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10Mai 21

Wenig Urlauber auf ostfriesischen Inseln

Seit heute sind touristische Übernachtungen in Niedersachsen wieder möglich, doch auf den ostfriesischen Inseln wurde das Angebot am ersten Tag verhalten angenommen. Das geben die Fährbetreiber in Emden und Norddeich an. Das sei aber schon so eingeplant gewesen, weil der Betrieb erstmal wieder anlaufen müsse, so Corinna Habben von der Reederei AG Ems.  

Wir bekommen in letzter Zeit wieder vermehrt Anrufe und E-Mails, das kann man fast nicht mehr abarbeiten! Viele wollen wissen, wie die Vorgaben für ihre potenzielle Reise auf die Inseln aussehen: wo muss ich mich testen lassen? Muss ich mich überhaupt testen lassen? Welche Regeln gelten da? Bei diesen Fragen gibt es nach wie vor eine große Ungewissheit.

Corina Habben, Pressesprecherin AG Ems

Die Fährbetriebe hatten die Fahrpläne der neuen Situation angepasst und die Kapazitäten aufgestockt. Vorerst wolle man aber abwarten, wie sich die Nachfrage entwickelt – momentan dürfen nur Personen, die auch in Niedersachsen wohnen, auch in Niedersachsen Urlaub machen.

Zahl der politisch motivierten Straftaten gesunken  

Die Anzahl der politisch motivierten Straftaten in Niedersachsen ist im vergangenen Jahr um rund 10 Prozent gesunken. Das zeigt die Auswertung vom Landeskriminalamt. Man dürfe das aber nicht überbewerten, so Innenminister Boris Pistorius, denn durch die Corona-Pandemie habe es insgesamt weniger Straftaten gegeben. Die meisten Verbrechen mit politischem Hintergrund werden kommen aus dem rechten Spektrum. 1632 Fälle werden als rechtsmotiviert gesehen. 58 Straftaten kamen aus dem linken Spektrum. 

Jeder dritte Job im Baugewerbe befristet 

Mehr als jede dritte Neueinstellung in der Bau- und Agrarindustrie im Kreis Aurich war im vergangenen Jahr befristet. Das kritisiert die Gewerkschaft IG BAU. Gerade in Folge der Corona-Pandemie hätten befristet Beschäftigte ein hohes Risiko. Vor allem Berufseinsteiger hätten ein Problem, mit einem befristeten Vertrag eine Wohnung zu finden. Die IG BAU fordert, dass Befristungen ohne Sachgrund eingedämmt werden – das hatte die Bundesregierung im Koalitionsvertrag eigentlich auch vereinbart.  

Massive Steuerausfälle durch Corona befürchtet  

Dem Land fehlen in diesem Jahr durch die Folgen der Corona-Pandemie mehr als zwei Milliarden Euro an Steuergeldern. Das hat Finanzminister Reinhold Hilbers bekannt gegeben. Das, was bisher im Rahmen der Pandemie ausgezahlt wurde, sei nur ein Teil der Kosten. Der größte Posten war bisher die Unterstützung der Kommunen, dafür hat das Land knapp eine Milliarde Euro ausgegeben. Viel Geld wurde auch für die Finanzhilfen für Unternehmen sowie für die Anschaffung von Schutzausrüstung ausgegeben. 

Zwei Corona-Todesfälle an der Küste

An der Küste gibt es zwei weitere Todesfälle, die mit Corona zu tun haben. Der Landkreis Aurich und die Stadt Wilhelmshaven verzeichnen jeweils einen. In Aurich ist es der 52., in der Stadt Wilhelmshaven der 49. Todesfall mit Corona-Zusammenhang seit Beginn der Pandemie im vergangenen Jahr.

Neue Corona-Verordnung

Ab heute gibt es wieder neue Corona-Regeln in Niedersachsen. Einzelhandel, Außengastronomie und auch die Tourismusbranche dürfen unter Auflagen wieder öffnen. Im Mittelpunkt steht bei den Öffnungen, dass jeweils ein negativer Corona-Test gebraucht wird, um die Angebote zu nutzen. An den Schulen findet der Wechselunterricht bis zu einer Inzidenz von 165 statt. Außerdem sind Personen die eine Corona-Erkrankung durchgemacht haben oder vollständig geimpft sind ab sofort von Ausgangssperren ausgenommen.  Die neuen Regeln gelten unter einer Inzidenz von 100.

Oldenburg: Treffen am Parkplatz

Bei einem Treffen von rund 50 Autofahrer gab es in Oldenburg zahlreiche Verstöße gegen die Corona-Regeln. Die Gruppe hatte sich unter eine Autobahnbrücke getroffen. Nach Angaben der Polizei hatte sich niemand an die Regeln zum Infektionsschutz gehalten. Die Beamten haben die Autofahrer nach Hause geschickt – gegen alle läuft jetzt ein Ordnungswidrikgeitsverfahren.

Corona-Zahlen vom Wochenende

Die Corona-Lage im Kreis Leer hat sich deutlich entspannt. Heute meldet das RKI nur noch eine Inzidenz von 50. Vergangene Woche galt dort noch die Notbremse. In Emden sind die Zahlen weiter hoch: die Inzidenz ist bei 140. Dort läuft weiter die Notbremse. Auch im Kreis Aurich steigen die Zahlen – da meldet das RKI heute einen Wert von 73. Die anderen Kommunen an der Küste stehen relativ gut da und haben einen Inzidenzwert von unter 50.  

Entspannte Ausflugslage am bisher wärmsten Tag des Jahres

Trotz des guten Wetters gab es gestern kaum Verstöße gegen die Corona-Regeln. Im Nordseebad Dangast gab es relativ viele Besucher. Schon ab dem Vormittag waren die Parkplätze belegt. Allerdings blieb es laut der Polizei vor Ort ruhig. Ähnlich sah es in Wilhelmshaven aus – dort hat sich der Besucherstrom in Grenzen gehalten. Durch ein Sturmtief auf den Britischen Inseln ist gestern heiße Luft aus Afrika an die Küste gezogen. Dadurch gab es landesweit Höchstwerte von 28 Grad.

Inseln bereiten sich auf Urlauber vor

Die Inseln bereiten sich auf den Neustart in Tourismus und Gastronomie vor. Auf Borkum werden die Gastronomen durch Ärzte geschult, damit sie auch selber Corona-Tests durchführen können. Ziel ist, dass pro Tag mehrere Tausend Tests gemacht werden können. Auch auf Wangerooge und Spiekeroog wird die Testkapazität weiter ausgebaut. Außerdem stocken die Reedereien ihre Fahrpläne auf.

07Mai 21

Einzelhandel eher für “Click and Meet”

Die Einzelhändler sind gegen eine generelle Testpflicht beim Einkaufen. Das zeige eine Umfrage aller Einzelhandelsverbände in Niedersachsen, sagt Johann Doden vom Einzelhandelsverband Ostfriesland.

Dort wurde uns von den Mitgliedern mit einem Verhältnis von 78 zu 22 Prozent gesagt, dass man eher ‘Click and Meet’ bevorzugen würde.

Johann Doden, Einzelhandelsverband Ostfriesland

Das Land berät noch darüber, ob beim Einkaufen nur Tests aus Testzentren ausreichen. Der Landkreis Leer hatte zuletzt beispielsweise kritisiert, dass es zu wenig Testmöglichkeiten dafür gebe. Die neue Verordnung vom Land soll morgen veröffentlicht werden und ab Montag gelten.

Polizeilicher Staatsschutz ermittelt gegen Krankenschwester im Landkreis Friesland

Nach den Impfungen mit einer Kochsalzlösung im Landkreis Friesland ermittelt der polizeiliche Staatsschutz jetzt gegen eine Krankenschwester vom DRK-Kreisverband Jever. Sie soll in sozialen Netzwerken angeblich Beiträge geteilt haben, in denen die Coronamaßnahmen der Regierung kritisch thematisiert wurden. Nähere Hinweise, dass hinter dem Vorfall eine politische Motivation stehen könnte, wurden bisher aber noch nicht bestätigt. Die Polizei geht wie die Staatsanwaltschaft davon aus, dass die Krankenschwester vertuschen wollte, dass ihr ein Fläschchen BionTech runtergefallen ist. Zuletzt war bekannt geworden, dass sie im Impfzentrum in Roffhausen sechs Patienten eine Kochsalzlösung statt dem BionTech-Impfstoff verabreicht hat.

Ab Montag kein Besuchsverbot mehr im Borromäus-Hospital

Ab Montag ist im Borromäus-Hospital in Leer wieder Besuch möglich. Das gibt das Krankenhaus in einer Pressemitteilung bekannt. Pro Patient darf eine Person am Tag für eine Stunde zu Besuch kommen. Vorher muss ein Termin vereinbart werden.

Am Montag Proteste von der IG Metall zur Zukunft der Schifffahrtsbranche

Am Montag gibt es landesweit Proteste von der IG Metall zur Situation in der Schifffahrtsbranche. Demonstriert wird unter anderem bei der Meyer Werft in Papenburg und bei der Jadewerft in Wilhelmshaven. Die Gewerkschaft erwartet konkrete Vorschläge von der Politik, wie die Zukunft der Branche gestaltet werden kann, sagt Pressesprecher Heiko Messerschmidt.  

Wir erwarten, dass es zum Beispiel Signale zu einer Verlängerung der Kurzarbeit gibt. Um die Beschäftigung und das Know-How in der Branche zu halten, braucht es Maßnahmen wie die Kurzarbeit. Wir erwarten auch, dass die Aufträge, die die Bundesregierung angekündigt hat, auch wirklich kommen.

Heiko Messerschmidt, Pressesprecher IG Metall Bezirksleitung Küste

Die Konferenz ist am Montag und Dienstag in Rostock, auch Kanzlerin Merkel wird erwartet. Auch bei der Meyer Werft ging es zuletzt immer wieder um Stellenabbau. Laut IG Metall sind seit Beginn der Pandemie bereits 1000 Arbeitsplätze weggefallen, weitere 5.600 sind akut gefährdet.

Zwei Todesfälle mit Corona-Zusammenhang in Ostfriesland

Die Landkreise Wittmund und Leer melden heute jeweils einen Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Im Landkreis Wittmund ist es der 33., im Landkreis Leer der 58. Todesfall mit Corona-Zusammenhang seit Beginn der Pandemie im vergangenen Jahr. Die Infektionslage an der Küste bleibt heute weiterhin recht entspannt, nur in der Stadt Emden liegt die Siebentageinzidenz weiter über 100 – das Robert-Koch-Institut meldet für heute einen Wert von 144,3. Trotzdem dürfen in Emden ab Montag die Kitas und Schulen wieder öffnen, nach der neuen Regelung vom Land soll es dann erst ab einem Inzidenzwert von 165 Schließungen geben und nicht mehr schon ab einem 100er-Wert.

Kreis Leer kritisiert geplante Regelungen für Einzelhandel

Die vom Land Niedersachsen geplanten neuen Corona-Regeln für den Einzelhandel stoßen im Landkreis Leer auf Kritik. Landrat Matthias Groote ist der Meinung, dass mit der vorgesehenen Testpflicht fürs Shoppen auch in Kommunen mit einem Inzidenzwert unter 100 eher eine Verschärfung ist, sagt er im Nordseewelle Interview. Die Testkapazitäten im Kreis würden so außerdem an ihre Belastungsgrenze kommen. Zuletzt haben Land und niedersächsischer Handelsverband noch über die Regelung verhandelt. Heute soll es erste Ergebnisse geben. 

Hotels und Gastronomie mit Personalproblemen 

Die Hotel- und Gastronomiebranche leidet vor den Lockerungen am Montag unter Personalproblemen. Durch den langen Lockdown fehlen jetzt vor allem Saisonarbeitskräfte. Aber auch viele Festangestellte sind aktuell noch in Kurzarbeit. Direkt ab kommender Woche genug Personal zusammen zu kriegen wird für viele Betriebe schwierig sagt Branchenverbandschef Balke. Viele Saisonmitarbeiter hätten sich mittlerweile auch in andere Branchen orientiert.  

Spiegel-Bericht: WHV hätte Notbremse ziehen müssen

In Wilhelmshaven gibt es offenbar eine große Lücke zwischen der tatsächlichen Inzidenz und den Zahlen vom Robert Koch-Institut. Der Spiegel berichtet, dass Wilhelmshaven Ende April eigentlich die Notbremse hätten ziehen müssen. Die Inzidenz lag laut RKI unter 100 – eigentlich gab es aber deutlich mehr aktive Fälle. Grund für die Differenz seien nachgemeldete Fälle, die erst später in den Inzidenzwert einfließen. Wilhelmshaven übermittelt einen Fall schon als positiv, wenn das Schnelltestergebnis vorliegt. In der Statistik tauchen sie aber erst auf, wenn auch der Labortest positiv ist. Das Gesundheitsamt der Stadt betont, dass man dadurch die Lage weit im Voraus unter Kontrolle habe. Auch das Landesgesundheitsamt sagt, dass die Art und Weise, wie Wilhelmshaven Corona-Fälle meldet in Ordnung ist.

Land startet Modellprojekt für Impfungen in Betrieben

Das Land Niedersachsen startet ab kommenden Montag ein Modellprojekt für Corona-Impfungen in Betrieben. An dem Projekt nimmt auch VW teil, deshalb ist auch das VW-Werk in Emden betroffen. Insgesamt stehen landesweit 11.700 Impfdosen für das Projekt bereit. Mit dem Vorhaben wolle man den Start der Impfungen durch Betriebsärzte am 7. Juni gut vorbereiten. Das Projekt soll bis Ende Mai gehen.

Gemeinde Krummhörn warnt vor Trickbetrügern

Die Gemeinde Krummhörn warnt vor Trickbetrügern, die älteren Leuten gegen Geld einen schnellen Impftermin versprechen. Die Täter gehen wohl von Tür zu Tür und fordern eine Unterschrift und 15 Euro ein. Die Polizeiinspektion Aurich/Wittmund weist deshalb darauf hin, dass ein Impftermin nichts kostet und es zu einer Terminvereinbarung das Online-Portal oder die Hotline vom Land gibt.

Corona-Ausbruch in Altenheim in Großefehn

Im Awo-Altenheim „Wohnpark Up Fehn“ in Großefehn ist das Coronavirus ausgebrochen. Insgesamt sechs Bewohner und zwei Mitarbeiter wurden positiv auf das Virus getestet, teilt der Awo-Bezirksverband Weser-Ems mit. Vier infizierte Heimbewohner sind momentan in stationärer Behandlung in einer Klinik. Einige der Infizierten sind bereits geimpft. Die Impfung schützt nicht vor einer Infektion, sondern mildert den Krankheitsverlauf. Für das Altenheim gilt jetzt bis zum 16. Mai ein Besuchsverbot.

06Mai 21

Jede*r dritte in Niedersachsen geimpft

Jede*r dritte Erwachsene in Niedersachsen ist mittlerweile mindestens einmal gegen das Coronavirus geimpft. Das Land belegt im Bundesvergleich den fünften Platz beim Impffortschritt. Heute stellt die Landesregierung den weiteren Fahrplan für die Impfungen vor. Unter anderem geht es um die Öffnung für die Prioritätsgruppe 3, auch die sollen sich nach und nach Anmelden können. Gleichzeitig könnte die Impfkampagne weiter Fahrt aufnehmen: Gesundheitsminister Jens Spahn hat angekündigt, dass für den Impfstoff von AstraZeneca die Priorisierung aufgehoben werden soll.

Landkreis Leer hebt scharfe Maßnahmen auf

Die Bundesnotbremse im Kreis Leer wird wieder aufgehoben. Nach Angaben vom Robert-Koch-Institut hat der Landkreis die 100er-Inzidenzmarke fünf Tage in Folge unterschritten. Damit gelten ab Samstag wieder lockere Regeln im Kreisgebiet. Personen aus einem Haushalt dürfen sich dann wieder mit zwei Personen aus einem anderen Haushalt treffen. Außerdem wird die Ausgangssperre aufgehoben und auch der Einzelhandel darf mit vorheriger Terminvereinbarung wieder öffnen.

Stadt Emden erklärt schwankenden Inzidenzwert

Gestern noch bei knapp 66, heute wieder bei über 100: die Siebentageinzidenz in der Stadt Emden ist seit Tagen schwankend. Das hat aber vorerst keine Folgen für die scharfen Corona-Maßnahmen der Bundesnotbremse, die derzeit in Emden gelten, sagt Stadtsprecher Eduard Dinkela im Gespräch mit Nordseewelle.

Die Inzidenz ist der Wert der Corona-Ansteckungen der zurückliegenden sieben Tage. Emden ist mit 50.000 Einwohnern eine sehr kleine Stadt, das ist das Problem. Da wird die Inzidenz dann nochmal hochgerechnet auf 100.000. Wenn wir zehn Fälle haben, dann wird das mal zwei genommen – da steigt die Inzidenz um 20.

Eduard Dinkela, Pressesprecher Stadt Emden

Um nicht mehr als Hochinzidenzkommune zu gelten, müsste die Inzidenz in Emden über fünf Werktage unter 100 liegen.

DeHoGa verärgert über Spontanentscheidung

Gastronomen und Hoteliers in Ostfriesland sind unzufrieden mit den geplanten Lockerungen der Corona-Regeln. Heute sollen zum Zeichen des Protests weiße Bettlacken aus dem Fenster gehangen werden.  Der Hotel- und Gaststättenverband ist sauer darüber, dass die Maßnahmen so kurzfristig geändert werden. Die Gastronomie brauche einen Vorlauf von drei bis vier Wochen – viele würden deshalb am Montag gar nicht öffnen können. Das Land hatte diese Woche angekündigt, dass die Außengastronomie ab Montag wieder öffnen darf.

Fährpläne werden angepasst

Wegen der kommenden Lockerungen im Tourismus wollen die Fährgesellschaften an der Küste ihre Fahrpläne anpassen. Schon zum Himmelfahrtswochenende sollen wohl mehr Fähren eingesetzt werden als jetzt. Ein Sprecher der Reederei Norden-Frisia hat beispielsweise schon gesagt, dass die Nachfrage aktuell steige. Weil aber erstmal keine Urlauber aus Nordrhein-Westfalen kommen, wolle man erst einmal auf Sicht fahren und die genaue Nachfrage abwarten. Dann könnten die Kapazitäten weiter aufgestockt werden.

Landkreis Leer befürchtet Probleme bei Testkapazitäten

Die neue vom Land Niedersachsen geplante Corona-Verordnung stellt den Landkreis Leer vor Herausforderungen. Landrat Matthias Groote befürchtet, dass die Testkapazitäten nicht ausreichen, sagt er im Nordseewelle-Interview:

Ich weiß, dass auf Borkum derzeit alles daran gesetzt wird, die Testkapazitäten zu erweitern. Wir haben im Landkreis Leer 15 Testzentren plus Arztpraxen plus Apotheken. Aber ob das reicht, das wage ich mal zu bezweifeln! Da sind wir auf Hilfe von außen angewiesen. Wir selbst können kein Testzentrum auf machen, weil unsere Mitarbeiter gebunden sind. Und neue Mitarbeiter kann man sich nicht schnitzen!

Matthias Groote, Landrat Landkreis Leer

Das Land plant, dass beim Shoppen und bei Restaurantbesuchen ab nächster Woche ein negativer Testnachweis vorgelegt werden muss. Auch bei Reisen gilt ein strenges Testkonzept.

Land will Impfprioritätgruppe 3 schrittweise öffnen

Das Land will die Impfprioritätsgruppe 3 in den kommenden Wochen schrittweise öffnen. Das hat Gesundheitsministerin Daniela Behrens heute auf einer Pressekonferenz angekündigt. Bereits ab kommenden Montag können sich beispielsweise über 60-Jährige auch für andere Impfstoffe beim Impfportal des Landes Niedersachsen anmelden. Eine Woche später ist das dann auch zum Beispiel für Supermarktmitarbeiter möglich. Ab dem 31. Mai dürfen sich dann auch Wahlhelfer oder Hochschulpersonal für die Impfung anmelden.

Nachfrage in Testzentren steigt an der Küste an

Die Nachfrage in den Testzentren an der Küste steigt merkbar an. Noch sind Termine verfügbar, aber das Interesse wird größer, berichten viele Testcenter-Betreiber. Ab Montag soll ein negativer Test auch bei einer Inzidenz von unter 100 im Einzelhandel verpflichtend werden. Dafür fällt dann aber die Termin-Pflicht weg. Auch für die Überfahrt auf die Inseln wird bereits ein negativer Schnelltest benötigt. Viele Einzelhändler haben allerdings Angst davor, dass die Test-Pflicht Kunden eher davon abhält in die Geschäfte zu kommen. 

Friesland erweitert Hilfsfonds

Der Kreis Friesland erweitert seine Hilfsfonds für Unternehmen, die von der Corona-Krise stark betroffen sind. Darauf können in Zukunft auch kleinere Vermieter von Ferienhäusern zugreifen. Bisher ging das nur, wenn die mindestens 9 Betten vermieten. Mit dem kreiseigenen Hilfsprogramm soll vor allem den Unternehmen geholfen werden, die von den Bund und Länder-Förderprogrammen nicht ausreichend berücksichtig werden.

Besucherströme an der Nordsee sollen digital gesteuert werden  

Die Besucherströme an der Nordsee sollen in Zukunft digital gelenkt werden. Mit Sensoren werden an Stränden und auf Parkplätzen Bewegungsdaten gesammelt. Im Netz und auf Monitoren vor Ort wird dann angezeigt wie voll der Strand ist. Wenn es an einer Stelle zu voll ist soll dann auch eine Alternative angezeigt werden. Mit dem System will die Nordsee GmbH touristische Hotspots entzerren, damit ein Aufenthalt unter Einhaltung der Corona-Regeln möglich ist.  

Corona-Todesfall im Landkreis Leer

Der Landkreis Leer meldet heute einen weiteren Todesfall, der mit Corona zu tun hat. Es ist seit Beginn der Pandemie im vergangenen Jahr der 57. Todesfall mit Corona-Zusammenhang. Nach Angaben der Kreisverwaltung handelt es sich um einen 81-jährigen Mann.

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