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Hilfe für Betroffene

Durch das Coronavirus und mögliche Quarantäne-Maßnahmen können einige Menschen nicht mehr raus gehen bzw. aber durch die Schulschließungen ihre Kinder nicht betreuen. Im sozialen Medien formen sich Gruppen, die Betroffenen und Leuten in Not helfen möchten. zum Beispiel mit Kinder- oder Haustierbetreuung, Einkäufen oder Behördengängen. So hat Tanja Seeberg die Gruppe “Hilfe in der Corona-Krise Norden und Umgebung” gegründet. Dort bieten bereits über 250 Menschen ihre Hilfe an. 

Interview mit Tanja Seeberg: 

Hier findet ihr den Link zur Facebook-Gruppe

Wer kein Facebook hat erreicht Tanja unter 04931 17 30 315

WILHELMSHAVEN

Facebook-Gruppe für den Raum Wilhelmshaven


Facebook-Gruppe für den Raum Wilhelmshaven



Der 23-jährige Yannick aus Emden möchte ebenfalls alle erdenkliche Hilfe anbieten. Dazu hat er eine Anzeigen bei eBay Kleinanzeigen aufgegeben. Die wird allerdings bei Zeiten gelöscht. Falls sie offline ist vermitteln wir euch gerne Kontakt zu Yannick!

Auch andernorts könnt ihr eure Hilfe anbieten oder ein Hilfegesuch aufgeben. Dazu gibt es zum Beispiel die überregionale Website QuarantäneHelden unter der ihr euch wie bei einem schwarzen Brett eintragen könnt um Hilfe zu suchen oder anzubieten.

Was tun, wenn ich glaube, infiziert zu sein?

Quelle: Bundesgesundheitsministerium

Wer glaubt, dass er sich mit dem Virus infiziert hat sollte vor allem erst einmal Ruhe bewahren. Als erstes sollte der Hausarzt telefonisch kontaktiert werden. Auf keinen Fall in die Praxis gehen. Die Hausärzte sind mittlerweile befugt auch ohne Praxisbesuch eine Krankschreibung auszustellen, damit sie entlastet werden.

Ist die Hausarztpraxis nicht erreichbar hilft der ärztliche Bereitschaftsdienst unter 116 117 weiter.

In der Region sind Testzentren eingerichtet. Deren genaue Standort sind geheim, damit sie nicht überrannt werden. Wer aber im Verdacht steht infiziert zu sein, wird dorthin vermittelt. Dazu Detlef Haffke von der Kassenärztlichen Vereinigung Niedersachsen:

Außerdem haben die Landkreise Bürgertelefone eingerichtet, unter denen ihr Fragen stellen könnt. Die dienen allerdings nicht der medizinischen Beratung wenn ihr glaubt infiziert zu sein.

Bürgertelefone zum Coronavirus

Landkreis Aurich: 04941  16-1616

Landkreis Friesland: 04461 919-7000

Hotline des Bundesgesundheitsamtes: 030 34 64 65 100

Hotline des Landesgesundheitsamtes: 0511 4505555

Wie schütze ich mich richtig? 

Generell sollte auf die allgemeine Hygiene geachtet werden. Das heißt regelmäßiges Händewaschen (mind. 20 Sekunden) und das vermeiden von Händeschütteln. Außerdem sollte man in die Armbeuge husten bzw. niesen.  Die Nutzung von Atemschutzmasken ist für einen Menschen mit durchschnittlich normalem Gesundheitszustand überflüssig.

[…] Es gibt keine hinreichende Evidenz dafür, dass das Tragen eines Mund-Nasen-Schutzes das Risiko einer Ansteckung für eine gesunde Person, die ihn trägt, signifikant verringert. Nach Angaben der WHO kann das Tragen einer Maske in Situationen, in denen dies nicht empfohlen ist, ein falsches Sicherheitsgefühl erzeugen, durch das zentrale Hygienemaßnamen wie eine gute Händehygiene vernachlässigt werden können.

– Robert Koch Institut

Die Landkreise und Städte an der Küste sind gut auf das Virus vorbereitet. Niemand muss sich darum sorgen, nicht mehr verpflegt werden zu können. Deshalb verurteilt Frieslands Landrat Sven Ambrosy Hamsterkäufe aufs Schärfste:

Anleitung zum richtigen Händewaschen zum Ausdrucken

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