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03.06.2021

Gesundheitsministerin Behrens: Corona-Lage weiterhin ernst

Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens betrachtet die Corona-Situation weiterhin als sehr ernst. Man dürfe die Pandemie nicht als überwunden betrachten, so Behrens heute im Landtag in Hannover. Die gerade beschlossenen Lockerungen würden einen Effekt auf die Inzidenzen haben, ebenso könnte sich auch der Tourismus in den Sommermonaten auf die Zahlen auswirken. Ebenso könnten sich auch die Virus-Mutationen noch weiter verbreiten, gerade die indische Variante.

Emden mit höchstem Inzidenzwert in ganz Deutschland

Die Stadt Emden meldet auch heute eine hohe Inzidenz – mittlerweile hat die Stadt sogar den höchsten Wert in ganz Deutschland. Nach Angaben vom Robert-Koch-Institut liegt er heute bei 128,2. Es gibt außerdem einen weiteren Todesfall mit Corona-Zusammenhang in Emden. Damit sind dort seit Beginn der Pandemie 13 Personen an oder mit Corona gestorben. Auch im Landkreis Wittmund ist eine Person an Corona-Folgen verstorben, dort ist es der 35. Todesfall mit Corona-Zusammenhang. Alle anderen Kommunen an der Küste außer Emden bleiben unter der ersten Inzidenzschwelle von 35. Der Landkreis Friesland hat mit 6,1 den niedrigsten Inzidenzwert in ganz Niedersachsen.

Meyer Werft erklärt Verhandlungen mit IG Metall für gescheitert

Die Leitung der Papenburger Meyer Werft erklärt die Verhandlungen mit dem Betriebsrat und der IG Metall für gescheitert. Die Arbeitnehmerseite sehe die wirtschaftliche Notlage des Unternehmens nicht, schreiben die Verantwortlichen in einer Erklärung. Die Gewerkschaft IG Metall selbst erklärte weiterhin Gesprächsbereitschaft, man wolle dem Stellenabbau aber nicht pauschal zustimmen. Weil die Kreuzfahrtbranche durch Corona in der Krise steckt, muss die Meyer Werft knapp 1,2 Milliarden Euro einsparen. Deswegen sollen wohl rund 600 Jobs gestrichen werden.

Doch Maskenpflicht in Diskotheken

In den Diskotheken in Niedersachsen gilt jetzt doch eine Maskenpflicht. Das hat die Landesregierung bekannt gegeben. Im Sitzen kann die Maske aber abgenommen werden. Des Weiteren gibt es eine Testpflicht und die Kapazität ist auf 50 Prozent begrenzt. Zuletzt hatte eine Diskothek im Landkreis Friesland schon angekündigt, am Wochenende wieder öffnen zu wollen – das hat sich jetzt aber doch zerschlagen, weil der Landkreis Friesland sein Veto eingelegt hat. Vom Land gibt es außerdem eine Veränderung der Verordnung für die Hotelbranche: dort fällt ab einer stabilen Inzidenz unter 35 die sogenannte Wiederbelegungssperre weg. Nach der müsste einen Tag nach der Abreise von Gästen das Zimmer für einen Tag frei bleiben. Das gilt jetzt nur noch in Landkreisen mit einer stabilen Inzidenz über 35.

Polizei Wilhelmshaven sperrt Parkplatz an der Güterstraße

Die Polizei in Wilhelmshaven sperrt am Wochenende den Parkplatz an der Güterstraße. Grund ist, dass es dort in den vergangenen Wochen immer wieder Verstöße gegen die Corona-Regeln gegeben hat. Häufig haben sich mehrere Personen über soziale Netzwerke verabredet, um sich auf dem Parkplatz in größeren Gruppen zu treffen. Neben der Sperrung soll es in der Stadt auch verstärkt Kontrollen zur Einhaltung der Corona-Regeln geben.

Kassenärztliche Vereinigung in Wilhelmshaven fordert Kontrolle der Testzentren durch die Stadt

Die Kassenärztliche Vereinigung in Wilhelmshaven fordert, dass die Testzentren in der Stadt von Verwaltungsseite aus kontrolliert werden. Außer der Betriebserlaubnis hätte es bisher noch keine weitere Überprüfung in den acht Testzentren gegeben, so die KVN. Hier wären die Ordnungsämter in der Pflicht, so ein Sprecher. Zwar gebe es keinen Anlass zu Misstrauen, doch gerade die aktuell bundesweite Diskussion nach den Abrechnungsbetrugsfällen zeige, wie sensibel das Thema sei.

DLRG rechnet mit mehr Schwimmunfällen in diesem Jahr

Die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft rechnet mit mehr Badeunfällen in diesem Jahr. Das hängt auch mit den Auswirkungen der Corona-Pandemie zusammen, weil sich viele Leute nicht mehr so fit gehalten hätten wie üblich und auch im Schwimmen aus der Übung gekommen seien. Auch der DLRG-Bezirksverband Ostfriesland geht davon aus, dass es in diesem Jahr mehr Unfälle gibt – bereits im vergangenen Sommer wurden in der Region vier Badetote vermeldet.

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