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12Apr 22

Corona-Infizierte müssen sich weiter isolieren

Corona-Infizierte müssen sich in Niedersachsen noch mindestens bis Ende April mindestens sieben Tage lang isolieren. Das hat heute Landes-Gesundheitsministerin Daniela Behrens angekündigt. Man verlängere die Absonderungsverordnung bis zum 30. April. Nach sieben Tagen sei weiterhin ein Freitesten möglich. Auch, wenn die Infektionszahlen aktuell sehr hoch liegen, drohe keine Überlastung der Krankenhäuser, so Behrens. Der Höhepunkt der Omikron-Welle sei erreicht – daher werde Niedersachsen keinen Gebrauch der Hotspot-Regelung machen. Am 25. April wollen die Gesundheitsminister der Länder über das weitere Vorgehen in der Pandemie beraten.

Niedersächsische Schüler:innen bekommen drei Corona-Tests pro Woche

Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen bekommen im Mai drei Corona-Tests pro Woche zur Verfügung gestellt, wenn sie sich freiwillig testen wollen. Das teilte das Kultusministerium auf dpa-Anfrage mit. Die Tests sollen von den Schulen verteilt werden. Nach Ende der Osterferien kommende Woche Mittwoch müssen sich Schülerinnen und Schüler zunächst acht Tage lang täglich testen, um Infektionen aus den Ferien nicht in die Schulen zu tragen. Danach entfällt die Testpflicht komplett. In den Kitas in Niedersachsen gilt bis Ende April eine Testpflicht, ob sie danach entfällt, sei noch nicht endgültig entschieden, so ein Sprecher vom Kultusministerium.

Kliniken weiter unter Druck 

Die Krankenhäuser in Ostfriesland haben weiter mit den hohen Corona-Infektionszahlen zu kämpfen. Aktuell liegen so viele Covid-Patienten in den Krankenhäusern der Region wie noch nie seit Beginn der Pandemie. In Ostfriesland sind es aktuell rund 100 Patienten. Dadurch müssen jetzt einige Kliniken geplante OPs verschieben. Im Borromäus Hospital in Leer und in den Kliniken Aurich, Emden, Norden werden bestimmte Eingriffe verschoben. Das Klinikum in Leer muss nach eigenen Angaben nur in Einzelfällen verschieben.  

06Apr 22

Impfpflicht im Gesundheitswesen: 13 000 mit unklarem Impfstatus 

In Niedersachsen sind knapp 13.000 Beschäftigte im medizinischen Bereich ungeimpft oder ihr Impfstatus ist unklar. Das zeigten Rückmeldungen von rund 4.000 Unternehmen, Einrichtungen und Betrieben im Land, so eine Sprecherin vom Corona-Krisenstab. Die Zahl sei deutlich niedriger als vor der Einführung der Impfpflicht vermutet. Die Impfquote in dem Berufsfeld sei mittlerweile sehr gut – sie liegt in Niedersachsen aktuell bei etwa 98 Prozent.  

So viele Covid-Patienten im Krankenhaus wie nie

Die Zahl der Corona-Patienten in den Kliniken Aurich, Emden und Norden hat einen neuen Höchststand erreicht. Aktuell werden nach Angaben der Trägergesellschaft 47 Patienten wegen einer Corona-Infektion behandelt – so viele wie noch nie seit Beginn der Pandemie. Landesweit hatten die Krankenhäuser zuletzt immer wieder Probleme wegen der hohen Corona-Infektionszahlen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter würden durch Infektionen und Quarantäne ausfallen, dadurch müssen teilweise auch geplante Eingriffe verschoben werden.  

Großteil der Landesregierung begrüßt Rückzieher von Lauterbach

Die niedersächsische Landesregierung begrüßt den Rückzieher von Bundesgesundheitsminister Karl Lauterbach in Sachen Isolation bei einer Corona-Infektion. Es sei beruhigend, dass er seine Regelung zurückgezogen habe, sagte Regierungssprecherin Anke Pörksen heute auf einer Pressekonferenz. Kritischere Töne schlägt Gesundheitsministerin Behrens auf Twitter an – sie spricht von einem Wirrwarr zu Quarantäne und Absonderung. Anfang der Woche hatte Lauterbach eine freiwillige Isolation für Infizierte empfohlen, gestern war er aber zurückgerudert – er habe einen Fehler gemacht, sagte er heute auch nochmal in Berlin.

Saathoff und Connemann zu Impfpflicht 

Der ostfriesische SPD-Bundestagsabgeordnete Johann Saathoff setzt sich weiter für eine Impfpflicht ein. Donnerstag stimmt der Bundestag zum Thema ab – eine Impfpflicht ab 18 Jahren wird voraussichtlich keine Mehrheit finden, jetzt steht die Pflicht für alle ab 50 Jahren im Raum. Das sei besser als nichts, sagte Saathoff den ON. Die ostfriesische CDU-Abgeordnete Gitta Connemann nimmt die Bundesregierung vor der Abstimmung in die Kritik: Es passe nicht zusammen, dass Maskenpflicht und Quarantäne abgeschafft werden und auf der anderen Seite eine Impfpflicht eingeführt werden soll.  

Landkreis Wittmund nach wie vor mit hoherInzidenz 

Die Corona-Zahlen im Landkreis Wittmund sind weiterhin so hoch wie fast nirgendwo anders in Deutschland. Heute meldet das Robert Koch-Institut einen Inzidenzwert von 3992, der zweithöchste Wert bundesweit. Wittmund liegt seit Ende vergangener Woche in der Inzidenz-Tabelle ganz oben. Die Infektionszahlen im Rest der Region sind größtenteils leicht gesunken, bleiben aber über dem Bundesdurchschnitt. Der Kreis Aurich meldet außerdem drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona.  

04Apr 22

Ende der Maskenpflicht: Verbände rufen zu eigenverantwortlichem Tragen auf 

Nach dem Ende der Maskenpflicht rufen Politik, Handel und Wissenschaft zum eigenverantwortlichen Tragen der Schutzmasken auf. Das sei weiterhin der beste Weg sich und andere vor einer Infektion zu schützen, heißt es von der Ärztegewerkschaft Marburger Bund. Die Vereinigung sieht das Ende der Maskenpflicht als zu früh. Ähnlich sieht es auch Landesgesundheitsministerin Daniela Behrens.

Zum ersten Mal mehr Viert- als Drittimpfungen in Oldenburger Impfzentrum

Zum ersten Mal wurden in der vergangenen Woche in Oldenburg mehr Vier- als Drittimpfungen verzeichnet. Das liegt vor allem daran, dass die mobilen Teams in den vergangenen drei Wochen vor allem Alten- und Pflegeheime angesteuert haben, um dort die vierte Spritze zu verabreichen. In der vergangenen Woche wurden in ganz Oldenburg 745 Personen gegen Corona geimpft.

Weiterhin Maskenpflicht im Juister Einzelhandel

Auch wenn heute die Maskenpflicht im Einzelhandel fällt, soll in den Läden auf Juist weiterhin die Maske getragen werden. Das hat der Juister Einzelhandelsverband gefordert. Auch die Betriebe auf der Insel wollen an der Maskenpflicht festhalten, schreibt der Verband. Man bestehe jetzt aber nicht mehr auf einer FFP2-Maske. Es sei auch in Ordnung, eine OP-Maske im Laden sei auch in Ordnung.

Maskenpflicht könnte in Schulen Mobbingthema werden 

Lehrerverbände warnen nach dem Wegfall der Maskenpflicht vor Mobbing in Schulen. Kinder die weiter eine Maske tragen könnten gehänselt werden. Umgekehrt könne es auch Druck auf Schülerinnen und Schüler geben, die keine Masken mehr tragen. Davon geht der Deutsche Lehrerverband aus. Die Lehrergewerkschaft Erziehung und Wissenschaften warnt davor, dass die Maske als Diskussionsthema in die Klassenräume getragen wird. Außerdem befürchtet die Gewerkschaft durch den Wegfall der Maskenpflicht nach den Osterferien vermehrt Unterrichtsausfälle.  

Wittmund weiterhin mit hoher Corona-Inzidenz

Der Landkreis Wittmund bleibt auch heute unter den Kommunen mit den höchsten Corona-Infektionszahlen in Deutschland. Die Inzidenz liegt laut Robert-Koch Institut heute knapp über 4.000. Der zweithöchste Wert bundesweit. In den anderen Landkreisen in Ostfriesland liegt der Inzidenzwert ebenfalls überm Bundesschnitt. Wilhelmshaven und der Landkreis Friesland liegen darunter. Die Kommunen haben angekündigt, dass sie mit dem Ende der Schutzmaßnahmen am Wochenende keine aktuellen Corona-Zahlen mehr melden.  

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