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01.02.2021

Zwei Corona-Fälle in Wohnpark Freborg

Im Wohnpark Freborg in Friedeburg ist das Coronavirus ausgebrochen. Dort wurden zwei Bewohnerinnen positiv auf das Virus getestet, meldet der Landkreis Wittmund. Das Wohnheim hat jetzt ein Besuchsverbot ausgesprochen. Morgen sollen alle Bewohner und Mitarbeiter im Wohnpark in Friedeburg getestet werden. Schon vorher war bekannt geworden, dass es auch im Awo-Altenwohnzentrum in Esens drei Corona-Fälle gibt.

Start für Impfzentren an der Küste in den nächsten beiden Wochen

In den nächsten beiden Wochen sollen die ersten Impfzentren an der Küste öffnen. Einige haben schon konkrete Termine – so zum Beispiel der Landkreis Aurich. Dort soll es am Donnerstag mit dem Impfen los gehen. Die Stadt Wilhelmshaven plant nächsten Montag damit, das Zentrum an der Güterstraße zu eröffnen. Im Landkreis Wittmund wird es wohl noch eine Woche länger dauern, das Zentrum in Esens würde dann am 15. Februar starten. Die Stadt Emden wartet die nächste Impfstofflieferung ab, der Landkreis Leer will erstmal die erste Impfaktion in den Pflegeheimen beenden, bevor es dann mit dem Impfzentrum los gehen kann.

Kritik an Reimann wird lauter

Die Kritik am Impfmanagement vom niedersächsischen Sozialministerium wird im Landesparlament lauter. Die FDP hat sogar einen Rücktritt der Sozialministerin Carola Reimann gefordert. Auch Wirtschaftsminister Bernd Althusmann kritisierte das Handeln während der ersten Wochen, in denen geimpft werden konnte. Die Aktion müsse deutlich besser organisiert werden. Viele sehen jetzt auch Ministerpräsident Stephan Weil in der Pflicht, die Impfaktion besser durchzutakten. Letzte Woche hatte es technische Probleme bei der Terminvergabe für über 80-Jährige gegeben, die sich in den Impfzentren gegen Corona impfen lassen wollen.

Dritter Corona-Fall im Awo-Altenzentrum in Esens

Im Awo-Altenzentrum in Esens gibt es einen weiteren Corona-Fall. Wie der Awo-Bezirksverband Weser-Ems mitteilt, sind dort jetzt drei Personen mit dem Virus infiziert. Sie sind momentan in Quarantäne, für das Wohnheim gilt auch ein Besuchsverbot. Gestern wurden alle Bewohner und Mitarbeiter auf Corona getestet.

Einzelhandelsverband gegen Corona-Bonusfeiertage für Arbeitnehmer
Der Einzelhandelsverband Ostfriesland lehnt den Vorschlag ab, Feiertage, die aufs Wochenende fallen, an normalen Arbeitstagen nachzuholen. Das wäre für die Betriebe gerade nach dem wochenlangen Lockdown ein falsches Signal, sagt Geschäftsführer Johann Doden gegenüber Nordseewelle. Politiker mehrerer Parteien machen sich dafür stark, die Feiertage als Corona-Bonus für Arbeitnehmer nachzuholen. Hintergrund ist, dass dieses Jahr viele Feiertage auf ein Wochenende fallen, zum Beispiel der Tag der Arbeit am 1. Mai.

Verstöße gegen Corona-Regeln

Am Wochenende gab es wieder zahlreiche Verstöße gegen die Corona-Regeln. Allein in Wilhelmshaven wurden 32 Ordnungswidrigkeitsverfahren eingeleitet – unter anderem wegen illegaler Partys und treffen. Im Landkreis Aurich gab es 15 Verstöße. Auch da wurden Partys gefeiert. Außerdem gab es Treffen von größeren Personengruppen in der Öffentlichkeit – unter anderem auf dem Parkplatz der Sparkassen-Arena. Auch in Emden wurde eine Party mit 5 Leuten aufgelöst.

Weitere Corona-Tote

Im Landkreis Aurich gab es zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Eine 85-jährige Frau und ein 94-jähriger Mann sind nach einer Covid-19-Infektion verstorben – die Zahl der Todesopfer im Landkreis steigt damit auf 30. Auch im Landkreis Wittmund gab es einen neuen Corona-Todesfall – dieser steht in Zusammenhang mit dem Infektionsgeschehen in einem Pflegeheim in Carolinensiel.

Weil fordert nationale Impfstrategie

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil fordert eine bundesweit einheitliche Strategie für die Corona-Impfungen. Vor dem Bund-Länder-Gipfel heute sagt er, dass es jetzt einen realistischen und langfristigen Plan brauche – Ankündigungen die ständig geändert werden, würden keinem etwas bringen, so Weil. Heute sprechen Bund und Länder mit Impfstoffherstellern darüber, wie die Lieferungen beschleunigt werden können.

Corona-Mutation nicht in der Krummhörn ausgebreitet

Die britische Corona-Mutante hat sich in der Krummhörn wohl nicht weiter ausgebreitet. Das teilt der Landkreis Aurich mit – Tests bei den Kontaktpersonen waren negativ. In der vergangenen Woche war ein 30-jähriger positiv auf die britische Variante des Virus getestet worden. Die Mutation wird aktuell besonders beobachtet, weil sie nach der Meinung von vielen Wissenschaftlern als deutlich ansteckender gilt und sich schneller verbreitet.

Krankenhaus Wittmund öffnet teilweise wieder

Das Krankenhaus in Wittmund geht heute teilweise wieder in den regulären Betrieb, nachdem es Corona-Fälle in der Belegschaft gab. In der nächsten Zeit soll es für Patienten Schnelltests geben, auch Gruppen, die enger zusammenarbeiten sollen regelmäßig getestet werden, um den Betrieb aufrecht zu erhalten. In der Belegschaft gab es 36 Corona-Fälle, einige Mitarbeiter sind noch in Quarantäne und müssen einen zweiten Test machen, bevor der Betrieb wieder ganz hochgefahren wird.

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