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04.02.2022

Nach Corona-Ausbruch: Klinikum Emden muss geplante Operationen verschieben

Das Klinikum in Emden muss in der kommenden Woche geplante Operationen verschieben. Ausgenommen davon seien Notfälle und ambulante Eingriffe. Auch dringende OPs wie die Behandlung von Brüchen oder Tumoren würden weiter durchgeführt. Grund für die Regelung sei ein diffuser Corona-Ausbruch im Haus. Zurzeit befänden sich 20 Klinikmitarbeiter in Quarantäne. In den kommenden Tagen seien umfassende Testreihen unter Mitarbeitern und Patienten geplant.

Oldenburg startet Montag mit zweitem Booster

Die Stadt Oldenburg startet schon am kommenden Montag mit der zweiten Booster-Impfung für besondere Gefährdete Gruppen. Alle Menschen, die über 70 sind oder an einer Immunschwäche leiden könnten sich ein zweites Mal Boostern lassen, wenn die dritte Impfung mindestens drei Monate her ist, teilt die Stadtverwaltung mit. Termine für den zweiten Booster gibt es bei den Impfunkten der Stadt. Die Ständige Impfkommission hatte die vierte Impfung gestern für besonders gefährdete Menschen empfohlen.

13.000 Schülerinnen und Schüler können nicht zur Schule

Rund 13.000 Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen können aktuell wegen eines positiven Corona-Schnelltests nicht in die Schule gehen. Das teilt das Kultusministerium in Hannover mit. Landesweit seien zurzeit 58 Klassen im Distanzunterricht. An der Küste gibt es in der Altersgruppe zwischen 5 und 14 Jahren nach Zahlen des Robert-Koch Institut aktuell die meisten Corona-Infektionen.

Impftempo sinkt wieder

Die Zahl der täglichen Corona-Schutzimpfungen ist in Niedersachsen in den vergangenen Wochen deutlich gesunken. Gestern waren es rund 29 000, wie ein Sprecher des Gesundheitsministeriums sagte. Im Dezember wurden in Niedersachsen teilweise mehr als 100 000 Impfungen pro Tag verabreicht. Mehrere Politiker hatten zuletzt ihren Unmut über die hohe Zahl der nicht geimpften Erwachsenen geäußert. Etwa 800 000 Erwachsene in Niedersachsen sind noch nicht gegen das Coronavirus immunisiert.

Weltkrebstag: Vorsorge in der Pandemie nicht vergessen

Die Kassenärztliche Vereinigung Niedersachsen ruft zum Weltkrebstag dazu auf, regelmäßig zu Vorsorgeuntersuchungen zu gehen. Aus Angst vor einer Corona-Ansteckung im Wartezimmer würden viele Menschen seltener zum Arzt gehen. Je früher Krebs erkannt werde, desto höher sei die Heilungschance, so ein KVN-Sprecher. Die Gesetzlichen Krankenversicherungen übernehmen in vielen Fällen die Kosten für eine Früherkennungsuntersuchung. In Niedersachsen erkranken jedes Jahr etwa 50.000 Menschen neu an Krebs, rund 22.000 sterben daran. Häufigste Krebsart sei bei Frauen Brustkrebs, bei Männern Prostatakrebs.

Weil für Impfpflicht

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat sich nochmal für eine Corona-Impfung ausgesprochen. In der NOZ sagte er, dass die Überzeugungsarbeit ohne Pflicht bei einer großen Minderheit ins Leere gelaufen sei. Weil appellierte an den Bund, möglichst schnell die Impfpflicht einzuführen und keine Zeit mehr zu vergeuden. Je mehr das Virus in der Gesellschaft aktiv sei, desto mehr würde es auch seine Opfer finden. Trotzdem stellte Weil vorsichtige Lockerungen der Corona-Einschränkungen ab Ende Februar in Aussicht.

„Eine Region pro Impfen“-Versammlung in Jever

In Jever haben sich gestern rund 170 Personen bei einer Versammlung auf dem Marktplatz für die Corona-Impfung positioniert. Aufgerufen dazu hatten mehrere Parteien aus dem Landkreis Friesland. Man habe für ein solidarisches Miteinander in der Pandemie demonstriert, schrieb die Friesländer Bundestagsabgeordnete Siemtje Möller in sozialen Medien. Eine Mehrheit der Deutschen habe sich schon impfen gelassen, um andere zu schützen. Die Impfung sei der Weg zurück in die Freiheit, so Möller. Laut Polizei sei die Versammlung ohne Zwischenfälle verlaufen.

Nach StiKo-Empfehlung: Behrens kündigt schnellstmöglich vierte Impfung an

Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens hat angekündigt, so schnell wie möglich eine vierte Corona-Impfung für vulnerable Gruppen und Beschäftigte im Gesundheitsbereich anzubieten. Die vierten Impfungen sollten vor allem über niedergelassene Ärzte, Impfteams und die Apotheken abgewickelt werden, so Behrens. Aktuell kämen allerdings noch nicht viele Menschen im Land dafür in Frage. Die Ständige Impfkommission hatte gestern empfohlen, dass besonders gefährdete Gruppen und Personen mit Patientenkontakt eine vierte Corona-Schutzimpfung bekommen sollten.

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