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01.06.2021

Ab morgen wieder Click and Meet in Emden möglich

Ab morgen ist in Emden wieder Click and Meet möglich. Das teilt die Stadt mit, weil der Inzidenzwert zuletzt länger unter 150 gelegen hat. Im Einzelhandel muss dann ein Termin vereinbart werden, für den Eintritt im Laden ist außerdem ein negativer Corona-Test erforderlich. Derzeit greift in Emden die Bundesnotbremse, weil der Sieben-Tage-Inzidenzwert weiterhin über 100 liegt. Heute meldet das Robert-Koch-Institut eine Inzidenz von 112,2.

Inzidenz länger über 35: Wilhelmshaven darf erstmal nicht weiter lockern

Die Stadt Wilhelmshaven darf die Corona-Regeln erstmal nicht weiter lockern. Wegen Corona-Ausbrüchen in zwei Altenheimen ist die Inzidenz in der Jadestadt in den vergangenen Tagen wieder über 35 gestiegen. Deshalb wird es wohl morgen eine Allgemeinverfügung der Stadt geben, in der die Regeln vom Land für Kommunen mit einem Wert von unter 50 gelten. Zuletzt hatten die Landkreise Aurich, Leer, Wittmund und Friesland die Regeln weiter lockern können, weil da die Inzidenz seit mehreren Tagen unter 35 ist.

Gastronomen und Händler begrüßen Corona-Lockerungen

Die Gastronomen und Händler an der Küste begrüßen die neuen Corona-Regelungen vom Land. Vielen Kaufleuten sei ein Stein vom Herzen gefallen, so Johann Doden vom Einzelhandelsverband Ostfriesland. Eine besondere Erleichterung sei vor allem das Wegfallen der Testpflicht beim Einkaufen bei einer stabilen Inzidenz von unter 50. Gerade die hätte viele vom Einkaufen abgehalten, so Doden. Auch die gastronomischen Betriebe freuen sich über die Öffnungen, so ein Sprecher vom Deutschen Hotel und Gaststättenverband Ostfriesland. Die Nachfrage sei sehr groß. Trotzdem fehle es bei vielen Betrieben an Planungssicherheit, die ihre Gäste langfristig und im Voraus einplanen.

Zuschauer bei letzten beiden WHV-Heimspielen zugelassen

Der Wilhelmshavener HV darf sein Heimspiel in der Zweiten Handballbundesliga gegen Lübbecke am kommenden Freitag vor Fans bestreiten. Das hat das Gesundheitsamt der Stadt entschieden. Für die Partie gegen den Tabellenführer sind 660 Zuschauer zugelassen. Auch beim letzten Heimspiel gegen den TV Großwallstadt dürfen Fans dabei sein.

Coronawidrige Treffen auf Ernst-Reuter-Platz: Leer plant keine weiteren Maßnahmen

Obwohl sich am Wochenende 100 Personen auf dem Ernst-Reuter-Platz in Leer getroffen haben, plant die Stadtverwaltung keine weiteren Maßnahmen. Es gebe aber eine enge Abstimmung mit der Polizei, um solche Treffen in Zukunft schon frühzeitig verhindern zu können. Die Beamten mussten am Samstag eine Zusammenkunft auflösen, bei der sich viele nicht an die Abstands- und Hygieneregeln gehalten haben. Auch in anderen Städten in Deutschland gab es ähnliche Vorkommnisse, in Stuttgart sollen jetzt deswegen sogar Plätze gesperrt werden. Das plane man in Leer aber nicht, heißt es aus der Stadtverwaltung.

Landkreise Leer, Aurich, Friesland und Wittmund können Corona-Regeln weiter lockern

Die Landkreise Leer, Aurich, Friesland und Wittmund lockern ihre Corona-Regeln. Grund ist, dass die Inzidenz dort jeweils über längere Zeit unter 35 gelegen hat. Neben den Lockerungen, die es nach der neuen Corona-Verordnung vom Land sowieso schon gibt, dürfen in den Landkreisen jetzt auch zum Beispiel Außenveranstaltungen mit bis zu 500 Teilnehmern stattfinden. Auch Clubs, Bars oder Diskotheken dürfen in den Landkreisen wieder auf machen. Im Einzelhandel gibt es keine Kundenbegrenzung je nach Ladengröße mehr. Im Kreis Friesland gelten die Regelungen schon, in Aurich, Wittmund und Leer sollen sie ab morgen in Kraft treten.

Besuchsverbot in Ubbo-Emmius-Kliniken aufgehoben

In den Ubbo-Emmius-Kliniken in Aurich und Norden gibt es seit gestern kein Besuchsverbot mehr. Von nun an dürfen Patienten wieder eine Stunde lang einen Besucher pro Tag empfangen. Gäste müssen aber einen negativen Corona-Test vorlegen. Grund für das aufgehobene Besuchsverbot ist die niedrige Inzidenz im Landkreis Aurich. Das Klinikum in Emden ist damit nicht eingeschlossen, weil die Inzidenz in der Stadt weiterhin sehr hoch ist.

Philologenverband Niedersachsen fordert weitere Infektionsschutzmaßnahmen an Schulen

Der Philologenverband in Niedersachsen fordert weitere Schutzmaßnahmen an den Schulen. Das sei gerade vor dem Beginn des nächsten Schuljahres wichtig. Es bräuchte zum Beispiel Lüftungsgeräte oder eine ausreichende technische Ausrüstung für möglichen Distanzunterricht. Gestern waren in der Region alle Schulen bis auf die in Emden in den Regelbetrieb zurückgekehrt. Kultusminister Tonne betonte, dass der Start landesweit geglückt sei.

Polizei durchsucht Arztpraxis wegen falscher Atteste

Die Polizei hat bereits in der vergangenen Woche eine Arztpraxis im Landkreis Aurich durchsucht, weil dort der Verdacht auf falsche Atteste in Bezug auf Corona bestanden hat. Nach Angaben der Staatsanwaltschaft gab es bei der Ärztin oder dem Arzt den Verdacht, dass er oder sie Teilnehmer von einer Demonstration von der Maskenpflicht befreien wollte. Dabei habe aber kein medizinischer Grund vorgelegen. Nähere Informationen zum weiteren Verfahren teilt die Staatsanwaltschaft noch nicht mit.

Impfungen im Landkreis Aurich verzögern sich

Die Impfaktion im Landkreis Aurich verzögert sich in den kommenden Wochen. Wie ein Kreissprecher angibt, liegt das an den fehlenden Impfstoff-Lieferungen für Erstimpfungen. Schon im den vergangenen Wochen wären im Kreis fast nur Zweitimpfungen durchgeführt worden. Die nächste Lieferung für Erstimpfungen kommt wohl frühestens gegen Ende des Monats. Die Warteliste ist allerdings kürzer geworden, weil viele sich parallel beim Hausarzt haben impfen lassen.

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