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29Jan 21

Verdacht auf Corona-Mutation im Kreis Leer

Nach dem ersten bestätigten Fall im Kreis Aurich wird auch eine Corona-Mutation im Kreis Leer vermutet. Der Verdacht ergibt sich aus einem positiven Laborbefund aus dem Rheiderland, teilt die Kreisverwaltung mit. Der Befund wurde zur genauen Untersuchung an die Charité in Berlin geschickt. Im Kreis Aurich hat sich ein 30-Jähriger aus der Krummhörn mit der Britischen virus-Mutation angesteckt. Er soll Kontakt zu zwei Pflegekräften im Awo-Wohnpark in Pewsum gehabt haben. Die betroffenen sind deswegen in Quarantäne und in der Einrichtung gilt auch vorsichtshalber bis Sonntag ein Besuchsverbot. 

Impfterminvergabe bleibt vermutlich zäh

Die Terminvergabe für Corona-Schutzimpfungen für über 80-Jährige an der Küste und ganz Niedersachsen wird wohl auch in den nächsten Wochen schwierig bleiben. Davon geht der Krisenstab des Landes aus. Weil der Impfstoff knapp ist, könnten pro Woche nur einige tausend Impftermine vergeben werden. Zwar erwartet das Land nächste Woche nochmal eine Lieferung vom Hersteller Biontech/Pfizer. Die Dosen würden aber teilweise noch für die Impfaktionen in Alten- und Pflegeheimen genutzt. So macht es auch der Landkreis Leer. Im Impfzentrum in Hesel sind deswegen noch keine Termine buchbar.

Arbeitslosenzahlen an der Küste im Januar gestiegen

Die Arbeitslosenzahlen an der Küste sind im Januar weiter gestiegen. Das zeigt der aktuelle Bericht der Bundesagentur für Arbeit. Die Arbeitslosenquote im Kreis Friesland liegt jetzt zum Beispiel bei knapp 5 Prozent, im Gebiet Wilhelmshaven bei 12 und in Ostfriesland bei circa 7 Prozent. Das hängt mit dem Corona-Lockdown zusammen, der seit Mitte Dezember gilt. Viele Arbeitgeber mussten deswegen ihren Betrieb runterfahren. Es wurde auch wieder mehr Kurzarbeit angemeldet.

Britische Corona-Mutante im Landkreis Aurich festgestellt

Im Landkreis Aurich wurde die britische Corona-Mutante festgestellt. Das teilt die Kreisverwaltung mit. Ein 30-jähriger Mann aus der Krummhörn soll sich nach Angaben des Landkreises infiziert haben. Er soll Kontakt zu zwei Pflegekräften im Awo-Wohnpark in Pewsum gehabt haben. Bei den Pflegekräften wurden auch schon Schnelltests durchgeführt, die alle negativ ausgefallen sind. Trotzdem gilt für die Einrichtung bis Sonntag ein Besuchsverbot.  

Meyer Werft bis Ende Juni in Kurzarbeit

Bis Ende Juni soll es in der Papenburger Meyer Werft Kurzarbeit geben. Darauf haben sich Geschäftsführung und Betriebsrat nach NDR-Informationen geeinigt. Zuletzt hatte es Diskussionen um einen möglichen Stellenabbau im Unternehmen gegeben, weil die Werft durch die Corona-Krise knapp 100 Millionen Euro Verlust gemacht hat. Laut Geschäftsleitung wolle man die Werft jetzt neu aufstellen und ein Sparprogramm umsetzen.

Krankenhaus in Wittmund soll am Montag teilweise wieder öffnen

Das Krankenhaus in Wittmund soll am Montag zumindest teilweise wieder geöffnet werden. In der nächsten Zeit soll es für Patienten Schnelltests geben; auch Gruppen, die enger zusammenarbeiten sollen regelmäßig getestet werden, um den Betrieb aufrecht zu erhalten. In der Klinik war am Wochenende das Coronavirus ausgebrochen. In der Belegschaft gibt es momentan 36 aktive Corona-Fälle, seit Wochenbeginn wurden mehr als 370 Abstriche genommen.

Land plant stufenweise Lockerungen je nach Inzidenz

Das Land Niedersachsen hat einen Stufenplan entwickelt, um die Corona-Regeln nach und nach zu lockern. Über den soll auch bei der nächsten Ministerpräsidenten-Runde mit Bundeskanzlerin Angela Merkel Anfang Februar diskutiert werden, berichtet der NDR. Die Lockerungen sollen demnach von den Siebentagesinzidenzen abhängen. Zum Beispiel dürften dann ab einer Inzidenz von 50 gastronomische Betriebe wieder öffnen.

Schulhalbjahresende an der Küste und in Niedersachsen

Heute endet das erste Schulhalbjahr 2020/2021 an der Küste und in ganz Niedersachsen. Die Zeugnisvergabe läuft wegen der Corona-Pandemie aber anders, als in den Vorjahren. Um die Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, werden sie zum Teil verschickt, teilt die Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft mit. Die Zeugnisse könnten aber auch aus Fenstern heraus oder in durchlüfteten Klassenräumen übergeben werden. Bis nächste Woche Freitag sollen alle Schülerinnen und Schüler ihre Zeugnisse bekommen haben.

Landkreis Leer erwartet nächste Impfstoff-Lieferung

Der Landkreis Leer erwartet heute seine nächste Impfstofflieferung. Mit den Dosen sollen aber erst die Erst-Impfaktion in den Alten- und Pflegeheimen zu Ende gebracht werden, sagt Landrat Matthias Groote. Deswegen ist das Impfzentrum in Hesel auch noch nicht im Impfportal des Landes Niedersachsen aufgetaucht, auf dem über 80-Jährige, die zuhause wohnen, einen Termin vereinbaren können. Erst wenn eine weitere Impfstoff-Lieferung verbindlich zugesagt wird, könnten Termine für eine Impfung im Impfzentrum Hesel vergeben werden.

28Jan 21

Protestaktion von Friseuren am Wochenende

Die Friseure in Ostfriesland wollen am Wochenende mit einer Protestaktion auf ihre schwierige Lage aufmerksam machen. Der Landesinnungsverband vom niedersächsischen Friseurhandwerk ruft die Betriebe auf, die Beleuchtung in den geschlossenen Geschäften von Freitag bis Samstag anzuschalten. Viele Salons haben durch die wochenlange Zwangspause mit hohen Umsatzeinbußen zu kämpfen, so die Handwerkskammer für Ostfriesland. Auch die versprochenen Hilfen ließen auf sich warten.

Betriebe im Wangerland fordern, dass der Rundfunkbeitrag weg fällt

Die Gastronomie im Wangerland fordert, dass für die Zeit des Lockdowns der Rundfunkbeitrag für die Betriebe weg fällt. Deswegen hat die Initiative „Gemeinsam für das Wangerland“ jetzt ein Positionspapier veröffentlicht. Einzelne Betriebe hätten schon mit dem Beitragsservice Kontakt aufgenommen. Der habe allerdings deutlich gemacht, dass der Beitrag erst gestrichen werden kann, wenn der Betrieb für drei Monate durchgehend geschlossen wurde. Das wolle man nicht akzeptieren, wenn die Betriebe die Leistung wegen dem beherbergungsverbot nicht in Anspruch nehmen können. Der Deutsche Tourismusverband will sich mit dem Anliegen an die Rundfunkkomission wenden.

Auch Teile der Geschäftsführung in Kliniken in Aurich, Emden und Norden gegen Corona geimpft

In den Kliniken in Aurich, Emden und Norden wurden auch schon Teile der Geschäftsführung gegen das Corona-Virus geimpft. Das teilt eine Sprecherin der Trägergesellschaft mit – in den letzten Tagen hatte es in den sozialen Netzwerken schon Kritik daran gegeben. Teile des Pflegepersonals und auch viele Ärzte wären noch nicht geimpft, während die Geschäftsführung direkt Zugriff auf den Impfstoff gehabt hätte, hieß es da. Die Sprecherin der Klinik betonte, dass damit niemandem Impfstoff vorenthalten werden würde, die Verantwortlichen der Kliniken hätten den wertvollen Impfstoff genutzt, um die angestrebte Quote zu erreichen. Es wären auch nur ein paar zusätzliche Mitarbeiter gewesen, die mit den übrig gebliebenen Dosen geimpft wurden.

Reimann hofft auf Besserung der Corona-Situation im Sommer

Niedersachsens Sozialministerin Carola Reimann hofft auf eine Besserung der Corona-Infektionslage im Sommer. Je nachdem, wie sich die Inzidenzzahlen entwickeln und die Mutationen aufgehalten werden können, wäre eine Entspannung im Sommer möglich. Hoffnung gebe das wärmere Wetter. Auch die Impfungen für ältere Leute würden laut Reimann Entlastung schaffen. In den letzten Tagen und Wochen waren die Infektionszahlen an der Küste auch leicht zurückgegangen. Auch das Robert-Koch-Institut meldet für Deutschland heute erstmals seit drei Monaten eine Inzidenz von unter 100.  

Impftermin-Hotline freigeschaltet

An der Küste und in ganz Niedersachsen ist die Vergabe von Impfterminen für über 80-Jährige, die zuhause wohnen gestartet. Die meisten Anrufer werden wohl nur auf eine Warteliste gesetzt werden können, weil es nicht so viele Termine gibt. Das hängt mit dem Mangel an Impfdosen zusammen. Das Land hat Kommunen aber inzwischen angewiesen, die Hälfte der nächsten Lieferung für Impfungen in den Impfzentren zu nutzen. Dadurch wird das Impfzentrum in Wilhelmshaven wohl ab dem 8. Februar öffnen. Der Landkreis Wittmund bekommt am 15. Februar eine neue Impfstofflieferung. An dem Tag soll dann auch das Impfzentrum in Esens öffnen.

Corona-Mutante im Ammerland nachgewiesen

Bei insgesamt vier Personen im Landkreis Ammerland ist die britische Corona-Mutante nachgewiesen worden. Drei Infizierte sind Mitarbeiter von einem Westersteder Unternehmen. Sie waren nach Angaben der Kreisverwaltung aus Großbritannien angereist. Der vierte Fall ist ein Zufallsbefund. Sie waren alle schon in Quarantäne. Die Mitarbeiter des Westersteder Unternehmens wurden auch inzwischen negativ getestet und reisen in den nächsten Tagen zurück nach Großbritannien.

Stadt Wilhelmshaven meldet weiteren Corona-Todesfall

Die Stadt Wilhelmshaven meldet einen weiteren Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Es ist insgesamt der 36. in der Stadt seit Ausbruch der Pandemie. Schon gestern hatten die Landkreise Aurich, Leer und Wittmund jeweils einen Todesfall mit Corona-Zusammenhang registriert. Die Inzidenzwerte in der Region bleiben weiterhin auf einem relativ niedrigen Level, in der Stadt Emden liegt der Wert gerade bei knapp 24, im Landkreis Aurich bei 20 Neuinfektionen auf 100 000 Einwohner in der letzten Woche, im Kreisgebiet Friesland bei rund 36. Der Landkreis Leer ist der Wert bei ungefähr 52, in der Stadt Wilhelmshaven bei knapp 64. Die Inzidenz im Kreis Wittmund bewegt sich weiterhin knapp um den 100er-Wert, seit gestern ist der Wert wieder auf 105 gestiegen.  

Hotline für Impftermine stark überlastet

Niedersachsens Hotline für die Vergabe von Corona-Impfterminen ist wie erwartet überrannt worden. Allein in der ersten Stunde seien mehr als 700.000 Anrufe eingegangen, sagte eine Sprecherin vom Gesundheitsministerium. Dadurch waren die Leitungen überlastet. Davon war die Landesregierung schon von vornherein ausgegangen. Viele Anrufer konnten sich wenn sie durchgekommen sind, auch nur auf eine Warteliste setzen lassen. Das hängt mit den Lieferengpässen bei den Impfstoffen zusammen. Im ersten Schritt können deswegen laut Regierung nur rund 15.000 Termine vergeben werden.  

5,8 Millionen Euro Überbrückungsgelder im Kreis Aurich von Juni bis November

Von Juni bis November sind fast 5,8 Millionen Euro an Überbrückungsgelder für Betriebe in den Landkreis Aurich geflossen. Wie der SPD-Landtagsabgeordnete Wiard Siebels mitteilt, wurden alleine für die Novemberhilfen 671 Anträge aus dem Kreisgebiet gestellt. Betriebe können auch noch weiter Anträge stellen. Die Überbrückungshilfe 3 läuft noch bis Juni.

Weitere Corona-Todesfälle an der Küste

Im Landkreis Aurich sind zwei weitere Menschen in Zusammenhang mit dem Corona-Virus verstorben. Damit meldet die Kreisbehörde seit Ausbruch der Pandemie insgesamt 28 Todesfälle. Auch im Kreis Leer ist noch eine Person an den Folgen des Virus verstorben. Die Corona-Fallzahlen in Aurich sinken aber weiter. Der Siebentagesinzidenzwert gerechnet auf 100.000 Einwohner liegt da im Moment bei 17,4. Bundesweit ist das weiter der niedrigste Wert.

Verstöße gegen Corona-Regeln in Wilhelmshaven und Varel

In Wilhelmshaven und Varel sind der Polizei gestern gleich mehrere Verstöße gegen die Corona-Regeln aufgefallen. Insgesamt neun Jugendliche hatten sich in der Virchowstraße in Wilhelmshaven getroffen und haben weder die Abstandsregelungen eingehalten, noch Masken getragen. Spätabends wurden dann nochmal vier Jugendliche in der Güterstraße entdeckt. In Varel hatten sich vier Leute in ihren Autos getroffen. Auch da sind die Beamten eingeschritten.

27Jan 21

Ostfriesische Landkreise mit bundesweit niedrigster Inzidenz

Der Landkreis Aurich hat im Bundesweiten Vergleich den niedrigsten Corona-Inzidenzwert. Laut dem Robert-Koch-Institut liegt er im Moment bei 20 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner. Den zweitbesten Wert hat die Stadt Emden mit 24. Die beiden Kommunen sind die einzigen in Deutschland, die unter dem ersten Grenzwert von 30 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen liegen.

Vermutlich höherer Maskenverbrauch im Klinikum Leer

Das Klinikum in Leer braucht durch die verschärfte Maskenpflicht deutlich mehr medizinische Schutzmasken. Pro Woche werden jede Woche wohl rund 11.000 OP-Masken mehr gebracht, als vorher, glaubt Geschäftsführer Holger Glienke. Das liegt daran, dass jetzt die Komplette Klinik mit OP-Masken versorgt werden muss, zum Beispiel auch Veraltungsmitarbeiter. Im Notfall sollen sie auch an Besucher abgegeben werden. Auch die Menge an FFP-2 Masken werde laut Glienke steigen, weil die Mitarbeiter vorsichtshalber einmal mehr als nötig zur FFP2-Maske greifen. In den Kliniken in Aurich, Emden und Norden wird keine Steigerung erwartet, sagt ein Sprecher. Da würden die Mitarbeiter schon alle FFP2-Masken tragen.

Hausärzteverband sieht Versorgung gefährdet

Der Auricher Bezirksverband vom Hausärzteverband Niedersachsen kritisiert die Verteilung der Corona-Impfdosen. Hausärzte werden im Moment noch nicht gegen das Virus geimpft.  Der Verband befürchtet deswegen, dass mehrere Hausärzte gleichzeitig ausfallen könnten, wenn sich die ansteckendere Virus-Mutation stärker verbreitet. In diesem Fall wäre die gesundheitliche Versorgung gefährdet. Der Verband verlangt deshalb, dass Hausärzten ein früheres Impfangebot gemacht wird.

Corona-Fälle in Borkumer Altenheim

In einem Altenheim auf Borkum sind zwei Corona-Fälle gemeldet worden. Erst vor einer Woche hatte sich da eine Angestellte infiziert – kurz nach der ersten Impfaktion. Laut dem Robert-Koch-Institut werden zwei Spritzen gebraucht, um ausreichenden gegen das Corona-Virus geschützt zu sein. Die wird in der Einrichtung aber noch gebraucht. Das Heim steht unter Quarantäne.

Corona-Infektionszahlen an der Küste weiter niedrig

Die Corona-Infektionszahlen an der Küste bleiben weiterhin relativ niedrig. Die Stadt Emden hat gestern keine Neuinfektion vermeldet, sie hat mit genau 28 bundesweit den niedrigsten Inzidenzwert. Der Wert im Kreis Friesland ist leicht gestiegen und ist jetzt bei knapp über 30. Auch der Landkreis Aurich meldet diesen Wert. Angespannter ist die Lage zum Beispiel im Landkreis Leer, wo 50 Neuinfektionen gerechnet auf 100 000 Einwohner in einer Woche registriert wurden. Die höchsten Werte in der Region gibt es in Wilhelmshaven mit 71 und im Kreisgebiet Wittmund mit rund 98. In den Landkreisen Wittmund und Aurich gab es gestern außerdem jeweils zwei Todesfälle im Zusammenhang mit Corona.

Drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit Corona in Ostfriesland

In Ostfriesland gibt es drei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus. Das gibt der Lagebericht vom niedersächsischen Landesgesundheitsamt an. Jeweils einen Todesfall gab es in den Landkreisen Aurich, Leer und Wittmund. Schon in den letzten Tagen waren an der Küste immer wieder Personen an den Folgen einer Corona-Infektion verstorben, viele davon aus dem Carolinum im Landkreis Wittmund.

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