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01.04.2021

Selbsttest-Pflicht an niedersächsischen Schulen

Schüler in Niedersachsen müssen sich nach den Osterferien zweimal pro Woche selbst auf Corona testen, um am Präsenzunterricht in der Schule teilnehmen zu können. Das hat Kultusminister Grant Hendrik Tonne heute angekündigt. Die Schüler können sich die Testkits am 12. April von den Schulen abholen und müssen sich an Präsenztagen dann zuhause testen. Ohne einen negativen Coronatest dürfen sie nicht am Unterricht teilnehmen – gesetzte dem Fall, dass die jeweilige Schule ausreichend Tests zur Verfügung stellt. Im Gegenzug schafft das Land die Präsenzpflicht für alle Jahrgänge ab. Vom Unterricht abgemeldete Schüler sollen von zuhause aus unterrichtet werden – das betrifft auch Schüler mit einem positiven Coronatest.

Neues Corona-Testzentrum im Klinikum Leer 

Das Medizinische Versorgungszentrum im Klinikum Leer bietet ab nächster Woche Dienstag die Möglichkeit an, sich auf Corona testen zu lassen. Das Testzentrum soll dann in der Klinik für Psychosomatische Medizin eröffnen. Dort kann jeder einmal pro Woche einen kostenlosen Antigen-Schnelltest machen. Der Abstrich wird aus dem vorderen Nasenraum genommen. 

Private Osterfeuer im Landkreis Wittmund doch erlaubt 

Im Landkreis Wittmund sind jetzt doch Osterfeuer erlaubt – das allerdings nur im privaten Rahmen und unter strengen Kontakt- und Hygieneregeln. Die Kreisverwaltung reagiert damit auf die Genehmigung vom Land, nach der es in den Corona-beschränkungen eine Ausnahme für den ostfriesischen Brauch gibt. Eigentlich hatte der Landkreis Wittmund Osterfeuer in diesem Jahr verboten. Am Samstag dürfen die Feuer aber doch während des Tages auf Privatgrundstücken bis 18 Uhr abgebrannt werden. Dabei darf im Privaten ein Haushalt plus ein weiterer Haushalt mit höchstens zwei Personen zusammenkommen. 

Corona-Patienten in Krankenhäusern in der Region jünger 

Der Altersdurchschnitt der Corona-Patienten in den Krankenhäusern in Aurich, Emden und Norden wird immer jünger. Momentan liegt der Durchschnitt nach Angaben der Trägergesellschaft der Kliniken bei 59 – im März lag der Wert noch bei 65 Jahren. Dieser Trend ist auch bundesweit zu beobachten. Viele ältere Personen sind zum Großteil schon geimpft – und die britische Mutation breitet sich ersten Daten zufolge stärker unter jüngeren Leuten aus. 

Tonne stellt Teststrategie für Schulen vor

Nach den Osterferien soll an den Schulen an der Küste und in ganz Niedersachsen eine Schnelltest-Strategie gegen die Ausbreitung von Corona geben. Kultusminister Grant-Hendrik Tonne will die Pläne dazu heute genau vorstellen (11:30 Uhr). In der vergangenen Woche lief schon eine Testwoche um zu schauen, wie die Testung in Schulen klappt – viele Schulen an der Küste haben aber erst zum Osterferienstart am Freitag Testkits bekommen. 

Vermehrt Kontrolle an Küstenregionen über Ostern

Über Ostern soll es mehr Corona-Kontrollen an der Küste geben. Auf den ostfriesischen Inseln soll sogar das Personal dafür aufgestockt werden. Auch am Festland und an den Sielorten wird mehr auf die Einhaltung der Corona-Regeln geachtet. Hintergrund ist unter anderem das Verbot von touristischen Übernachtungen. Bei Verstößen kann es Bußgelder von bis zu 3000 Euro geben.

Impfaffäre Fall für die Staatsanwaltschaft Osnabrück

Die Impfaffäre in der Ubbo-Emmius-Klinik Aurich/Norden beschäftigt jetzt auch die Staatsanwaltschaft Osnabrück. Es wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet, weil es auch Anzeigen von Bürgern gegeben habe, die „im Wesentlichen“ Klinikchef Claus Eppmann beträfen, so ein Sprecher der Behörde. Konkret gehe es dabei um den Verdacht der Unterschlagung und Untreue. Der Klinikchef und weitere Mitarbeiter hatten sich Anfang des Jahres gegen Corona impfen lassen, obwohl sie noch nicht an der Reihe waren. Der Auricher Kreistag und der Emder Stadtrat lassen den Fall gerade von einem externen Gutachter untersuchen.

Wirtschaft in Wilhelmshaven kritisiert Absage an Modellprojekt für Corona-Lockerungen

Nachdem sich der Verwaltungsausschuss in Wilhelmshaven dagegen entschieden hat, Teil vom Modellprojekt des Landes Niedersachsens für Corona-Lockerungen zu werden, gibt es viel Kritik aus der Wirtschaft. Die Stadt würde damit eine große Chance verspielen, mit der besonders gebeutelten Branchen eine Perspektive hätte aufgezeigt werden können, so Vertreter in der WZ. Das Land will nach Ostern testen, wie sich Lockerungen mit Hilfe von Corona-Schnelltests und einer App zur Kontaktnachverfolgung auswirken. Der Verwaltungsausschuss hat einer Teilnahme der Stadt offenbar aus Sorge vor steigenden Infektionszahlen eine Absage erteilt. Die Stadt Leer hat sich dagegen gestern kurzfristig noch beworben.

Panne in Corona-Schnelltestzentrum in Leer

Die positiven Corona-Schnelltestergebnisse im Drive-In-Testzentrum in Leer vom vergangenen Samstag haben sich alle als falsch rausgestellt. Die anschließend gemachten PCR-Tests haben laut Landkreis ergeben, dass keine einzige Person wirklich infiziert ist. Das könnte an einem Produktionsfehler bei den Tests liegen. Das Deutsche Rote Kreuz wurde deswegen angewiesen, die komplette Charge nicht weiter zu benutzen. 

Impfungen im Landkreis Aurich können in der kommenden Woche wie geplant stattfinden

Die Impfungen im Landkreis Aurich können in der kommenden Woche wie geplant stattfinden. Das teilt die Kreisverwaltung mit. Alle jüngeren Personen, die ursprünglich einen Termin für eine Impfung mit AstraZeneca hatten, werden jetzt mit Biontech oder Moderna geimpft. Damit kann auch der Zeitplan eingehalten werden. Zuletzt war bekannt geworden, dass der Landkreis Aurich mit Problemen bei den Impfterminen rechnet, weil viele anstehende Impfungen mit Astrazeneca geplant waren – die sind durch die Umstrukturierung wohl gelöst. Die Ständige Impfkommission hat diese Woche empfohlen, AstraZeneca nur an über 60-jährige Personen zu verimpfen.

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