbe aber keine Hinweise darauf, dass sich die Betroffenen nicht an die Corona-Regeln gehalten haben – die meisten hätten sich wohl in der Familie oder bei der Arbeit angesteckt. Die britische-Mutation des Virus gilt als besonders ansteckend, deshalb seien auch indirekte Kontaktpersonen getestet worden. Die Corona-Variante aus Großbritannien wurde zuletzt auch schon im Landkreis Aurich und in Emden nachgewiesen.

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