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Was passiert an der Küste rund um das Coronavirus? Hier erhaltet ihr jeden Tag rund um die Uhr die wichtigsten Updates! 

+++ Einsreisestopp für Erntehelfer sorgt für Probleme – Unions-Politiker für Lockerung +++

Erntehelfer stechen Spargel auf einem Feld. Die Einreisebeschränkungen aufgrund der Corona-Pandemie sorgen dafür, dass in Deutschland zehntausende Erntehelfer fehlen. Foto: Julian Stratenschulte/dpa 


+++ Die Regierung soll die Einreisebeschränkungen für Saisonarbeitskräfte aus EU-Mitgliedsstaaten lockern. Das fordern mehrere Unionspolitiker, darunter die Leeraner CDU-Bundestagsabgeordnete Gitta Connemann, in einem Brandbrief an Bundeskanzlerin Angela Merkel und Bundesinnenminister Horst Seehofer. Ohne Lockerungen könnte es Engpässe bei bestimmten Obst- und Gemüsesorten in Supermärkten geben, meint Connemann.
Auch die EU-Kommission hat sich für eine bevorzugte Abfertigung von Saisonarbeitskräften für die Landwirtschaft ausgesprochen.

Der Selbstversorgungsgrad mit Obst und Gemüse liegt in Deutschland schon in normalen Jahren nur bei 22 bis 38 Prozent. Und jetzt fällt auch der Import noch weg. Trotzdem sind wir in der glücklichen Lage, dass es keinen allgemeinen Versorgungsengpass im Land gibt.

Gitta Connemann (MdB), CDU


Mittwoch – 01.04


Kontaktbeschränkungen bis nach Ostern


(dpa) +++ Bund und Länder wollen die bestehenden scharfen Kontaktbeschränkungen wegen der Corona-Krise mindestens bis zum Ende der Osterferien verlängern. Die Bürger «bleiben angehalten, auch während der Osterfeiertage Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Angehörigen des eigenen Hausstandes gemäß den geltenden Regeln auf ein absolutes Minimum zu reduzieren», heißt es in einer der Deutschen Presse-Agentur in Berlin am Mittwoch vorliegenden Beschlussvorlage für die Telefonkonferenz von Kanzlerin Angela Merkel (CDU) mit den Ministerpräsidenten der Bundesländer.
Die Bürger werden demnach aufgefordert, «generell auf private Reisen und Besuche auch von Verwandten zu verzichten». Dies gelte auch im Inland und für überregionale tagestouristische Ausflüge, heißt es in dem Papier weiter. Die entsprechenden Regelungen sollen nach diesen Informationen zunächst bis zum 19. April gelten. In fast allen Bundesländern enden an diesem Tag die Osterferien der Schüler.
Nach dpa-Informationen mahnten Merkel für die Bundesregierung und der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) für die Regierungschefs der Länder an, dass es vor Ostern keinerlei Diskussion über Lockerungen der bestehenden Maßnahmen geben solle. Am 14. April – dem Dienstag nach Ostern – wolle man erneut über die Lage beraten. Es habe zudem große Einigkeit bestanden, dass es keine Pflicht zum Tragen von Schutzmasken geben solle. Es sei deutlich gemacht worden, dass man sich an die bestehenden Auflagen halten müsse, selbst wenn man solche Masken trage.


zahlreiche Anträge auf Hilfe


+++ 67.000 Anträge auf Soforthilfe sind bereits bei der N-Bank eingegangen. Laut einem Sprecher wurden bereits 17 Mio Euro überwiesen. 4,4 Millarden Euro will das Land zur Verfügung stellen

Foto: Robert Michael/dpa


Reinigungskräfte nicht ausreichend geschult


+++ Reinigungskräfte in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen sind mit Blick auf die Corona-Krise nicht genug geschult worden. Zu diesem Ergebnis kommt die Industriegewerkschaft Bauen-Agrar-Umwelt, Region Weser-Ems nach Gesprächen mit Reinigungskräften, die im Gesundheitsbereich arbeiten. Nach Angaben von Regionalleiter Christian Wechselbaum wurden die Mitarbeiter bisher nicht über den Umgang mit der Krankheit aufgeklärt. Außerdem haben sie im Vergleich zu anderen Berufsgruppen weniger Rechte, zum Beispiel bei der Kinderbetreuung. Diese Probleme will die Gewerkschaft jetzt in den Einrichtungen ansprechen.


Engpässe bei bestimmten Obst- und Gemüsesorten erwartet 


+++ Bei einigen Obst- und Gemüsesorten könnte es Engpässe geben. Hintergrund ist der von Bundesinnenminister Horst Seehofer verhängte Einreisestopp für Saisonarbeiter, um die Ausbreitung des Corona-Virus einzudämmen. Das sagt der Präsident des Deutschen Bauernverbandes, Joachim Rukwied. Obst- und Gemüsesorte die von Hand geerntet werden müssen, werden betroffen sein. Die Engpässe könnten sich auch auf die Preise im Supermarkt auswirken, so der Bauernverband.

 

Nochmal Verlängerung der Zwangspause bei VW


+++ Die Produktionsbänder im Emder VW-Werk stehen wegen der Corona-Krise noch länger still als gedacht. Die Werke bleiben bis zum 19 April geschlossen, hat das Unternehmen bekannt gegeben. Schon in der vergangenen Woche ist die Produktionsunterbrechung ausgedehnt worden. Denn es fehlen Teile von Zulieferern aus Italien. Weil die Lage durch das Corona-Virus da besonders dramatisch ist, kann da im Moment nicht gearbeitet werden.


Kurzarbeit stark gestiegen


+++ Über 3.000 Unternehmen in Ostfriesland haben seit Beginn der Corona-Krise Kurzarbeit angemeldet. Der Anstieg der Anzeigen spricht nach Meinung vom Leiter der Arbeitsagentur Emden/Leer, Roland Dupák dafür, dass viele Unternehmen an ihren Fachkräften festhalten. Die Anzeigen auf Kurzarbeit kommen aus allen Bereichen der Wirtschaft, in Ostfriesland sind insbesondere das Gastgewerbe und der Tourismus betroffen. Auch im Agenturbezirk Oldenburg/Wilhelmshaven wurden rund 4.200 Anträge auf Kurzarbeit gestellt.


Land will Soforthilfen erhöhen


+++ Das Land will ihre Soforthilfen für Unternehmen in der Corona-Krise um rund 200 Millionen Euro erhöhen. Das hat das Wirtschaftsministerium angekündigt. Das Geld soll dafür sorgen, dass kleinere Unternehmen zahlungsfähig bleiben. Vergangene Woche hatte der Landtag bereits ein Corona-Hilfspaket von 4,4 Milliarden Euro beschlossen. Nach Angaben des Wirtschaftsministeriums sind bisher rund 64.000 Anträge für die Soforthilfe eingegangen, knapp 3.000 davon sind auch schon bewilligt worden

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Supermärkte in Friesland dürfen wieder alles verkaufen


+++ Supermärkten im Landkreis Friesland dürfen jetzt wieder Waren verkaufen, die nicht für die Grundversorgung gedacht sind. Das hat die Kreisverwaltung bekannt gegeben. Zuletzt hatte sie Geschäfte nach einer Allgemeinverfügung des Landes angewiesen, Haushalts- oder auch Spielwaren nicht mehr zu verkaufen. Das Land hat die Vorgaben jetzt aber nochmal verdeutlicht. Demnach dürfen Verkaufsstellen, die nicht von der Schließung zur Eindämmung des Corona-Virus betroffen sind, ihr komplettes Sortiment verkaufen.



Tests bei AWO in Norden

Beim Altenwohnzentrum “Am Kolk” in Norden hat sich eine Person mit dem Corona-Virus infiziert. Deshalb wurde jetzt vom Gesundheitsamt direkt vor Ort getestet, ob weitere Mitarbeiter oder Bewohner betroffen sind. Einige Mitarbeiter befinden sich nach Nordseewelle-Informationen bereits in vorsorglicher Quarantäne. Wie nach den Tests weiter verfahren wird ist noch offen. Laut Bezirksleitung der AWO seien aber bereits Pandemiepläne ins laufen gebracht. Auch auf der Station für Altersmedizin im Auricher Krankenhaus soll ein Mitarbeiter infiziert sein – dort seien laut Klinik ebenfalls besondere Sicherheitsmaßnahmen ergriffen worden.

 

Keine aktiven Fälle mehr in Wilhelmshaven

In Wilhelmshaven gibt es im Moment keine aktuellen Corona-Virus Fälle. Alle betroffenen gelten inzwischen wieder als gesund, hat die Stadt bekannt gegeben. 23 Personen sind aber vorsorglich noch in häuslicher Quarantäne. Statistisch wird in Wilhelmshaven aber seit heute ein zusätzlicher bestätigter Corona-Fall geführt. Die betroffene Person hat ihren Erstwohnsitz in der Jadestadt, hält sich aber schon seit einiger Zeit in Baden-Württemberg auf.

 

Pflegeheime verlangen mehr Schutzausrüstung

Die Betreiber von Alten- und Pflegeheimen in Niedersachsen verlangen mehr Schutzausrüstung Tests im Kampf gegen die Ausbreitung des Coronavirus. Das hat die Vorsitzende der Landesarbeitsgemeinschaft der Freien Wohlfahrtspflege, Birgit Eckhardt deutlich gemacht. Die fehlende Schutzkleidung ist ein großes Problem für die Belegschaft. Außerdem wird nach Ansicht von Eckhardt zu wenig und zu spät in den Einrichtungen getestet. Mitarbeiter werden erst dann in die Zentren geschickt, wenn sie Symptome haben. Zur Landesarbeitsgemeinschaft gehören Bezirksverbände der Arbeiterwohlfahrt, der Caritas, des Deutschen Roten Kreuzes und Einrichtungen des Diakonischen Werkes.

 

Post bereitet sich auf Einschränkungen vor

Die Deutsche Post bereitet sich auf weitere Einschränkungen durch das Corona-Virus vor. Bis jetzt gibt es noch keine Probleme bei der Brief- und Paketzustellung. Wegen des Ansteckungsrisikos wird aber gerade bei der Übergabe von Paketen und Einschreiben auf die Unterschrift des Empfängers verzichtet. Nach Informationen der “Welt am Sonntag” ist aber auch ein Notfallplan aufgestellt worden. Ab einem Krankenstand bei der Post von 30 Prozent sollen Briefe und Pakete zum Beispiel nur noch an drei Tagen zugestellt werden.

 

Schulen sollen Noten vorbereiten

Die allgemeinbildenden Schulen in Niedersachsen sollen schon bis Mitte April vorläufige Zeugnisnoten vorbereiten. Dieser Schritt ist nötig, falls der Unterricht wegen der Corona-Krise noch länger ausfallen muss. Das geht aus einem Erlass des Kultusministeriums vom vergangenen Freitag hervor. Kultusminister Grant Hendrik Tonne hatte angekündigt, dass die Abschlussprüfungen wegen der Pandemie in diesem Jahr verschoben werden. Die Abiturklausuren werden zwischen dem 11. und 30. Mai geschrieben. Die Abschlussarbeiten an Haupt- und Realschulen beginnen am 20. Mai. Ob der neue Zeitplan zu halten ist, soll kurz nach Ostern entschieden werden.


Diskussion über Mundschutz-Pflicht

Bundesaußenminister Heiko Maas ist für eine Mundschutz-Pflicht beim Einkaufen offen. Das hat er nach dem Bekanntwerden einer entsprechenden Verordnung in Österreich angekündigt. Wenn es Sinn macht, sollte man so etwas nicht ausschließen“, sagte Maas in der Bildzeitung. Es müsse dann aber auch sichergestellt sein, dass die Masken geeignet sind, einen selbst oder andere zu schützen. Der österreichische Bundeskanzler Sebastian Kurz hat eine Mundschutz-Pflicht beim Einkaufen angekündigt. Sie soll ab Morgen greifen.

 

BDL sieht keine Möglichkeit für Massentests

Der Berufsverband Deutscher Laborärzte sieht im Moment keine Möglichkeiten, um großflächige Corona-Virus-Tests in der Bevölkerung zu machen. Grund ist, dass die Test-Materialien für die Labore immer knapper werden, hat der Vorsitzende Andreas Bobrowski gesagt. Auch die Lieferzeiten sind lang. Deswegen ist der Verband der Ansicht, dass Tests nach medizinischen Notwendigkeiten priorisiert werden. Dazu hat das Robert-Koch-Institut auch Kriterien rausgegeben.

Leeraner Tafel nimmt Betrieb unter Einschränkungen wieder auf

Die Tafel in Leer nimmt ihren Betrieb unter Einschränkungen wieder auf. Nach telefonischer Absprache können bedürftige Lebensmittel jetzt abholen, hat die Einrichtung bekannt gegeben. Es sollen Pakete zusammengestellt werden, die zu einer genannten Zeit abgeholt werden können. Damit die Sicherheitsabstände eingehalten werden, würden pro fünf Minuten Ausgabezeit drei Abholende eingeplant. Die Lebensmittelpakete werden dann durch ein offenes Fenster der Tafel ausgegeben.


IHK verschiebt weitere Prüfungen

Die Industrie- und Handelskammer für Ostfriesland und Papenburg verschiebt nach den Frühjahrsprüfungen auch die im Sommer geplanten Prüfungen wegen der Corona-Pandemie. Durch die schwierige Situation sind die geplanten Termine im April und Mai nicht haltbar, hat die Kammer bekannt gegeben. Durch die Corona-Krise wird dieses Jahr für den Ausbildungsmarkt noch komplizierter. Wegen der Abitur-Umstellung an normalen Gymnasien gibt es in diesem Jahr auch keine Abschlussjahrgänge. Es kommen nur Abiturienten von Fach- und Berufsgymnasien auf den Markt.

Dramatische Entwicklung im Kreis Oldenburg: 40 Personen in Altenheim infiziert

Wolfsburg: In Schutzkleidung stehen Pflegekräfte am Hanns-Lilje-Heim. In dem Heim sind zwölf Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben. Foto: Peter Steffen/dpa

Nach dem Tod von 15 Menschen mit Coronavirus-Infektion in einem Alten- und Pflegeheim in Wolfsburg kämpft ein weiteres niedersächsisches Pflegeheim mit Infektionen. Tests hätten bestätigt, dass 23 Bewohnerinnen und Bewohner sowie 17 Mitarbeiter eines Altenheims in Wildeshausen im Landkreis Oldenburg mit dem Erreger Sars-CoV-2 infiziert seien, teilte der Landkreis mit. Das Gesundheitsamt habe alle 51 Bewohner und 44 Mitarbeiter getestet, nachdem ein 89-Jähriger mit schweren Vorerkrankungen und Coronavirus-Infektion gestorben sei. Bei allen Erkrankten in der Seniorenresidenz seien bislang milde Verläufe festgestellt worden.

Das Ausmaß der Erkrankungen deute darauf hin, dass das Virus nicht erst vor kurzem in das Heim eingeschleppt worden sei, teilte der Landkreis mit. Die infizierten Bewohner bleiben den Angaben zufolge für zwei Wochen in ihren Zimmern und werden von ebenfalls positiv getesteten Mitarbeitern versorgt – strikt getrennt von negativ getesteten Bewohnern, die in Einzelzimmern untergebracht seien und von negativ getesteten Mitarbeitern versorgt würden. Das Gesundheitsamt ermittele die Kontaktpersonen der Infizierten.

In einem Altenheim in Wolfsburg waren 15 Menschen mit Coronavirus-Infektion gestorben. Auch in dem Haus, in dem überwiegend Demenzkranke leben, sollten Infizierte strikt von negativ getesteten Bewohnern getrennt werden. Im Hanns-Lilje-Heim leben 165 Menschen.

«Es ist eine fürchterliche Entwicklung», betonte Carsten Harings, Landrat des Landkreises Oldenburg. Dies zeige, «auf brutale Weise», wie wichtig die Beschränkungen wie Betretungsverbot oder auch Kontaktverbote seien

Niedersachsen verhängt Aufnahmestopp für Pflegeheime

Das Land Niedersachsen hat nach dem Tod mehrerer mit dem Coronavirus infizierter Pflegebedürftiger in Wolfsburg einen Aufnahmestopp für Pflegeheime angeordnet. Ausnahmen gebe es nur, wenn eine 14-tägige Quarantäne für neue Bewohner gewährleistet sei, sagte Gesundheitsministerin Carola Reimann am Montag in Hannover. Die SPD-Politikerin appellierte zudem an Angehörige, auf Besuche älterer Angehöriger zu verzichten. «Bitte besuchen Sie Ihre Lieben nicht. Damit schützen Sie nicht nur Ihre eigene Mutter oder Ihren eigenen Vater, sondern alle.» Es gebe viele Hinweise, dass die Besuchsverbote für Alters- und Pflegeheime nicht beachtet worden seien.

Im Wolfsburger Hanns-Lilje-Heim sind 17 Menschen nach einer Infektion mit dem Coronavirus gestorben, wie die Stadt am Montag mitteilte. Bei den meisten von ihnen seien vor dem Tod keine Covid-19-Symptome aufgetreten. Gesundheitsministerin Reimann sprach von 15 Toten in Wolfsburg. Es sei jedoch damit zu rechnen, dass die Zahl noch steige.

Weiterer Todesfall im Landkreis Aurich

 

Ab heute Corona-Soforthilfen abrufbar

Ab heute können die Soforthilfen von Land und Bund beantragt werden. (Foto: dpa\Robert Michael)

Ab heute können kleine Unternehmen und Selbstständige die angekündigten Corona-Soforthilfen von Bund beantragen. Auch Landwirte und landwirtschaftliche Betriebe sollen davon profitieren, hat Bundesagrarministerin Julia Klöckner gesagt. Für Unternehmen mit bis zu 5 Beschäftigen gibt es eine einmalige Zahlung von 9.000€. Bei bis zu 10 Beschäftigten sind es 15.000€. Damit sollen vor allem bestehende finanzielle Lasten, wie Mietzahlungen, weiterhin gestemmt werden können. Es gibt sowohl Programme von Bund und Ländern. Unternehmen können sich jeweils für beides anmelden. Hier geht es zum Antrag auf Soforthilfe bei der N-Bank.
Die Förderbank Niedersachsen hat schon etwa 2,6 Millionen Euro an Corona-Soforthilfen bewilligt. Bis Samstagabend wurden etwa 22.000 Anträge auf Förderungen eingereicht. Das Land hat am vergangenen Mittwoch ein 4,4 Milliarden Euro schweres Corona-Hilfspaket beschlossen.

Montgomery gegen Lockerung der Maßnahmen

Der Präsident des Weltärztebundes, Frank Ulrich Montgomery, spricht sich gegen eine baldige Lockerung der Kontaktbeschränkungen aus. Er sagte bei “Welt”, dass es erst Sinn mache darüber nachzudenken, wenn sich die Zahl der Neuinfektionen nicht mehr alle zwei bis drei, sondern eher alle zehn bis vierzehn Tage verdoppelt.  Die Begründung, wegen der Schwierigkeiten in der Wirtschaft eher Lockerungen zuzulassen, reiche ihm nicht aus.

Corona-Krise trifft auch die Krabbenfischer

Die Corona-Krise trifft auch die Krabbenfischer an der Küste. Weil Restaurants geschlossen sind, gibt es kaum Abnehmer für Krabben, hat die Erzeugergemeinschaft Küstenfischer der Nordsee bekannt gegeben. Auch in Belgien als Hauptabnehmer der Nordseegarnelen gelten wegen des Corona-Virus Beschränkungen. Die Erzeugergemeinschaft Deutscher Krabbenfischer legt deswegen einen einwöchigen Fangstopp ein.

Die Krabben werden meistens in Marokko gepult. Auch da ist das Coronavirus mittlerweile angekommen. Die PulerInnen kommen nicht mehr zur Arbeit. Die Schälkapazität ist total zusammengebrochen.

Dirk Sander, Erzeugergemeinschaft deutsche Krabbenfischer

Bundesärztekammer-Chef: Ältere Menschen sollten währen Corona-Krise in Pflegeheimen leben

Der Präsident der Bundesärztekammer, Klaus Reinhardt verlangt, dass ältere Menschen während der Corona-Krise in Pflegeheimen untergebracht werden. So könnten sie besser vor der Infektion geschützt werden, meint Reinhardt. Besonders, weil in den Einrichtungen auch schon ein grundsätzliches Besuchsverbot gilt. In Familien, in denen Enkel und Großeltern zusammenlebten, müsste es trotzdem eine Abschottung geben, rät Reinhardt. Altere Familienmitglieder sollten möglichst wenig direktem Kontakt mit Jüngeren haben.

Verwaltungsgericht: Zweitwohnungs-Besitzer müssen wegbleiben

Das Verwaltungsgericht in Oldenburg hat einen Eilantrag gegen die Zweitwohnungs-Verfügung des Kreises Aurich abgelehnt. Das hat das Gericht bekannt gegeben. Geklagt hatten zwei Personen aus Rheinland-Pfalz, die sich bis zuletzt in ihrer Ferienwohnung in der Krummhörn einquartiert haben. Die Allgemeinverfügung des Landkreises, wonach auch Zweitwohnungsbesitzer abreisen müssen, wollten sie nicht akzeptieren. Nach Ansicht des Gerichts ist die Maßnahme aber mit Blick auf das Infektionsschutzgesetz notwendig.

Mundschutz-Pflicht in Praxis in Hinte

In einer Hausarztpraxis in der Gemeinde Hinte gilt ab sofort grundsätzlich eine Mundschutzpflicht. Das hat die Gemeinde auf ihrer Homepage bekannt gegeben. Betroffen ist die Praxis von Hans-Michael Reblin. Die Mundschutz-Pflicht gilt, damit die Praxis so lange wie möglich arbeitsfähig bleibt.  Wer keinen Mudschutz hat, kann auf das Angebot der Praxis zurückgreifen. Das Team näht gerade einige Masken. Wegen kleinerer Umbauten ist die Praxis noch bis morgen geschlossen. Es wird zum Beispiel ein zweites Wartezimmer eingerichtet.

Anzeigen wegen Missachtung vom Kontaktverbot

Die Polizei Oldenburg hat am Wochenende 15 Anzeigen wegen Verstoßes gegen das Infektionsschutzgesetz eingeleitet. Insgesamt mussten die Beamten 58 Mal im Bereich der Stadt Oldenburg und im Landkreis Ammerland ausrücken, weil sich Personen nicht an das Kontaktverbot gehalten haben. Die meisten haben sich einsichtig gezeigt, als sie von der Polizei auf ihr Fehlverhalten hingewiesen wurden. Einige wollten aber nicht auf die Beamten hören, so dass zum Beispiel Partys aufgelöst werden mussten. Der Großteil der Bevölkerung hält sich nach Angaben der Polizei aber an die Regelungen zur Eindämmung des Corona-Virus. Niedersachsens Innenminister Pistorius hatte vor dem Hintergrund vieler solcher Fälle am Wochenende angekündigt, die Kontrollen noch auszuweiten.

Auch erster Toter im Landkreis Aurich

Wohnungskündigung auf Langeoog

Friesland & Wilhelmshaven sperren Durchgangsverkehr

Der Landkreis Friesland und die Stadt Wilhelmshaven appellieren an Tagesgäste und andere Besucher, dass sie am Wochenende zu Hause bleiben. Eigentlich seien Besucher immer herzlich Willkommen, aber aktuell sei es einfach zu gefährlich, schreibt Wilhelmshavens Oberbürgermeister Carsten Feist auf Facebook. So haben Landkreis und Stadt die Parkplätze an vielen touristisch attraktiven Ziele gesperrt. Außerdem wird im Nahbereich dieser Gebiete die Zufahrt nur noch für Anwohner erlaubt. Diese Regelung gilt erst einmal nur über das Wochenende.

Weil: zu früh für Maßnahmen-Lockerung

Ministerpräsident Stephan Weil findet es zu früh um über eine Lockerung der Maßnahmen nachzudenken. (Foto: dpa /Julian Stratenschulte)

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil findet es noch zu früh, um über eine Lockerung der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus zu sprechen. Das hat er im ZDF-Morgenmagazin gesagt. Lockerungen sind erst möglich, wenn die Zahl der Infektionsfälle deutlich zurückgeht.

Dann sollten Maßnahmen auch Stufenweise abgebaut werden, um zu beobachten, wie sich das auf die Infektionsfälle mit dem Corona-Virus auswirkt. Zuletzt hat Innenminister Boris Pistorius in der Neuen Osnabrücker Zeitung gesagt, die Beschränkungen nur so lange aufrechterhalten zu wollen, wie es unbedingt nötig ist.

Abiturprüfungen verschoben

Die Abschlussprüfungen an Niedersachsens Schulen werden wegen der Coronavirus-Pandemie verschoben. Die Abiturklausuren werden vom 11. Mai an geschrieben und damit rund drei Wochen später als geplant, wie Kultusminister Grant Hendrik Tonne (SPD) am Freitag in Hannover bekanntgab. Die Abschlussarbeiten der 9. und 10. Klassen an Haupt-, Real- und Förderschulen beginnen am 20. Mai.

Höhere Wirtschaftsschäden erwartet

Weniger Wasserverbrauch auf den Inseln

Mehr Arbeitslose

Die Arbeitsagentur Emden/Leer geht davon aus, dass die Zahl der Arbeitslosen an der Küste durch die Corona-Krise deutlich steigen wird. Das sagte Agenturleiter Roland Dupák im Nordseewelle-Interview.
Schon jetzt kann die Agentur einen starken Zuwachs bei den Arbeitslosen vermelden. Täglich würden sich etwa 100 Menschen arbeitslos melden. Zusätzlich gehen auch immer mehr Anträge auf Kurzarbeit von Unternehmen ein.

Die Zahl der Arbeitslosen wird signifikant steigen. Schon allein, weil wir keinen Saisonstart gehabt haben. Diejenigen, die sonst in Saisonbeschäftigung waren verbleiben in Arbeitslosigkeit und jetzt kommen noch weitere Menschen dazu.

Roland Dupák – Leiter Arbeitsagentur Emden/Leer

Finanzhilfen vom Land können jetzt beantragt werden

Nach Serverproblemen ist die Online-Beantragung der vom Land versprochenen Corona-Hilfen angelaufen. Das Kundenportal der zuständigen N-Bank ist inzwischen eingeschränkt nutzbar. Das Geldinstitut hat dazu eine maximale Anzahl an Nutzern festgelegt, die gleichzeitig darauf zugreifen können. Das Land hatte am Mittwoch ein 4,4 Milliarden Euro schweres Hilfspaket für Unternehmen und Gesundheitseinrichtungen beschlossen. Eigentlich sollten die Mittel direkt nach der Freigabe beantragt werden können. Die Homepage der N-Bank ist aber wegen der vielen Aufrufe zusammengebrochen.

Zwangspause bei VW verlängert sich

Im Emder VW-Werk stehen die Produktionsbänder wegen der Corona-Krise länger still als gedacht. Das hat der Konzernvorstand entschieden. Die Produktion wird erstmal bis vor Ostern komplett ausgesetzt. Denn es fehlen Teile von Zulieferern aus Italien. Weil die Lage durch das Corona-Virus da besonders dramatisch ist, kann da im Moment nicht gearbeitet werden. Auch der Autoverkauf generell gestaltet sich aufgrund der aktuellen Verordnungen in Deutschland schwierig, da Autohäuser geschlossen sind.

 

Kultusministerium erteilt Friesländer Schüler Absage

Das Kultusministerium hat eine Forderung des Abiturjahrgangs der Integrierten Gesamtschule Friesland-Nord aus Schortens abgelehnt. Sie hatten verlangt, die diesjährigen Abi-Prüfungen ausfallen zu lassen. Stattdessen sollte das Abitur auf Grundlage der Durchschnittsnoten der vergangenen Halbjahre vergeben werden. Trotz der Ausbreitung des Coronavirus haben sich die Bundesländer darauf geeinigt, dass die Prüfungen wie geplant stattfinden, so das Ministerium. Heute soll entschieden werden, wie der Fahrplan genau aussieht.

Mehr Anrufe in Emder Frauenhaus

Die Frauenhäuser in Ostfriesland haben durch die Auflagen zur Eindämmung des Corona-Virus mit mehr Fällen von häuslicher Gewalt zu kämpfen. Davor hat gestern auch die Grünen-Landtagsabgeordnete aus Leer, Meta Janssen-Kucz gewarnt. Die Frauenhäuser bekommen Anfragen nach freien Plätzen aus dem gesamten Bundesgebiet, hat der AWO-Kreisverband Emden als Träger mitgeteilt. Die Plätze sind aber nur für betroffene Frauen aus Emden gedacht. Bei der Beratungsstelle gegen häusliche Gewalt werden im Moment wenige Anrufe gezählt. Es wird aber davon ausgegangen, dass die Zahl weiter steigt.

Niedersachsen schafft Klinikkapazitäten für Welle von Corona-Kranken

Angesichts der bevorstehenden Welle von Corona-Erkrankten arbeitet Niedersachsen mit Hochdruck an einer massiven Erweiterung der Krankenhauskapazitäten. Um in den Kliniken Platz für viele zusätzliche Corona-Patienten zu schaffen, sollen übrige Patienten in dafür geeignete Reha-Kliniken verlegt werden, wie Gesundheitsministerin Carola Reimann (SPD) am Donnerstag in Hannover ankündigte. Auf dem Messegelände soll mit Bundeswehrhilfe ein erstes Behelfskrankenhaus für weniger schwer erkrankte Corona-Patienten entstehen. Weitere Behelfskliniken in anderen Städten sind geplant. Mit der Nutzung von Reha-Kliniken könnten in Niedersachsen kurzfristig mehr als 1200 zusätzliche Betten in den Kliniken freigemacht werden, sagte Reimann. 77 solcher Kliniken gebe es in Niedersachsen. Ob sie geeignet seien, werde vor Ort entschieden. Ziel sei es, dass diese Ersatzkrankenhäuser leichter erkrankte Menschen aus anderen Krankenhäusern übernehmen, um dort Kapazitäten für die Corona-Behandlung zu schaffen.

Andernorts könnten auch in Behelfskrankenhäusern leichter erkrankte Covid-19-Patienten behandelt werden. In Hannover soll in den Messehallen 19 und 20 eine solche Klinik für 500 Patienten eingerichtet werden. Wie Bauminister Olaf Lies (SPD) erklärte, sei das Land mit weiteren Kommunen zur Einrichtung von Behelfskrankenhäusern im Gespräch.

Steinmeier ruft zu Zusammenhalt auf

Donnerstag, 26.03. – (dpa) Angesichts der weltweiten Corona-Epidemie hat Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier die Bundesbürger und die Staatengemeinschaft zum Zusammenstehen aufgerufen. In einer am Donnerstag veröffentlichten Videobotschaft würdigte er zugleich die «Heldinnen und Helden in der Corona-Krise» wie Ärzte, Pfleger, Mitarbeiter von Supermärkten und Menschen, die anderen helfen. Das Gebot der Stunde laute jetzt «Abstand halten» und dies wiederum bedeute Verzicht, sagte Steinmeier. Man müsse darauf verzichten, Eltern und Großeltern zu sehen, sich mit Freunden zu treffen, mit ihnen essen zu gehen, zu feiern oder einfach auch nur nach einem langen Winter gemeinsam in der Sonne zu sitzen. «Darauf zu verzichten, das fällt uns allen schwer, auch mir. Doch nur der Verzicht verhindert, dass wir dauerhaft verlieren, was wir lieben.» Die überwältigende Mehrheit der Menschen habe das verstanden und handele danach, sagte Steinmeier weiter. «Wir spüren miteinander: Unser Einstehen füreinander, unsere Solidarität ist jetzt existenziell wichtig.» Solidarität bedeute jetzt, für jene da zu sein, die von den Folgen der Epidemie besonders hart getroffen seien.

 

Janssen-Kucz warnt vor häuslicher Gewalt

Steigt die Zahl der Gewalttaten im Haushalt? Die Grünen-Abgeordnete Meta Janssen-Kucz glaubt: ja.

Donnerstag, 26.03. – Die Grünen-Landtagsabgeordnete Meta Janssen-Kucz hat mit Blick auf die Einschränkungen durch das Corona-Virus vor mehr häuslicher Gewalt gewarnt. Die Isolation und finanzielle Sorgen könnten zu mehr Fällen führen. Janssen-Kucz befürchtet, dass die Beratungseinrichtungen dadurch nach der Krise überlastet werden könnten. Zusätzlich entsteht auch ein großes Loch in der Jugendarbeit – schon normale Schulferien würden zu einem Anstieg familiärer Probleme führen. Der Leiter der Polizeiinspektion Leer/Emden, Johannes Lind geht davon aus, dass die Fälle von häuslicher Gewalt nicht steigen wird. Er schätzt die Lage als ruhig ein.

Unternehmen dringen auf schnelle Auszahlung der Corona-Hilfen

Der Landtag hatte am Mittwoch ein 4,4 Milliarden Euro schweres Hilfspaket beschlossen. Unverzüglich sollten danach die Anträge auf Zuschüsse und Kredite bei der Förderbank des Landes, der NBank, freigeschaltet werden. Firmen sollten binnen weniger Tage eine Antwort erhalten, hatte Wirtschaftsminister Bernd Althusmann (CDU) in Aussicht gestellt. Auch am Donnerstagmittag noch hieß es auf der Webseite der NBank aber: «Wir haben akute Serverprobleme und arbeiten auf Hochtouren daran. Bitte haben Sie etwas Geduld.»

Mitarbeiter von LIDL und Kaufland erhalten Bonus

Donnerstag, 26.03. – Auch die 140 000 Mitarbeiter von Lidl und Kaufland erhalten einen Bonus für ihren anstrengenden Einsatz in der Corona-Krise. Jeder Mitarbeiter in der Filiale, in der Logistik und in den Produktionsbetrieben erhalte im April eine Sonderzahlung von bis zu 250 Euro, teilte am Donnerstag die Schwarz-Gruppe mit, zu der die beiden Ladenketten gehören. Insgesamt lässt sich der Handelsriese die Prämien rund 35 Millionen Euro kosten. Zuvor hatte bereits Rewe eine Prämie für seine Mitarbeiter und die Beschäftigten der konzerneigenen Discountkette Penny angekündigt.

Zwangspause bei VW könnte sich verlängern

Donnerstag, 26.03. –  Im Emder VW-Werk stehen die Produktionsbänder wegen der Corona-Krise seit inzwischen einer Woche still. Damit sollen die Mitarbeiter vor der Krankheit geschützt werden. Mindestens bis Ende der Woche soll die Produktion ausgesetzt werden. Wann die Arbeit wiederaufgenommen werden kann, hängt von den Zulieferern der geschlossenen Werke ab, sagt der Chef des VW-Betriebsrats, Bernd Osterloh. Es muss abgewartet werden, wie sich Italien aufstellt und ob die Grenzen offen sind. In Norditalien sind zahlreiche Maschinenbau- und Autozulieferer ansässig, die für die Produktion bei VW wichtig sind.

Fallzahlen steigen weiter

Donnerstag, 26.03. – Die Landkreise Aurich und Leer melden wieder einen Anstieg der Covid-19-Fälle. Im Landkreis Aurich sind mittlerweile 41 Personen positiv getestet worden. Zehn von ihnen gelten allerdings schon wieder als genesen. Der Landkreis Leer verzeichnet mittlerweile 20 bestätigte Fälle. Zwei Personen sind mittlerweile wieder gesund. Ein 66-jähriger aus dem Landkreis Leer war am vergangenen Wochenende an der Krankheit verstorben, er hatte schwere Vorerkrankungen. Es war der erste, und vorerst einzige, Tote durch Covid-19 bei uns an der Küste.

Land schnürt Hilfspaket

Donnerstag, 26.03. – Das Land hat ein 4,4 Milliarden Euro schweres Hilfspaket auf den Weg gebracht. Das Geld soll der Wirtschaft und dem Gesundheitswesen in der Corona-Krise helfen. Ein Großteil der Mittel soll genutzt werden, um das Land nach der Krise wirtschaftlich wieder auf sichere Beine zu stellen. Ein Teil des Hilfspakets soll auch in eine verbesserte Ausstattung der Krankenhäuser und in Zuschüsse und Kredite für die Wirtschaft fließen. Seit gestern Nachmittag können Firmen und Selbstständige Kredite und Zuschüsse bei der NBank beantragen. Innerhalb weniger Tage soll es schon Rückmeldungen geben.

Besuchsverbot an Kliniken wird verschärft

Donnerstag, 26.03.  In den Kliniken Aurich-Emden-Norden werden Patienten die neu aufgenommen werden jetzt stärker untersucht. An den drei Standorten wurden Container aufgestellt, hat die Trägergesellschaft bekannt gegeben. Da soll dann nach einem festgelegten Schema eine Corona-Erstbeurteilung an allen Patienten vorgenommen werden, die in die Kliniken kommen. Damit sollen Mitarbeiter und Patienten noch stärker vor einer Corona-Infektionen geschützt werden. In den nächsten Tagen sollen die Container in Betrieb gehen.

 

Baumärkte dürfen nichts mehr an Privatkunden liefern

Mittwoch, 25.03.  – Wegen der Corona-Pandemie dürfen Garten- und Baumärkte ihre Waren nur noch an gewerbliche Kunden verkaufen. Das hat das Land in einer Allgemeinverfügung entschieden. Bisher durften Produkte noch an Privatleute geliefert werden, Aber auch das ist jetzt untersagt. Gewerbliche Kunden müssen nachweisen, dass sie ein entsprechendes Gewerbe ausüben. Sie dürfen sich Ware liefern lassen oder sie nach Absprache selbst abholen.

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