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15Feb 21

Corona-Zahlen stagnieren (fast) überall

In den meisten Landkreisen und Städten an der Küste gab es gestern kaum Corona-Neuinfektionen. Wilhelmshaven, Emden und der Kreis Wittmund haben keine neuen Fälle gemeldet. In Friesland und Aurich sind 4 dazu gekommen. Der Landkreis Leer meldet allerdings 21 Neuinfektionen – die Inzidenz liegt bei 69,7. Zum Wochenbeginn sinken die Zahlen erfahrungsgemäß immer leicht ab, weil am Wochenende nicht alle Tests ausgewertet werden und Meldeketten länger brauchen.

Leeraner DRK-Chef entschuldigt sich für verfrühte Impfung

Der Geschäftsführer vom Leeraner DRK-Rettungsdienst, Hary Feldman, darf auf seinem Posten bleiben. Er hat sich für seine vorzeitige Corona-Impfung entschuldigt. Die Entscheidung die Impfung anzunehmen sei die schlechteste gewesen, die er in der Position jemals getroffen hätte. Die Entschuldigung war offenbar Voraussetzung dafür, dass Feldmann seinen Job behält. Der DRK-Chef wurde bereits im Januar geimpft – noch vor vielen Rettungssanitätern in seiner Einrichtung. Das wurde besonders kritisiert, weil sich Feldmann bis dato noch nie einem Corona-Test unterzogen haben – vor allem im Rettungsdienst gehören die mittlerweile zum Tagesgeschäft.

 

Produktion bei Meyer-Werft-Zulieferer geht weiter

Die Produktion beim Kabinenbauer EMS PreCab geht nach Corona-Fällen in der Belegschaft weiter. Die Fallzahlen seien gesunken, berichtet der NDR. Weitere Tests heute Morgen waren ebenfalls negativ. Die Tochterfirma der Meyer-Werft hatte in der vergangenen Woche die Produktion eingestellt, nachdem 27 Mitarbeiter infiziert waren. Aktuell ist etwas weniger als ein Drittel der Belegschaft noch in Quarantäne. Das Unternehmen baut die Kabinen für die Kreuzfahrtschiffe der Meyer Werft in Papenburg.

Start der Impfzentren in Landkreisen Friesland und Leer und der Stadt Emden

In den Landkreisen Friesland und Leer und in der Stadt Emden sind heute die Impfzentren an den Start gegangen. Damit sind jetzt alle Zentren an der Küste in Betrieb. Im Landkreis Leer soll bis Ende März durchgehend geimpft werden, wenn mit der Impfstoffversorgung alles läuft wie geplant. Für die Stadt Emden wurden in diesem Durchgang erstmal 650 Impftermine für über 80-Jährige ausgemacht.

Betriebsrat in Emder VW-Werk sieht keine Probleme in Grenzschließung zu Tschechien

Der Betriebsrat im Emder VW-Werk rechnet durch die Grenzschließungen zu Tschechien nicht mit Lieferschwierigkeiten. Die hatte es zu Beginn der Corona-Pandemie im März vergangenen Jahres gegeben. Trotzdem fordert Betriebsratschef Manfred Wulff die Konzernspitze auf mehr Zulieferer direkt an die VW-Standorte zu holen – mittelfristig wären Lieferengpässe nämlich doch denkbar. Deutschland hat die Grenzen zu Tschechien wegen der hohen Corona-Infektionszahlen im Nachbarland geschlossen, Bundesgrenzschutz und Polizei kontrollieren jetzt am Grenzübergang.

Diskussion über Maskenpflicht im Landkreis Friesland

Der Landkreis Friesland will diese Woche darüber diskutieren, ob die Maskenpflicht an öffentlichen Plätzen gelockert werden soll. Die Siebentagesinzidenz liegt dort seit Wochen beständig unter 35. Seit Mitte November gibt es die Pflicht für öffentliche Plätze und Straßen im Kreisgebiet. Ordnungsamt und Kommunen sollen gemeinsam mit der Kreisverwaltung darüber beraten, ob es eine Lockerung geben soll oder ob die Verfügung vielleicht sogar komplett außer Kraft gesetzt wird.

Klinikbeschäftigte in Emden fallen wegen AstraZenca-Impfung aus

Viele Mitarbeiter im Emder Krankenhaus, die mit AstraZeneca geimpft wurden, mussten sich in den letzten Tagen krank melden. Laut dem Impfkoordinator im Krankenhaus hätten viele über Fieber, Übelkeit oder Kopfschmerzen geklagt. Das sind wohl auch die Nebenwirkungen, die der Hersteller angegeben hat. Weil sich so viele krankgemeldet haben, wurde die Impfaktion erstmal abgebrochen. Eigentlich sollten vergangenes Wochenende 200 Mitarbeiter geimpft werden, am nächsten wurde mit 240 Impfungen geplant.

Landkreis Aurich meldet weiteren Todesfall mit Corona-Zusammenhang

Der Landkreis Aurich meldet einen weiteren Todesfall, der im Zusammenhang mit Corona steht. Ein 68-jähriger Mann aus der Stadt Aurich ist an den Folgen einer Infektion verstorben. Insgesamt 37 Todesfälle im Zusammenhang mit einer Corona-Infektion wurden im Kreis Aurich seit Ausbruch der Pandemie verzeichnet.  Der Sieben-Tage-Inzidenzwert für das Kreisgebiet lag gestern bei knapp über 32.

12Feb 21

Weiterer Todesfall mit Corona-Zusammenhang im Landkreis Aurich

Im Landkreis Aurich ist eine weitere Person an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben. Nach Angaben der Kreisverwaltung kam die verstorbene Frau aus Norden und ist dort in der UEK verstorben. Das Landesgesundheitsamt Niedersachsen meldet für das Kreisgebiet Aurich heute eine Siebentagesinzidenz von 33,2. Die Situation auf der Insel Norderney bleibt weiter angespannt. Hier gibt es mittlerweile 50 akute Corona-Fälle.  

Womöglich auch in diesem Jahr keine Osterfeuer in Emden

Die Stadt Emden hat schon jetzt angekündigt, dass es dieses Jahr womöglich keine Osterfeuer geben wird. Deshalb werden alle Grundstücksbesitzer in Emden darum gebeten, das Holz anders zu entsorgen. Auf keinen Fall sollte das als Osterfeuer aufgeschichtet werden, schreibt die Stadt. Kleinere Mengen könnten kostenlos zum Bau- und Entsorgungsbetrieb der Stadt gebracht werden. Falls die Osterfeuer im April ausfallen, gäbe es auch keine Garantie dafür, dass die im Herbst nachgeholt werden können.

Blumen- und Gartencenter dürfen ab morgen wieder auf machen

Ab morgen dürfen Blumen und Gartencenter in Niedersachsen wieder auf machen. Das hat die die Staatskanzlei gestern bestätigt. Auch Autocenter dürfen für Probefahrten wieder öffnen, hat die stellvertretende Krisenstabsleiterin Claudia Schröder heute in einer Pressekonferenz angekündigt. Auch die Quarantänezeit wird durch die neue Verordnung auf 14 statt vorher 10 Tage verlängert. Friseure dürfen in Niedersachsen wie beim Bund-Länder-Gipfel besprochen, ab dem 1. März wieder auf machen.

Eppmann und Gesang kommen zu Sondersitzung

Klinik-Chef Claus Eppmann wird nächste Woche bei der Sondersitzung vom Auricher Kreistag und Emder Stadtrat mit dabei sein. Beide Gremien wollen die vorzeitige Corona-Impfung von Eppmann und weiteren 14 Verwaltungsmitarbeitern der Kliniken aufklären. Auch Astrid Gesang, die Medizinische Geschäftsführerin der Krankenhäuser kommt zu beiden Sitzungen – sie und Eppmann wollen Fragen zur vorzeitigen Impfung beantworten.

Britische Mutation breitet sich weiter aus

Die britische Corona-Mutation ist an der Küste weiter auf dem Vormarsch. In Wilhelmshaven wurde jetzt ein zweiter Fall der Variante bestätigt. In Emden sind bisher 13 Fälle aufgetreten – alle Betroffenen gehören zu einer Familie, ein Mitglied habe das Virus wohl aus dem Ausland mitgebracht. Der Landkreis Leer geht davon aus, dass das britische Virus dort mittlerweile für jede siebte Infektion verantwortlich ist. Auch in den Landkreisen Friesland und Aurich wurde die Mutante schon nachgewiesen.

Geschäftsführer vom Pflege- und Betreuungszentrum tritt wegen Impfaffäre zurück

Der Geschäftsführer vom Pflege- und Betreuungszentrum im Kreis Aurich Thomas Hippen tritt wegen der Impfaffäre zurück. Er hatte gestern in einer Erklärung eingeräumt, dass er schon gegen Corona geimpft wurde. Das Pflege- und Betreuungszentrum betreibt unter anderem das Helenenstift in Hage und das Johann-Christian-Reil-Haus in Norden.

Stadt Wilhelmshaven will für Kita-Kosten aufkommen

Die Stadt Wilhelmshaven will den Eltern für die zeit des Lockdowns wohl die Kita-Gebühren erstatten. Dafür hat der Jugendhilfeausschuss der Stadtverwaltung gestimmt, schreibt die WZ. Ausnahme wäre dabei die Notbetreuung, für die müssten Eltern weiter bezahlen. Der Rat muss dem Ganzen allerdings noch zustimmen. Schon beim ersten Lockdown wurde so verfahren, dass die Stadt die Kosten übernimmt. Erst kürzlich wurde auch in der Stadt Aurich so entschieden.

11Feb 21

Ab März wieder mehr Wechselunterricht statt Homeschooling

Kultusminister Grant Hendrik Tonne hat heute seinen Fahrplan für Kitas und Schulen vorgestellt: Ab März könnten wieder mehr Schüler in Niedersachsen zur Schule gehen. Wenn die Zahlen weiter sinken sollen wieder mehr Klassen in den Wechselunterricht statt ins permanente Homeschooling. Gleichzeitig sollen die Vorgaben fürs Homeschooling vom Land an die Schulen strikter werden, damit der Unterricht einheitlicher wird. Für Schul und Kitapersonal soll es außerdem kostenlose Schnelltests geben.  

Fallzahlen auf Norderney steigen weiter

Die Zahl der Corona-Fälle auf Norderney steigt weiter an – im Moment sind 48 Personen infiziert, die Inzidenz auf der Insel liegt laut Landkreis bei über 300. Fast die Hälfte der Corona-Fälle im Kreis Aurich gibt es auf Norderney – deshalb wurden für die Inseln auch schärfere Kontaktbeschränkungen und eine nächtliche Ausgangssperre verhängt. In den meisten Kommunen an der Küste ist der Inzidenz heute wieder leicht gestiegen – Der Kreis Leer und die Stadt Emden sind aber die einzigen beiden die leicht über der 50er Marke liegen. im Landkreis Wittmund gibt es zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Corona-Virus – betroffen sind zwei Frauen über 80, heißt es vom Landkreis.

Gastwirte und Hoteliers entsetzt über Corona-Beschlüsse

Mit Entsetzen und Enttäuschung hat der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband in Niedersachsen (Dehoga) auf die jüngsten Corona-Beschlüsse von Bund und Ländern reagiert. Es sei festzustellen, dass erste Mitgliederreaktionen auf die Beschlüsse zunehmend aggressiver und ablehnender ausfielen als bisher, hieß es am Donnerstag in einer Pressemitteilung. Der Verband wertete dies als Zeichen, dass die Corona-Politik der Landesregierung in der Branche an Zustimmung verliere.

Der Stufenplan der Landesregierung sei mit Blick auf eine Öffnungsperspektive für das Gastgewerbe von einem stabilen Inzidenzwert von 50 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner binnen einer Woche plus einem R-Wert von unter 0,8 ausgegangen. Nun liege der grundsätzliche Einstiegswert für Öffnungen bei 35. Ein Wiedereinstieg werde so um weitere Wochen nach hinten verschoben.

Für «blankes Entsetzen» habe es zudem in der Branche gesorgt, dass das Gastgewerbe in dem Beschluss nicht einmal als Branche adressiert werde, die ab der Inzidenz 35 wieder öffnen könne. Der Verband forderte die Landesregierung auf, dem Gastgewerbe eine belastbare Öffnungsperspektive noch vor Ostern zu geben. «Das Gastgewerbe will endlich wieder mit seiner eigenen Hände Arbeit sein Geld verdienen», sagte Dehoga-Präsident Detlef Schröder.

Corona-Ausbruch bei Zulieferer der Papenburger Meyer Werft

Bei einem Zulieferer der Papenburger Meyer Werft ist das Coronavirus ausgebrochen. Nach Informationen des NDR soll es sich dabei um den Kabinenbauer EMS PreCab handeln. Dort wurden insgesamt 26 Mitarbeiter positiv auf das Virus getestet. Am Freitag soll es weitere Tests bei dem Unternehmen geben.

Landkreis Aurich verschärft Maßnahmen auf der Insel Norderney

Wegen des Infektionsgeschehens auf Norderney verschärft der Landkreis Aurich die Corona-Regeln auf der Insel. So dürfen sich Bewohner außerhalb der eigenen Wohnung nur mit Personen aus dem eigenen Haushalt treffen.  Das gilt dann auch für private Treffen in der eigenen Wohnung. Auch der Präsenzbetrieb in Schulen wird außer Kraft gesetzt. Die Kitas auf der Insel werden bis auf die Notbetreuung geschlossen. Außerdem gilt zwischen 21 Uhr und 5 Uhr morgens eine Ausgangssperre auf Norderney. Die neuen Regelungen sind ab heute gültig. Die Corona-Situation auf der Insel hatte sich in den letzten Tagen immer weiter verschärft, das Virus ist zum Beispiel in einem Pflegeheim und im Krankenhaus ausgebrochen. Es gab auch einen Fall von der britischen Mutante.

Lockdown wird bis zum 7. März verlängert

Bund und Länder haben sich gestern darauf geeinigt, den Lockdown bis zum 7. März zu verlängern. Damit bleiben die Regeln zur Kontaktbeschränkung und auch die Aufforderung zum Home-Office. Ab dem 1. März dürfen aber die Friseursalons wieder öffnen, auch der Einzelhandel dürfte ab einer Siebentagesinzidenz von 35 wieder auf machen. In Sachen Schulöffnungen sollen die Landesregierungen selbst entscheiden.

Stadt Aurich erlässt Krippengebühren

Eltern in Aurich müssen während des Lockdowns keine Krippengebühren zahlen. Das hat der Sozialausschuss gestern in seiner Sitzung entschieden. Ausnahme sind Eltern, die ihr Kind in eine Notbetreuung schicken. Die Krippengebühren werden rückwirkend zum 1. Januar erlassen.

AstraZeneca-Impfdosen im Landkreis Aurich für ambulante Pflege

Mit den AstraZeneca-Impfdosen im Landkreis Aurich sollen ambulante Pflegekräfte geimpft werden. Das teilt die Kreisverwaltung mit. Die Impfungen für die Mitarbeiter sollen demnächst starten, momentan ist der Kreis noch in Vorbereitungen. Der AstraZeneca-Impfstoff darf nur unter 65-Jährigen verabreicht werden. Der Landkreis Aurich will außerdem bis nächste Woche die Erstimpfungen in den Pflegeheimen abschließen.

Pflegeheimbewohner in Emden trotz zweiter Corona-Impfung infiziert

Ein Pflegeheimbewohner in Emden hat sich mit Corona infiziert, obwohl er schon zweimal gegen das Virus geimpft wurde. Das berichtet ein Sprecher der Einrichtung auf Anfrage der Emder Zeitung. Er wurde mit Biontech geimpft, der Impfstoff schützt zu 95 Prozent vor dem Virus. Es kann aber sein, dass die Krankheit bei Geimpften einen milderen Verlauf nimmt. Das könnte auch beim Fall in Emden so sein, weil der Geimpfte dort bisher keine Symptome hat.

Filmfest Emden-Norderney wird verschoben

Das Filmfest Emden-Norderney wird vom Juni in den Oktober verschoben. Die Veranstalter wollen das Fest möglichst mit Publikum veranstalten, heißt es in einer Mitteilung. Angesichts der aktuellen Entwicklungen sei dies im Juni nur stark eingeschränkt zu realisieren. Gleichzeitig sei es aufgrund der Situation in der Kinobranche aktuell schwierig qualitativ hochwertige Filme für das Festival aufzutreiben. Im vergangenen Jahr ist die Veranstaltung komplett ausgefallen.

Impfzentrum in Esens gestartet

Im Landkreis Wittmund ist gestern das Impfzentrum in Esens gestartet. Insgesamt 136 Personen wurden am ersten Tag nach Angaben vom Landkreis gegen Corona geimpft. Heute soll es mit den nächsten 114 Impfungen weitergehen. Am kommenden Montag starten mit den Impfzentren in den Landkreisen Friesland und Leer und in der Stadt Emden die letzten noch fehlenden Einrichtungen hier an der Küste.

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