×
Wähle jetzt deinen Channel aus: Radio Nordseewelle Livestream Radio Nordseewelle (Region Wilhelmshaven / Friesland)
skip to Main Content
04931 973000
info@radio-nordseewelle.de

03.02.2022

Schulbehörde erstattet Anzeige nach Angriffen auf Realschulrektorin

Die Schulbehörde in Aurich hat Anzeige gegen mehrere Unbekannte eingereicht, die die Leiterin einer Auricher Realschule im Internet beleidigt und bedroht haben. Die Rektorin war in den vergangenen Tagen massiv angefeindet worden. Sie hatte an der Schule eingeführt, dass Schüler, die von der Maskenpflicht befreit sind, einen Button tragen sollten, anstatt sich immer wieder erklären zu müssen.

Impfung mit Novavax: Unbedingt anmelden, keine spontanen Impfungen möglich

Die Impfungen mit dem neuen Wirkstoff der Firma Novavax werden in Niedersachsen nur nach vorheriger Anmeldung durchgeführt. Die Impfdosen würden nicht nach einem Verteilschlüssel auf die Landkreise aufgeteilt, sagte Silke Sell vom Friesländer Gesundheitsamt.

Jade Hochschule plant SoSe in Präsenz

Die Jade Hochschule plant das nächste Semester vorerst mit Präsenzlehre. Nach vier Semestern im Online-Betrieb sollen die Studierenden wieder an Vorlesungen vor Ort teilnehmen können, heißt es in einer Pressemitteilung. Es würden aber Schutzmaßnahmen getroffen – der Zugang zu den Hochschul-Gebäuden und die Teilnahme an Vorlesungen soll nur mit 3G-Nachweis möglich sein. Man werde die Maßnahmen aber anpassen, falls sich die Corona-Situation ändern sollte. Das Sommersemester startet am 1. März.

DeHoGa kritisiert verlängerte Winterruhe

Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband kritisiert die Verlängerung der Winterruhe in Niedersachsen. Viele Betriebe kämen damit in große Schwierigkeiten, sagte Landespräsident Detlef Schröder. Geplante Hochzeiten und Geburtstagsfeiern müssten wieder abgesagt werden, vielen Saalbetreibern fehle die Perspektive. Das Gastgewerbe brauche langfristige Planungssicherheit, so Schröder. Während der sogenannten Winterruhe greifen verschärfte Corona-Regeln – große Privatveranstaltungen sind verboten. Die Regeln wurden bis zum 23. Februar verlängert.

Meyer Werft bekommt 14 Millionen Euro Corona-Hilfen

Die Meyer Werft in Papenburg bekommt 14 Mio. Euro Corona-Hilfen vom Land Niedersachsen. Landeswirtschaftsminister Bernd Althusmann hat den Förderbescheid gestern übergeben. Hauke Mucha mit Einzelheiten. Die Meyer Werft habe eine besondere Bedeutung für die Region und den Wirtschaftsstandort Niedersachsen, sagte Althusmann bei der Übergabe. Gleichzeitig wies der Minister darauf hin, dass das Land erwarte, dass die Meyer Werft mit dem Geld einen Beitrag zur Sicherung des Standortes und für die Beschäftigten leisten sollte. Aufgrund der anhaltenden Krise im Kreuzfahrtschiffbau stehen bei der Meyer Werft nach wie vor 450 Entlassungen im Raum. Betriebsrat und Gewerkschaft hatten dem anfänglich zugestimmt. Seit klar ist, dass die Werft Corona-Hilfen vom Land bekommt, stellen die Arbeitnehmervertreter sich gegen den Stellenabbau in der Stammbelegschaft.

Diskussion um Osterfeuer in der Regio entbrennt schon jetzt

Die Wählergemeinschaft Zukunft Varel im Landkreis Friesland fordert, dass Osterfeuer in diesem Jahr wieder im privaten Kreis erlaubt sein sollen. Man habe beim Landkreis beantragt, Osterfeuer als Bestandteil der Brauchtumspflege wieder zuzulassen. In den vergangenen zwei Jahren waren große Osterfeuer verboten – auch in diesem Jahr deute die Pandemie-Situation auf ein Verbot hin, so die Vareler Politiker. Laut einer Friesländer Kreissprecherin gebe es für dieses Jahr aber noch keine Landesvorgaben bezüglich großer Osterfeuer. Auch die CDU im Landkreis Leer hatte vor Kurzem gefordert, Osterfeuer in diesem Jahr zu erlauben.

Weniger Insolvenzen rund um Oldenburg in 2021

Die Industrie- und Handelskammer im Oldenburger Land meldet weniger Insolvenzen als 2020. Insgesamt gab es einen Rückgang um 33 Prozent, landesweit war der Rückgang deutlich niedriger. Die Situation sähe in vielen Betrieben aber anders aus, so ein IHK-Sprecher gegenüber mehreren Medien. Die Nachfrage sei vor allem im Eventbereich durch Corona-Einschränkungen deutlich eingebrochen. Viele Betriebe könnten nur durch staatliche Hilfen überleben.

Weniger Staus in Niedersachsen

Auch im vergangenen Jahr hat es in Niedersachsen weniger Staus gegeben als vor der Pandemie. Laut ADAC wurden rund 10.000 weniger Staus erfasst als 2019. Im Vergleich zum ersten Corona-Jahr sei die Zahl aber angestiegen: Hauptursachen waren Baustellen, an denen es insbesondere in den Ferienzeiten stockte, sowie der Wintereinbruch im Februar 2021. Die Länge der Staus auf niedersächsischen Straßen lag demnach insgesamt bei 74.000 Kilometern.

Back To Top