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05.01.2022

Notfallpläne für Schulen gefordert

Der Verband Bildung und Erziehung fordert Notfallpläne für die niedersächsischen Schulen, wenn Lehrkräfte wegen Corona-Infektionen ausfallen. An den Schulen drohe aktuell ein massiver Personalausfall wegen Quarantäne-Anordnungen. Man benötige deshalb mehr Maßnahmen als Maskenpflicht und Selbsttests, so der niedersächsische Verbandchef Franz-Josef Meyer. Die Schulleitungen bräuchten Anweisungen – der Verband schlägt einen Stufenplan vor. Am kommenden Montag startet in Niedersachsen wieder die Schule nach den Ferien; in der ersten Unterrichtswoche setzt man auf tägliche Coronatests.

15 Millionen Impfdosen in Niedersachsen verabreicht

Niedersachsenweit sind bisher knapp 15 Millionen Corona-Impfungen verabreicht worden. Das geht aus aktuellen Daten vom Robert-Koch-Institut hervor. 73 Prozent der Niedersächsinnen und Niedersachsen hätten demnach die Erst- und Zweitimpfung bekommen, geboostert seien 44 Prozent der Bevölkerung.

Corona-Fälle auf der Gorch Fock

Das Marineschulschiff Gorch Fock muss seine erste Ausbildungsfahrt nach der mehrjährigen Sanierung verschieben. Auf dem Schiff habe es mehrere Corona-Fälle gegeben, so ein Sprecher der Marine gegenüber mehreren Medien. Es befindet sich aktuell im Hafen von Santa Cruz auf Teneriffa. Den Soldatinnen und Soldaten an Bord gehe es soweit gut, sie hätten nur milde Symptome. Heute sollten ursprünglich die ersten 100 Offiziersanwärterinnen und -anwärter ihre Ausbildung auf der Gorch Fock beginnen. Zuvor lag das Schiff für mehrere Jahre zur Sanierung in der Werft.

Meinen befürchtet heftigere Anti-Maßnahmen-Demos

Aurichs Landrat Olaf Meinen befürchtet, dass die Demonstrationen von Gegnern der Corona-Maßnahmen in den kommenden Wochen noch heftiger ausfallen werden als zuletzt. Er gehe davon aus, dass die Corona-Zahlen steigen, und damit die Auflagen angepasst werden, das würde Maßnahmen-Gegner vermehrt auf den Plan rufen, so Meinen in einem Gespräch mit den ON. Die Stadt Oldenburg hat mit einer Allgemeinverfügung auf das Ignorieren von Hygieneregeln bei den Demos reagiert. Für Versammlungen gelten jetzt das Abstandsgebot und die FFP2-Maskenpflicht. Bei vielen Demonstrationen in der Region war es am Montag zu Übergriffen auf Polizisten gekommen. In Papenburg hatte ein Demonstrant einem Beamten ins Gesicht geschlagen. In Aurich wurde eine Polizeikette durchbrochen.

Zahnärzte in Niedersachsen wollen impfen

Rund 15 Prozent der niedersächsischen Zahnärztinnen und Zahnärzte wollen künftig gegen das Coronavirus impfen. Das habe eine Umfrage der Kassenzahnärztlichen Vereinigung ergeben. Die Bereitschaft, Impfungen in Zahnarztpraxen durchzuführen, sei überraschend groß, so ein Sprecher in verschiedenen Medien. Impfen gehöre eigentlich nicht zu den Aufgaben. Etwa zwei Drittel der interessierten Zahnärztinnen und -ärzte wollen demnach in ihren eigenen Praxen impfen, die restlichen in den kommunalen Impfzentren.

Viele freie Impftermine in Emden

Ab der kommenden Woche gibt es in Emden mehr als 4.500 freie Impftermine für alle Altersgruppen. Das hat die Stadtverwaltung bekanntgegeben. Zur Verfügung stehen die Impfstoffe von Biontech, Moderna und Johnson & Johnson. Personen über 30 Jahren bekommen demnach den Moderna-Impfstoff. Die Termine können über das Buchungsportal für das Ambulante Test- und Impfzentrum Emden vereinbart werden.

Stadt Wilhelmshaven plant Impfzentrum für Kinder

Die Stadt Wilhelmshaven richtet ein Impfzentrum nur für Kinder ein. Es soll in der JadeWeserPort-Infobox im Stadtnorden entstehen, teilt die Stadt in einer Pressemitteilung mit. Das Angebot richte sich an Kinder zwischen fünf und elf Jahren und deren Eltern. Es sei wichtig, ein kinderfreundliches Umfeld zu schaffen, so Oberbürgermeister Carsten Feist. Sobald die erste Lieferung des Kinderimpfstoffes eintreffen, könne das Impfzentrum in Betrieb gehen.

Stimmung bei Anti-Maßnahmen-Demos kippt

Die Stimmung bei den Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen wird auch an der Küste aggressiver. Das sagen viele Polizei-Dienststellen vor Ort. Die Polizeiinspektion Emden/Leer spricht von einer aufgebrachten Grundstimmung. Viele Demonstranten würden bewusst Anweisungen und Regeln ignorieren. Die große Masse sei zwar friedlich, vermehrt komme es aber auch zu körperlichen Auseinandersetzungen. So hatte ein Demonstrant bei einer Kundgebung in Papenburg einem Polizisten ins Gesicht geschlagen. In Oldenburg hatte eine Frau drei kleine Kinder als Schutzschild gegen die Beamten genutzt.  

Omikron meist dominant

Die Omikron-Variante des Corona-Virus ist in der Region weiter auf dem Vormarsch. Allein in Ostfriesland sind nach einem Bericht der OZ zur Zeit mehr als 180 Menschen mit der neuartigen Mutante infiziert. Die Dunkelziffer liege allerdings weitaus höher, so ein Sprecher der Stadt Emden. Grund ist, dass nicht jede positive Virus-Probe auch auf Omikron getestet wird. Es sei aber davon auszugehen, dass die Variante mittlerweile dominant ist. In Niedersachsen habe Omikron in der vergangenen Woche 70 Prozent der positiven Testergebnisse ausgemacht, heißt es aus dem Krisenstab der Landesregierung in Hannover.

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