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03.11.2021

Corona-Zahlen steigen, weiterer Todesfall in Leer

Die Corona-Zahlen in der Region steigen weiter. Die dritthöchste Inzidenz in Niedersachsen hat heute der Landkreis Leer – hier liegt sie bei 129. Außerdem meldet der Kreis einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Demnach ist ein 81-Jähriger an den Folgen einer Infektion gestorben. Wegen der hohen Corona-Zahlen gilt im Kreis Leer ab heute wieder eine 3G-Pflicht.

Weniger Einsätze für die Bundespolizei in 2020

Im ersten Corona-Jahr hatte die Bundespolizei in Niedersachsen weniger zu tun. Insgesamt gab es 2020 rund 13 Prozent weniger Straftaten als 2019, heißt es in einer Mitteilung. Die Bundespolizei ist unter anderem für die Überwachung des Grenzverkehrs und von Zügen und Bahnhöfen zuständig. Auch die Zahl der Taschendiebstähle ist deutlich zurück gegangen. Als einen Grund nennt die Behörde, dass während der Pandemie weniger Reisende unterwegs waren.

3G ab heute in Leer, in Wilhelmshaven ab morgen

Seit heute gilt im Kreis Leer wieder die 3G-Regel. Der Landkreis musste wegen der stark gestiegenen Corona-Zahlen eine Allgemeinverfügung erlassen. Damit brauchen Ungeimpfte in vielen Bereichen des öffentlichen Lebens ab heute wieder einen negativen Test. In den Krankenhäusern gilt ab sofort wieder die FFP2-Maskenpflicht. Ab morgen gilt wegen hoher Infektionszahlen auch in der Stadt WHV wieder die 3G-Regel.

Weil sieht erneute Bund-Länder-Gespräche skeptisch

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil steht einem Bund-Länder-Treffen zur Corona-Lage skeptisch gegenüber. Über das weitere Vorgehen in der Pandemie sei erst vor zehn Tagen beraten worden, seitdem gäbe es keine neuen Erkenntnisse. Außerdem stünde Ende der Woche die nächste Gesundheitsministerkonferenz an. Weil wolle sich nicht einem inhaltlichen Austausch verschließen, allerdings müsse der dann auch Ergebnisse liefern. NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst hatte ein Treffen von Bund und Ländern in der kommenden Woche ins Spiel gebracht.

Abrechnungsskandal geht weiter

Der Abrechnungsskandal im Impfzentrum in Friesland zieht offenbar weitere Kreise. Die WZ berichtet, dass das Rote Kreuz bereits vor Jahren in der Asylunterkunft in Jever mehr Geld abgerechnet hat, als den Mitarbeitern bezahlt wurde. Der Landkreis Friesland habe davon bisher nichts gewusst, heißt es in dem Bericht. Das Rote Kreuz weist die Vorwürfe indes zurück. Die Fälle seien nicht vergleichbar, weil in der Asylunterkunft über eine Tagespauschale abgerechnet worden sei. Das DRK steht aktuell im Fokus von Ermittlungen – geprüft wird ob der Verband deutlich zu viel Geld beim Landkreis für den Betrieb des Impfzentrums abgerechnet haben könnte.

Landkreis Aurich bietet Hilfe bei Booster-Impfungen an

Aurichs Landrat Olaf Meinen bietet Hilfe bei der Verteilung von Drittimpfungen an. Der Landkreis könne mit seinen Teams und dem Impf-Stützpunkt im EEZ in die Bresche springen. Dafür müsse nur das Land die Voraussetzungen schaffen, sagte der Landrat den ON. Der Landkreis muss seiner Ansicht nach auch außerhalb von Pflegeheimen aktiv werden können. Meinen gehe nicht davon aus, dass die Hausärzte in der Region die Drittimpfungen komplett alleine stemmen könnten.

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