×
Wähle jetzt deinen Channel aus: Radio Nordseewelle - Ostfriesland Radio Nordseewelle - Wilhelmshaven / Friesland Radio Nordseewelle - only80s
skip to Main Content
04931 973000
info@radio-nordseewelle.de
25Jan 21

Inzidenzwert im LK Friesland sinkt weiter

Der Landkreis Wittmund hat am Wochenende zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus vermeldet. Nach Angaben der Kreisverwaltung kamen beide Personen aus der Stadt Wittmund und waren jeweils über 80 Jahre alt. Der Inzidenzwert im Kreis Wittmund liegt gerade bei knapp über 77. Der Inzidenzwert im Landkreis Friesland sinkt weiter. Nach Angaben vom Landesgesundheitsamt liegt er gerade bei knapp 24 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in der letzten Woche. Damit hat Friesland den niedrigsten Wert in ganz Niedersachsen. In der Stadt Wilhelmshaven sieht die Lage ein bisschen anders aus, mit einem Inzidenzwert von rund 72. Im Landkreis Aurich bleibt die Lage relativ entspannt, hier liegt der Wert bei genau 30 Neuinfektionen.

Land Niedersachsen hält an Termin für Schulferien fest

Das Land Niedersachsen will nichts an den Terminen für die Schulferien ändern. Das hat Kultusminister Grant Hendrik Tonne angekündigt. Man wolle so viel Verlässlichkeit wie möglich schaffen. Von heute an werden wohl 75 Prozent der Schüler von zuhause aus unterrichtet. Das sei laut Tonne aber nicht mit Ferien gleichzusetzen, weswegen Schüler und Lehrer die auch dringend nötig hätten. Tonne kündigte auch an, dass das Land an den Terminen für die Abschlussprüfungen festhalten wolle.

Initiative für Schnelltests in WHV

In Wilhelmshaven hat sich eine Initiative gegründet, um bis Ostern mehr freiwillige Corona-Schnelltests zu ermöglichen. In drei bis vier Testzentren können sich Bürger dann aus das Virus testen lassen. Rund 70 Ehrenamtliche wollen sich dafür schulen lassen. Das erste Testzentrum soll wohl am 8.Februar an den Start gehen.

Heute Start des zweiten Teils der Impfaktion in Ostfriesland

Heute startet der zweite Teil der Impfaktion für die Pflegeheime in Ostfriesland. Dabei werden Bewohner und Mitarbeiter ein zweites Mal gegen das Coronavirus geimpft. Gleichzeitig wollen auch einige Kommunen damit beginnen, über 80-Jährigen Informationsbriefe zu schicken, wie sie einen Termin in einem Impfzentrum machen können. Das läuft in einigen Kommunen noch schleppend an, so rechnet beispielsweise die Stadt Wilhelmshaven damit, dass die Terminvergabe dort erst Mitte März starten kann. Das liegt daran, dass die Impfdosen dort nur alle 23 Tage geliefert werden.

Impfzentrum in Esens soll am 4. Februar starten

Das Impfzentrum in Esens soll am 4. Februar eröffnet werden. Das teilt der Landkreis Wittmund mit. Dann sollen dort mit der nächsten Impfstofflieferung knapp 350 Impfdosen verabreicht werden, schreibt die NWZ. Insgesamt gibt es im Landkreis mehr als 4000 Personen, die über 80 Jahre alt sind und dann einen Termin im Impfzentrum vereinbaren könnten. Ein Sprecher vom Impfzentrum im Kreis Wittmund geht davon aus, dass es mindestens bis Mai dauern könnte, bis die Gruppe geimpft werden könnte. Der Landkreis Wittmund bekommt alle 31 Tage neuen Impfstoff.

Tonne verteidigt geöffnete Grundschulen

Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne verteidigt den Kurs vom Land im Hinblick auf die Grundschulen. Für die die jüngeren Schüler wäre ein dauerhafter Distanzunterricht schwierig, weil sie gerade erst lesen, schreiben und rechnen lernen, sagte Tonne gegenüber der Neuen Osnabrücker Zeitung. Bildung und Infektionsschutz dürften nicht gegeneinander ausgespielt werden.  Eigentlich hatte der Bund empfohlen, alle Schulen zu schließen, doch die Landesregierung in Niedersachsen bietet für Grund- und Förderschulen weiter Präsenzunterricht an. Die Eltern können aber selbst entscheiden, ob sie ihre Kinder in die Schule schicken oder nicht.

Neue Maskenpflicht auch auf Leeraner Wochenmarkt

Die neue Maskenpflicht vom Land gilt jetzt auch auf dem Wochenmarkt in Leer. Das teilt die Stadtverwaltung mit. Da müssen jetzt entweder FFP2- oder OP-Masken getragen werden. Kinder zwischen 6 und 14 Jahren sind von der Regelung ausgenommen. Durch die neuen Corona-Maßnahmen muss in Niedersachsen in Geschäften und im öffentlichen Personennahverkehr entweder eine FFP2- oder eine OP-Maske getragen werden.

Corona-Update

Die Stadt Wilhelmshaven meldet einen weiteren Todesfall in Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Es ist inzwischen der 35. Seit Ausbruch der Pandemie. Insgesamt steigen die Fallzahlen an der Küste aber nur leicht. Mittlerweile gibt es im Landkreis Aurich zum Beispiel 83 aktiv Infizierte. Die Kreise Leer und Wittmund melden auch wenig neue Corona-Fälle. Den niedrigsten Siebentagesinzidenzwert in ganz Niedersachsen hat weiter der Landkreis Friesland mit 19,2.

22Jan 21

Impfzentrum in WHV öffnet wohl noch später

Der Start vom Impfzentrum in Wilhelmshaven wird sich wohl noch weiter verzögern. Ein Sprecher rechnet sogar damit, dass die Terminvergabe für die über 80-Jährigen bei der aktuellen Strategie vom Land erst Mitte März starten könnte. An diesem Wochenende kommt erstmal die zweite Dosis für die Pflegeheime. Aber auch da wird es laut Oberbürgermeister Carsten Feist noch bis Ende Februar dauern, bis dort alle geimpft sind. Wilhelmshaven bekommt nur alle 23 Tage eine Lieferung vom Land. Das hatte Feist im Gespräch mit NSW zuletzt scharf kritisiert.

Tourismus an der Nordsee angewachsen

Der Tourismus in Niedersachsen hat im vergangenen Sommer deutliche Einbußen einstecken müssen. Das zeigen Zahlen vom Landesamt für Statistik Im August – also mitten in den Sommerferien – waren 20 Prozent weniger Gäste da als im Vorjahr. Nur direkt an der Nordsee gab es ein leichtes Plus von knapp einem Prozent bei den Übernachtungen. Das liege vor allem daran, dass viele sich nicht getraut hätten ins Ausland zu reisen und deshalb lieber Urlaub an der Küste gemacht hätten.

Zwei Kinder wegen Corona beatmet

In Niedersachsen sind im Moment auch acht Kinder wegen einer Corona-Infektion im Krankenhaus. Zwei müssen sogar beatmet werden, teilt der Krisenstab vom Land mit. Wo sie im Krankenhaus sind ist aber nicht bekannt. Corona-Infektionen bei Kindern verlaufen nur sehr selten schwer, die meisten Kinder bekommen einen leichten bis asymptomatischen Verlauf.

Erstmal keine Impfstation in Varel

Der Landkreis Friesland will erstmal keine zusätzliche Impfstation in Varel einrichten. Das hatte die Fraktion Zukunf Varel gefordert, weil das Impfzentrum in Roffhausen für alte Menschen ohne Auto quasi nicht zu erreichen sei. Der Landkreis begründet das damit, dass es im Moment sowieso nicht genug Impfstoff gibt um eine dezentrale Lösung anzubieten. Wenn aber mehr Impfstoff vorhandne ist könne man darüber nachdenken.

Corona-Patienten aus Holland könnten in Deutschland behandelt werden

Einige Krankenhäuser an der Küste könnten in Zukunft auch Corona-Patienten aus den Niederlanden aufnehmen, wenn die auf der Intensivstation behandelt werden müssen. Im Nachbarland werden die Intensivbetten knapp – deshalb haben die Niederlande eine Anfrage an Deutschland gestellt, ob Patienten in grenznahe Kliniken verlegt werden könnten. Niedersachsen hat auch in der ersten Corona-Welle Patienten aus dem Ausland behandelt. Die Krankenhäuser können selbst entscheiden, ob sie Platz und Kapazität für weitere Intensivfälle haben – das Klinikum Leer wäre bereit niederländische Patienten zu behandeln. Auch die Kliniken Aurich, Emden und Norden haben sich im entsprechenden Online-Portal angemeldet. Bisher gab es aber noch keine Anfragen.

21Jan 21

Niedersachsen will Fahrten zu Impfzentren bezahlen

Das Land Niedersachsen will über 80-Jährigen die Fahrten zu den Impfzentren bezahlen, wenn diese nicht mobil sind, um dahin zu kommen. Wenn es nicht möglich ist, die Taxifahrt über die Krankenkasse abzurechnen, können die über 80-Jährigen eine Transportbescheinigung beim Land einreichen, so Gesundheitsministerin Carola Reimann. Alternativ kann die Quittung beim Impfzentrum eingereicht werden.

Corona-Todesfall in Emden

In der Stadt Emden gibt es einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Wie die Stadtverwaltung mitteilt, war die Person im Klinikum in Emden. Seit Beginn der Pandemie sind in Emden damit sechs Personen an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben. Gestern gab es außerdem fünf weitere Todesfälle in der Region: jeweils zwei in den Landkreisen Leer und WTM und einen in Friesland

Arbeitgeber stören sich an Homeoffice Pflicht

Die Arbeitgeber an der Küste stören sich an der geplanten Homeoffice-Pflicht, die ab der kommenden Woche gelten soll. Es brauche Vorlaufzeit um die entsprechende Technik einzurichten, sagt Johann Doden vom Arbeitgeberverband Ostfriesland Papenburg. Außerdem sei ein Zwang nicht das richtige Mittel, viele Betriebe würden ihren Mitarbeitern sowieso das Arbeiten von Zuhause anbieten. Die Gewerkschaft verdi unterstützt die Aussage – bisher habe es keine Beschwerden von Mitarbeitern in der Region gegeben. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil hat gestern die Corona-Arbeitsschutzverordnung vorgestellt – darin ist vorgesehen, dass Unternehmen da wo es geht Homeoffice anbieten müssen.

Impf-Flyer mit Falschinformationen verteilt

An der Küste verteilen unbekannte zur Zeit Flyer mit Falschinformationen über die Corona-Impfung. In Wiesmoor sind z.B. viele dieser Zettel in den Briefkästen gelandet, vor kurzem waren die auch in Leer aufgetaucht. Darin wird behauptet, dass die Impfung hochgefährlich sei. Mehrere Medien spekulieren, dass die Flyer von einer Organisation aus Corona-Leugnern in der Region verteilt werden. Das Robert-Koch Institut versichert, dass Impfungen zwar Nebenwirkungen haben können, aber selten Langzeitfolgen. Schwere Komplikationen gibt es laut RKI bei Impfungen so gut wie nie.

Kreis Friesland hat Nachschub gekriegt

Der Landkreis Friesland hat gestern seine zweite Impfstoff-Lieferung gekriegt. 1000 Dosen sind im Landkreis angekommen – damit wird jetzt weiter in den Pflegeeinrichtungen geimpft. Wann es danach wieder Nachschub gibt ist bisher nicht ganz klar – das Land kriegt im Moment weniger Impfstoff vom Hersteller Biontech/Pfizer geliefert, weil die ihre Produktion umstellen. Deshalb verzögert sich auch der Start der Impfzentren. Die zweite Impfdosis, die alle, die schon eine erste Impfung bekommen haben brauchen ist aber schon eingelagert und wird pünktlich geliefert.

Emden informiert jetzt selber über Impfung

Die Stadt Emden will seine älteren Einwohner jetzt selber über die Corona-Impfung informieren. Briefe mit Informationen zur Terminvergabe und der Impfung im allgemeinen sollen jetzt auch nochmal aus dem Rathaus an Mitbürger über 80 geschickt werden. In den letzten Tagen gab es viele Pannen beim Verschicken der Info-Briefe durchs Land. Unter anderem haben viele Personen Post gekriegt, die schon längst tot sind, weil das Land Adressdaten von DHL benutzt, die Teilweise veraltet sind.

Back To Top