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04.02.2021

Positive Bilanz nach Impfzentrum-Start in Georgsheil

Die Leitung vom Impfzentrum in Georgsheil zieht eine positive Bilanz nach dem Impftstart heute. Mehr als 200 Personen wurden bis zum Abend in Georgsheil gegen das Coronavirus geimpft, sagt der Leiter vom Impfzentrum Norman Büchter im Gespräch mit Nordseewelle.

Wir haben bis einschließlich Montag 566 Impfungen freigeben können. Diese Termine sind auch zu 100 Prozent ausgebucht gewesen. Am Montag werden wird dann auch die 566 Impfungen komplett vergeben haben.

Norman Büchter, Leiter Impfzentrum Georgsheil

Auch auswärtige Personen seien heute da gewesen, um die Impfung zu erhalten. Das ist aber in Zukunft nicht mehr möglich. Das niedersächsische Gesundheitsministerium hat vorgeschrieben, dass Bürger nur noch Impftermine in der eigenen Kommune vereinbaren dürfen.

Weil lehnt Diskussionen über Maßnahmenlockerungen für Geimpfte ab

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hält es nicht für sinnvoll, schon jetzt über mögliche Lockerungen der Corona-Maßnahmen für Geimpfte zu sprechen. Eine Diskussion darüber hätte keinen praktischen Nutzen, auch noch nicht in den kommenden Monaten. Zuletzt hatte der deutsche Ethikrat von solchen Diskussionen abgeraten – auch, weil noch nicht klar erforscht sei, ob Geimpfte das Virus noch weitertragen könnten.

Meinen und Kruithoff fordern Aufklärung bei Impfdiskussion um die regionalen Krankenhäuser

Aurichs Landrat Olaf Meinen und Emdens Oberbürgermeister Tim Kruithoff fordern Aufklärung in der Diskussion um die Impfungen der Geschäftsführung der Kliniken in Aurich, Emden und Norden. Es sei zumindest richtig, dass Geschäftsführer Claus Eppmann seinen Fehler eingestanden habe, trotzdem würden noch viele Fragen offen bleiben. Seiner Vorbildfunktion als Geschäftsführer sei Eppmann nicht gerecht geworden. Am Freitag soll das Thema in einer außerordentlichen Sitzung mit der Trägergesellschaft und der Gesellschafterversammlung diskutiert werden. Gestern hatte Eppmann zugegeben, dass er schon beide Impfungen gegen Corona bekommen hat.

Wieder Todesfälle mit Corona-Zusammenhang an der Küste

 Auch heute gab es an der Küste wieder Todesfälle im Zusammenhang mit Corona. Im Landkreis Aurich sind zwei Personen an den Folgen einer Infektion verstorben. Auch die Kreisverwaltungen in Wittmund, Friesland und Leer melden jeweils einen Todesfall mit Corona-Zusammenhang. Weiterhin angespannt ist das Infektionsgeschehen auf der Insel Norderney, hier gibt es Stand heute 29 akute Corona-Fälle. Dort ist das Virus im Krankenhaus und in einer Pflegeeinrichtung ausgebrochen.

Impfzentrum in Wilhelmshaven öffnet am 8. Februar

Nächsten Montag startet auch das Impfzentrum in Wilhelmshaven. Das hat eine Stadtsprecherin heute auf Nordseewelle-Anfrage bestätigt. Für das Zentrum an der Güterstraße wurden bisher 546 Termine gebucht, 60 Prozent davon von Personen, die gar nicht in Wilhelmshaven wohnen. Das ist in Zukunft aber nicht mehr möglich. Das Gesundheitsministerium in Niedersachsen hat diese Woche angeordnet, dass man Impfberechtigte nur noch einen Termin in dem Impfzentrum in der eigenen Stadt oder dem eigenen Landkreis ausmachen dürfen.

Eppmann entschuldigt sich für verfrühte Impfung

Der Geschäftsführer der Trägergesellschaft der Kliniken in Aurich, Emden und Norden Claus Eppmann hat sich für seine verfrühte Corona-Impfung entschuldigt. Eppmann sagt, dass er am 9. Januar ein erstes und am 30. Januar ein zweites Mal gegen das Virus geimpft wurde. Dafür übernehme er selbst die volle Verantwortung. Er habe aber keinen Einfluss auf die Mitarbeiter genommen. Die hätten sich immer an die Vorgaben der Impfstrategie gehalten Die Corona-Impfstoffverteilung an den Kliniken in Aurich, Norden und Emden in Ostfriesland hat für Diskussionen gesorgt: Da beim Impfstart in den Häusern Anfang Januar am Ende des ersten Tages noch Impfdosen übrig waren, hatten sich auch kurzfristig verfügbare Mitarbeiter aus dem Verwaltungsbereich der Kliniken impfen lassen, darunter auch der Geschäftsführer, wie der Klinikverbund am Mittwoch in einer Stellungnahme mitteilte. «Dies taten wir, um den kostbaren Impfstoff nicht entsorgen zu müssen». Diese Impfungen hätten nicht zur Folge gehabt, dass impfwilliges Pflege- oder Ärztepersonal nicht geimpft wurde, hieß es.

Niedersachsen will Schnelltests für Lehrer und Erzieher

Lehrkräfte und Kita-Personal sollen in Niedersachsen bald die Möglichkeit kriegen Corona-Schnelltests zu machen. Damit will das Land die Sicherheitsmaßnahmen in Schulen und Kitas erhöhen. Wann die Tests zur Verfügung stehen ist aber noch nicht klar. Lehrerverbände und Erzieher hatten Kultusminister Grant Hendrik Tonne zuletzt immer wieder vorgeworfen, dass zu wenig für den Gesundheitsschutz in Schulen und Kitas getan wird.

Corona-Mutation verbreitet sich weiter

Die britische Corona-Mutation wurde jetzt auch in Emden bestätigt. Fünf Leute haben sich nach Angaben der Stadt mit der Variante angesteckt. Alle kommen aus einer Familie, Auslöser war eine Auslandsreise. Gestern wurde bekannt, dass im Kreis Leer schon 19 Fälle der britischen Mutation nachgewiesen sind. Auch im Landkreis Aurich wurde die Mutation schon nachgewiesen. Die britische Variante des Coronavirus verbreitet sich schneller und gilt als besonders ansteckend.

Mobile Impfteams kommen wegen Impfung für über 80-Jährige auf Insel Borkum

Über 80-jährige, die auf Borkum wohnen, müssen für ihre Corona-Impfung nicht ans Festland kommen. Sie werden von mobilen Impfteams direkt vor Ort versorgt. Das teilen der Leeraner Landrat Matthias Groote und Borkums Bürgermeister Jürgen Akkermann mit. Momentan ist aber noch nicht klar, wann es soweit sein wird. Der Start hängt davon ab, wann die nächste Impfstofflieferung an den Landkreis Leer kommt und wie viel Impfdosen dann verfügbar sind.

Wieder mehr Corona-Neuinfektionen an der Küste

Die Zahl der Corona-Neuinfektionen ist gestern wieder leicht gestiegen, bleibt aber auf einem relativ niedrigen Niveau. Allein im Landkreis Aurich wurden insgesamt 16 neue Fälle gemeldet, 14 davon auf der Insel Norderney. Dort ist das Virus in einem Pflegeheim und im Insel-Krankenhaus ausgebrochen. Im Landkreis Wittmund sind gestern sieben neue Fälle dazugekommen, dort wurden außerdem zwei weitere Todesfälle mit Corona-Zusammenhang gemeldet.  Im Landkreis Friesland gibt es drei neue Fälle, in der Stadt Wilhelmshaven zehn. Die Stadt Emden hat gestern eine Corona-Neuinfektion verzeichnet. Zur Mitte der Woche steigt die Zahl der Neuinfektionen meist, weil noch Fälle vom Wochenende nachgemeldet werden.

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