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01.03.2021

Corona-Lage an der Küste

Fast täglich meldet der Landkreis Leer momentan einen neuen Höchstwert bei den aktiven Corona-Infektionen. Das ist auch heute wieder der Fall. Derzeit sind 336 Menschen mit dem Virus infiziert. Der Siebentagesinzidenzwert liegt nach Berechnungen vom Landesgesundheitsamt Niedersachsen heute bei 122,4. Das ist der dritthöchste Wert in ganz Niedersachsen. In der Kita Fehnwichtel in Ostrhauderfehn wurde schon in der vergangenen Woche bei einer Mitarbeiterin die britische Corona-Variante nachgewiesen. Die Einrichtung wurde erstmal bis zum 9. März geschlossen, bei Kindern und Erwachsenen werden gerade noch Tests ausgewertet.

Inzidenzwerte an der Küste (Stand 01.03. 09:00 Uhr)

(Neuinfektionen in sieben Tagen gerechnet auf 100.000 Einwoher)

Stadt Wilhelmshaven

Landkreis Friesland

Landkreis Wittmund

Landkreis Aurich

Stadt Emden

Landkreis Leer

65,7

34,4

33,4

35, 8

60, 1

122,4

Impfungen in Hausarztpraxen starten

Heute starten in Niedersachsen auch Corona-Impfungen bei Hausärzten. Insgesamt fünf Praxen sind für den Test ausgewählt worden, unter anderem eine im Kreis Leer. Gesundheitsministerin Carola Reimann  hatte dazu erklärt, die Probeläufe dienten dazu, Logistik und Lagerung der Impfstoffe und technische Abläufe durchzuspielen. Voraussichtlich ab April könnten dann deutlich mehr Praxen in Niedersachsen mit im Boot sein. Das sei mit der Kassenärztlichen Vereinigung in Niedersachsen vereinbart worden. Nach Angaben der KVN stehen dafür rund 9000 Arztpraxen bereit.

Ab heute Schnelltestzentrum auf Borkum

Auf Borkum geht heute ein Zentrum für Corona-Schnelltests an den Start. Dort kann sich jeder der möchte testen lassen, ohne Termin. Mehr Tests seien einfach besser, sagt Inselbürgermeister Akkermann. Ziel sei vor allem unentdeckte Infektionen vorzeitig zu erkennen. Die Schnelltests werden von medizinischen Fachpersonal gemacht – wenn ein Schnelltest positiv wird ist trotzdem noch die Absicherung durch den PCR-Test nötig. Der ist genauer als die Schnellteste.

Millionenhilfe für Niedersächsische Innenstädte in Aussicht

Das Land will die Innenstädte in Niedersachsen mit einer Finanzspritze in dreistelliger Millionenhöhe unterstützen. Mit dem Geld sollen die Ortskerne nach der Corona-Krise wiederbelebt werden. 100 Mio. Euro könnten allein aus Fördermitteln der EU kommen, heißt es vom Land. Europaministerin Birgit Honé spricht heute mit der EU-Kommission über das Förderprogramm. Außerdem hat ihr Ministerium den Städtetag und den Städte- und Gemeindebund zu Gespräche eingeladen, um die in das Programm einzubinden.

Wieder Verstöße gegen Corona-Regeln

Am Wochenende gab es wieder mehrere Verstöße gegen die Corona-Regeln. Gestern Morgen hat die Polizei in Aurich zwei Parties aufgelöst. Am Freitag hat die Polizei in Schirum ein Treffen von mehreren Jugendlichen aus verschiedenen Haushalten aufgelöst. In Wilhelmshaven hatte ein Lebensmittelgeschäft weiter geöffnet, obwohl es in der Belegschaft Corona-Fälle gab und das Gesundheitsamt den Laden geschlossen hatte. Außerdem gab es ein paar Fälle bei denen Personen in Wohnmobilen illegal an der Küste übernachten wollten.  

Lehrerverband fordert Schutzmaßnahmen bei allgemeinen Schulöffnungen

Der Verband Niedersächsischer Lehrkräfte fordert weitere Schutzmaßnahmen vom Land, bevor die Schulen alle wieder öffnen. Das Vorhaben, die Schulen um jeden Preis wieder öffnen zu wollen, wäre falsch, so ein Sprecher. Besonders wegen der Ausbreitung der Corona-Mutationen sei Vorsicht geboten. Zuerst müssten Schnelltests eingeführt werden, und auch die Lehrkräfte sollten die Möglichkeit bekommen, sich impfen zu lassen. Vereinzelte Öffnungen könnten auch von den regionalen Siebentagesinzidenzwerten abhängig gemacht werden. Derzeit gibt es in Niedersachsen nur in den Grundschulen und für Abschlussklassen Präsenzunterricht im Wechselbetrieb.

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