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01.02.2022

Auslaufen der Berlin gestoppt

Das Auslaufen des Marineschiffes „Berlin“ musste heute Morgen aufgrund von Corona-Fällen in der Besatzung gestoppt werden. 14 Crewmitglieder hatten sich mit dem Coronavirus infiziert. Die Ergebnisse der PCR-Tests seien erst heute Morgen eingetroffen, so eine Marinesprecherin. Die betroffenen Soldaten wurden den Angaben zufolge von Bord gebracht und isoliert. Nun werde Ersatzpersonal gesucht und mit Sanitätskräften abgestimmt, wann die „Berlin“ auslaufen könne. Die Besatzung sollte eigentlich heute Mittag vom Heimathafen Wilhelmshaven aufbrechen und an einer Nato-Mission vor Norwegen teilnehmen. 

Apotheken sollen PCR-Tests durchführen können

Die Apotheken in Niedersachsen sollen in Zukunft die Möglichkeit bekommen, selbst PCR-Tests durchzuführen und auszuwerten. Apotheken, die ein PCR-Testgerät anschaffen, können ab sofort 80 Prozent des Kaufpreises vom Land erstattet bekommen. Damit solle erreicht werden, dass die Priorisierung bei PCR-Tests nur so selten wie möglich greifen muss, sagte Gesundheitsministerin Daniela Behrens heute.

Corona auf den Inseln

Die Zahl der akuten Corona-Fälle auf den Inseln ist heute gesunken. Auf Norderney gelten heute 34 Personen als neu genesen, aktuell sind auf der Insel noch 100 Personen infiziert. Auf Juist und Baltrum gibt es jeweils nur zwei Infizierte. Auf Wangerooge sind zurzeit 18 Infektionen gemeldet.

Wangerooge: DRK-Vorsorgeklinik wegen Corona zu 

Die DRK-Vorsorgeklinik „Villa Kunterbunt“ auf Wangerooge ist seit gestern auf Anordnung des Landkreises Friesland vorübergehend geschlossen. Die aktuellen Kuren mussten abgebrochen werden – Grund dafür sind mehrere positive Corona-Schnelltest-Ergebnisse unter den Patientinnen und Patienten. Das teilt der DRK-Landesverband Oldenburg gegenüber dem Jeverschen Wochenblatt mit. Bis gestern lag die Zahl der positiven Schnelltests bei 33.

Montags-Versammlungen in der Region

Gestern Abend haben in der Region wieder Kritiker der aktuellen Corona-Maßnahmen demonstriert. In Oldenburg versammelten sich etwa 450 Personen auf dem Schlossplatz – laut Polizei sei die Versammlung nicht angemeldet gewesen, es kam jedoch zu keinen Verstößen gegen die aktuellen Corona-Regeln. Zeitgleich demonstrierten rund 200 Personen gegen die Maßnahmen-Gegner. In Wilhelmshaven, Varel und Zetel haben sich außerdem insgesamt rund 200 Maßnahmen-Gegner zu Spaziergängen versammelt. Auch hier hätten sich die Teilnehmenden an die Corona-Regeln gehalten, berichtet die Polizei. Auch in anderen Städten in der Region haben gestern Kundgebungen gegen, aber auch für die Corona-Politik stattgefunden, etwa in Leer und Norden.

Novavax soll Impflücken in Friesland schließen

Der Landkreis Friesland setzt künftig auf den neuen Corona-Impfstoff Novavax. Man erwarte die ersten Lieferungen Ende des Monats, so ein Kreissprecher. Dadurch wolle man die aktuell ins Stocken geratene Impfkampagne wieder voranbringen. Zunächst sollen die mobilen Impfteams in Friesland Novavax in den Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen verabreichen, um dort Impflücken zu schließen. Laut des Sprechers hoffe man, so auch die noch ungeimpften Pflegekräfte von einer Corona-Impfung überzeugen – und so einen Pflegenotstand verhindern zu können. Denn ab Mitte März dürfen nur noch Geimpfte in der Pflege arbeiten. Der Impfstoff von Novavax ist anders als Biontech und Moderna ein protein-basiertes Vakzin und laut RKI einem Tot-Impfstoff gleichzusetzen.

Kritik vom Gewerkschaftsbund an Behrens-Vorschlag

Der Deutsche Gewerkschaftsbund kritisiert den Vorstoß von Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens, keinen Verdienstausfall mehr an ungeboosterte Kontaktpersonen von Corona-Infizierten zu zahlen. Man fordere die Landesregierung auf, diesen Plan nochmal zu überdenken. Doppelt Geimpfte dürften nicht mit Ungeimpften gleichgesetzt werden – der Vorschlag sei eine Bestrafung von großen Teilen der Bevölkerung, so ein DGB-Sprecher. Um die Impfquote zu erhöhen, müssten vielmehr die Impfangebote ausgebaut und vereinfacht werden. Kritik an dem Vorschlag kommt auch von der Grünen-Landtagsabgeordneten Meta Janssen-Kucz aus dem Kreis Leer. Gesundheitsministerin Behrens hatte vergangene Woche erklärt, dass sie nicht-geboosterten Kontaktpersonen von Infizierten den Verdienstausfall nicht mehr entschädigen wolle. Es gebe momentan genügend Impfstoff, um sich boostern zu lassen.

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