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02.02.2022

„Berlin“ mit einem Tag Verzögerung ausgelaufen

Nach Corona-Fällen in der Mannschaft ist das Marineschiff „Berlin“ heute mit eintägiger Verspätung von Wilhelmshaven zu einem Nato-Einsatz nach Norwegen ausgelaufen. Es gäbe keine weiteren Einschränkungen, sagte eine Marinesprecherin. Ursprünglich sollte die „Berlin“ schon gestern auslaufen, am Morgen waren allerdings 15 Besatzungsmitglieder positiv auf das Corona-Virus getestet worden. Die Soldaten seien von Bord gebracht und isoliert worden, sagte die Sprecherin. Auswirkungen auf den Nato-Einsatz habe das verspätetet Auslaufen des Schiffes nicht.

Umfeldtestung für Kitakinder kommt

An den Kitas in Niedersachsen wird Mitte des Monats eine tägliche Corona-Testpflicht eingeführt. Wie Kultusminister Grant Hendrik Tonne heute mitteilte, gebe es aber einen gewissen Spielraum bei der Testung. Grundsätzlich müssen die Kinder zuhause getestet werden. Es gäbe aber Spielraum für die Kitas. Könne eine Kind nicht getestet werden, oder toleriere die Prozedur nicht, dann könnten Alternativ die Eltern, beim Abliefern des Kindes in der Kita, einen negativen Test vorweisen.

Tonne: Schul-Prüfungen weiter unter Corona-Regelungen

In Niedersachsen werden auch in diesem Jahr die Abschlussprüfungen unter Corona-Bedingungen durchgeführt. Laut Kultusminister GH Tonne betrifft das sowohl Abitur- als auch Ausbildungsprüfungen. Außerdem würde die Zahl der Klausuren und Arbeiten verringert. Man könne den Schülerinnen und Schülern mit den Corona-Einschränkungen im Unterricht keine „normale“ Anzahl zumuten, so Tonne.

Corona-Impfung in Apotheken startet

In den Apotheken in Niedersachsen können in der kommenden Woche die Impfungen gegen das Coronavirus starten. Laut Apothekerkammer hätten bislang landesweit 185 Inhaber einer Apotheke entsprechende Schulungen absolviert und können nun impfen.
In einem Flächenbundesland, wie Niedersachsen es ist, sei es wichtig, dass die Apotheken mit in die Impfkampagne einbezogen würden, so Landesgesundheitsministerin Daniela Behrens. Sie erwartet, dass die Nachfrage nach Impfungen auch weiter steigen könne, wenn es einen Impfstoff gibt, der an die Omikron-Variante angepasst ist. Deshalb brauche man eine gut aufgestellte Impf-Struktur. Die Apotheken sollen auch in Zukunft wichtig in der Impfkampagne sein. Laut Landesapothekerverband Niedersachsen sei die Zahl der Apotheken, die impfen, in unserer Region jedoch noch relativ gering. Es laufen momentan weitere Schulungen.

Warteliste für Novavax-Impfstoff

Die Landesregierung in Niedersachsen hofft darauf, dass durch den neuen Corona-Impfstoff des Herstellers Novavax die Impflücke weiter geschlossen werden kann. Der Impfstoff ist Proteinbasiert und einem Totimpfstoff gleichzusetzen. Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens sagte, sie hoffe, dass sich einige Ungeimpfte dadurch überzeugen ließen. Das Land startet jetzt eine Warteliste für Impftermine mit dem neuen Impfstoff. Die Auslieferung wird für Ende Februar erwartet. Die Impfung mit Novavax komme nur für Ungeimpfte in Frage, eine Kreuzimpfung mit einem anderen Impfstoff sei nicht vorgesehen.
Interessierte können sich telefonisch über die Impfhotline des Landes für die Warteliste anmelden: 0800 99 88 66 5.

Schule startet in Niedersachsen mit Testpflicht

Nach den kurzen Zeugnisferien startet heute in Niedersachsen der Unterricht ins zweite Schulhalbjahr. Ab heute gilt eine verschärfte Testpflicht – alle Kinder, die noch nicht geboostert sind, müssen sich künftig täglich auf Corona testen. Bisher reichte die doppelte Impfung bei Schülerinnen und Schülern aus. Nach Angaben des RKI sind niedersachsenweit bisher 27 Prozent der unter 18-Jährigen geboostert. Die Schülerinnen und Schüler müssen sich morgens zuhause testen – damit soll verhindert werden, dass Corona-Infektionen in die Schule getragen werden. Die Testkits werden aber von den Schulen gestellt.

Winterruhe wird mit wenigen Änderungen fortgesetzt

Die sogenannte „Winterruhe“ in Niedersachsen wird bis zum 23. Februar verlängert. Das teilte eine Sprecherin der Landesregierung mit. Die Corona-Verordnung wird demnach nur mit kleineren Änderungen fortgesetzt. Die Corona-Testpflicht nach der 2G-plus-Regel entfällt in Zukunft auch für Menschen, die in den vergangenen 90 Tagen ihre zweite Impfung erhalten haben. Genesene, deren Infektion zwischen 28 und 90 Tage zurückliegt, müssen sich künftig ebenfalls nicht mehr zusätzlich testen. Außerdem wird ab dem 15. Februar eine Testpflicht für Kita-Kinder eingeführt.

Auch Emden priorisiert bei Kontaktverfolgung

Der Anstieg der Corona-Infektionen sorgt auch in der Stadt Emden für Einschränkungen bei der Kontaktverfolgung. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, werde der Fokus zurzeit verstärkt auf vulnerable Gruppen und Schulen gelegt. Auch bei den PCR-Testergebnissen gäbe es teils längere Wartezeiten, da die Labore an ihre Belastungsgrenzen kämen. Die meisten anderen Kommunen an der Küste hatten die Kontaktverfolgung in den vergangenen Tagen bereits auf ein Online-Formular umgestellt, da die Kontaktaufnahme per Telefon nicht immer umsetzbar gewesen sei.

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