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03.01.2022

Corona-Zahlen zum Wochenstart gestiegen

Die Corona-Zahlen in der Region sind zum Wochenstart wieder deutlich gestiegen. In der Stadt Emden hat sich der Wert im Vergleich zum Sonntag verdreifacht.
124 Neuinfektionen auf 100.000 Einwohner in den letzten sieben Tagen. Diesen Wert meldet die Stadt Emden heute. Gestern lag der Wert laut Robert Koch-Institut noch bei 48. Einen deutlichen Anstieg der Inzidenzen gibt es auch in den Landkreisen Aurich und Leer, die Inzidenz liegt dort jeweils um die 100-er-Marke. Grund für den starken Anstieg zum Wochenstart sind Meldeverzögerungen zwischen den Feiertagen und über das Silvesterwochenende. In diesem Zeitraum gab es weniger Tests, außerdem waren viele Ämter und Labore nicht voll besetzt. Viele Experten gehen deshalb davon aus, dass die Corona-Zahlen erst in den kommenden Tagen wieder voll aussagekräftig sind.

Landkreis Friesland startet Kinderimpfungen 

Im Landkreis Friesland starten in dieser Woche die Impfungen für Kinder ab fünf Jahren. Das teilt die Kreisverwaltung mit – am Mittwoch soll die Impfaktion in Kooperation mit den Kinderärzten starten. Zu Beginn stünden 200 Dosen des Kinderimpfstoffs von Biontech zur Verfügung, etwas weniger als die Hälfte der Termine sei bereits vergeben. Einige Kommunen in der Region hatten bereits in der Woche vor Weihnachten mit den ersten Impfaktionen für Kinder gestartet, nachdem die Ständige Impfkommission ihre Empfehlung gegeben hatte. 

Schausteller zufrieden mit Auricher Weihnachtsmarkt

Trotz der Corona-Auflagen sind die Schausteller und Kaufleute mit dem Weihnachtsmarkt in Aurich zufrieden. Knapp 100.000 Bändchen seien an Besuchende verteilt worden, so ein Sprecher des Kaufmännischen Vereins. Die Bändchen dienten als 2G-Nachweis. Dennoch gab es weniger Besucherinnen und Besucher, als zu Nicht-Pandemie-Zeiten. Ein großes Plus sei allerdings gewesen, dass der Markt trotz der Corona-Beschränkungen nicht, wie andernorts, vorzeitig beendet wurde.

200.000 Euro Entschädigung wegen Impfnachholung

Nach dem Impfskandal im Landkreis Friesland wurden bisher rund 208.000 Euro Entschädigung an potenziell Betroffene ausgezahlt. Das teilt der Landkreis auf eine Anfrage der deutschen Presseagentur mit. Rund 5.800 Personen seien entschädigt worden – insgesamt steht fast 10.000 Menschen eine Entschädigung zu. Sie mussten nachgeimpft werden, nachdem herauskam, dass eine Krankenschwester im friesischen Impfzentrum Impfdosen mit Kochsalz vertauscht hatte. Die Ermittlungen in dem Fall dauern an.

Neujahrsansprache von Weil: Neues Jahr optimistisch angehen

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil hat in seiner Neujahrsansprache zu Vorsicht und Zurückhaltung in den nächsten Wochen aufgerufen. Nur so könne garantiert werden, dass öffentliche Angebote, wie Kitas und Schulen, nicht wieder eingeschränkt werden müssten. Gleichzeitig appellierte Weil noch einmal an alle Nicht-Geimpften, sich jetzt impfen zu lassen. Weil sagte, er gehe nicht sorgenfrei, aber mit Zuversicht ins neue Jahr.

Verfassungsschutz rechnet mit weiterer Radikalisierung bei Corona-Demos

Der niedersächsische Verfassungsschutz rechnet mit einer weiteren Radikalisierung der Teilnehmer an Demonstrationen gegen die Corona-Schutzmaßnahmen. Der Präsident des niedersächsischen Verfassungsschutzes, Witthaut, sagte, radikale Teile der Coronaleugner würden Gewalt als legitimes Mittel ansehen. Einige Protestierende lehnten staatliche Vorgaben ab und würden Versammlungsauflagen missachten. Insgesamt sei das Teilnehmerfeld aber durchmischt, eine klare politisch-ideologische Ausrichtung gäbe es nicht. Auch an der Küste gab es zuletzt immer wieder Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen, dabei gab es bisher aber keine gewalttätigen Ausschreitungen.

Jugendherbergen nehmen Geflüchtete auf

Mehrere Jugendherbergen in der Region nehmen im Rahmen der Pandemie Geflüchtete auf. In Bad Zwischenahn und Aurich sind bereits die ersten Menschen einquartiert worden – in der Jugendherberge in Emden sollen in dieser Woche ebenfalls Geflüchtete untergebracht werden. Insgesamt können an den drei Standorten 375 Menschen unterkommen, vor allem Familien und vorerkrankte Personen sollen dort aufgenommen werden, so sollen sie besser vor der Pandemie geschützt werden. Die Lösung ist bis Ende Februar befristet.

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