×
Wähle jetzt deinen Channel aus: Radio Nordseewelle Livestream Radio Nordseewelle - Wilhelmshaven / Friesland Radio Nordseewelle - only80s
skip to Main Content
04931 973000
info@radio-nordseewelle.de
11Mai 21

IG Metall Küste enttäuscht über Ergebnisse der Maritimen Konferenz

Die IG Metall Küste zeigt sich enttäuscht über die Ergebnisse der Maritimen Konferenz in Rostock. Es seien keine konkreten Maßnahmen entwickelt worden, um der Branche wieder auf die Beine zu helfen, so Bezirksleiter Daniel Friedrich. Trotzdem wäre man zu dem Entschluss gekommen, dass schnell gehandelt werden muss. Langfristig sollten die Strukturen verbessert werden, auch klimafreundliche Antriebstechniken könnten mehr Aufträge bringen. Hier sei aber staatliche Hilfe nötig, so Friedrich.  

Weil: Dritte Welle ist überwunden  

Die dritte Welle ist langsam überwunden. Das hat Ministerpräsident Stephan Weil in einer Regierungserklärung im Landtag heute gesagt. Dem Land sei es gelungen überdurchschnittlich gut durch diese Zeit zu kommen. Dennoch gibt es große Schwankungen im Land, was die Infektionszahlen angeht. Es sei jetzt trotzdem weiterhin wichtig vorsichtig zu sein, damit der positive Trend der letzten Tage sich fortsetzt, so Weil weiter.  

Zahl der Corona-Toten in Ostfriesland übersteigt 150 

An der Küste gibt es zwei weitere Todesfälle im Zusammenhang mit dem Coronavirus – einen im Kreis Aurich und einen im Kreis Leer. Damit gab es in Ostfriesland seit Beginn der Pandemie mehr als 150 Todesopfer durch das Virus. Die infektionszahlen bleiben aber weiter auf einem verhältnismäßig niedrigen Niveau. Der Kreis Wittmund hat landesweit die niedrigste Inzidenz mit einem Wert von 28. Die Stadt Emden liegt bei über 130 und steckt damit weiterhin in der Notbremse.  

Sporthallen im Landkreis Leer dürfen wieder auf machen

Die Sporthallen im Landkreis Leer dürfen wieder auf machen. Damit ist auch der Vereinssport wieder erlaubt – allerdings wohl nach Landesrecht erst wieder im nächsten Monat möglich, je nachdem wie sich die Inzidenz in Leer entwickelt. Die 28 Sporthallen waren knapp ein halbes Jahr geschlossen.  

Land Niedersachsen plant mit weiterem Stufenplan

Das Land Niedersachsen hat den Stufenplan für Lockerungen der Corona-Maßnahmen aktualisiert. Damit könnte es ab Ende des Monats weitere Lockerungen geben, je nachdem wie hoch die Inzidenz in einer Kommune ist. Steigt die Inzidenz über 100 gilt weiterhin die Bundesnotbremse.


Stufe 1 – Inzidenz zw. 100 und 50:
Außengastronomie geöffnet
Tourismus für Landeskinder
Veranstaltungen draußen mit bis zu 250 Teilnehmern
Einzelhandel: Öffnungen ohne vorherigen Terminvereinbarungen möglich

Stufe 2 – Inzidenz zw. 35 und 50:
Gastro innen geöffnet, allerdings mit Einschränkungen
Tourismus auch für Auswärtige
Veranstaltungen drinnen möglich
Freibäder dürfen öffnen
Spielbanken dürfen öffnen

Stufe 3 – Inzidenz zw. 10 und 35:
Einschränkungen in der Gastronomie werden weiter reduziert
Hallenbäder öffnen
Stationäre und nicht stationäre Veranstaltungen sind draußen mit Genehmigung möglich


89 Personen im Landkreis Friesland werden nach Kochsalz-Fauxpas nochmal geimpft

Nach den sechs Impfungen mit einer Kochsalzlösung im Landkreis Friesland werden jetzt 89 Personen noch einmal gegen das Coronavirus geimpft. Vergangenen Mittwoch mussten alle an dem Tag geimpften Personen noch einmal zu einem Antikörpertest. Bei 22 Personen, die zum ersten Mal gegen Corona geimpft wurden, konnten keine Antikörper festgestellt werden, weshalb sie jetzt alle nochmal geimpft werden. Außerdem haben sich 67 Personen gemeldet, die an dem Tag ihre zweite Impfung bekommen haben und keine starken Reaktionen auf die Impfung gezeigt haben. Bei beiden Gruppen ist das Vorgehen unbedenklich, heißt es vom Landesgesundheitsamt. Im April hatte eine Mitarbeiterin im Impfzentrum in Roffhausen Kochsalzlösung verimpft, weil sie vertuschen wollte, dass ihr ein Fläschchen BionTech-Impfstoff runtergefallen war.

Massive Steuerausfälle durch Corona befürchtet  

Dem Land fehlen in diesem Jahr durch die Folgen der Corona-Pandemie mehr als zwei Milliarden Euro an Steuergeldern. Das hat Finanzminister Reinhold Hilbers bekannt gegeben. Das, was bisher im Rahmen der Pandemie ausgezahlt wurde sei nur ein Teil der Kosten. Der größte Posten war bisher die Unterstützung der Kommunen, dafür hat das Land knapp eine Milliarde Euro ausgegeben. Viel Geld wurde auch für die Finanzhilfen für Unternehmen sowie für die Anschaffung von Schutzausrüstung ausgegeben. 

Nur wenige Hotels und Restaurants gestern geöffnet

Zum Start in die Lockerungen in Tourismus und Gastronomie sind gestern viele Betriebe noch geschlossen geblieben. Nach einer Umfrage der IHK hat nur knapp jedes dritte Hotel geöffnet. Bei den Restaurants war es jedes zweite. Viele brauchen noch Vorbereitungszeit um Personal und Waren zu organisieren. Ein großer Urlauberansturm blieb gestern erstmal aus. Die Anfrage an den Fähranleger zu den ostfriesischen Inseln war sehr verhalten, heißt es von den Reedereien.

Abwasseruntersuchungen bald evtl landesweit

Verschiedene niedersächsische Politiker sprechen sich dafür aus, dass landesweit im Abwasser Proben auf das Coronavirus genommen werden. Als Vorbild sollen die Niederlande dienen – dort werden ebenfalls im ganzen Land jede Woche 300 Stichproben entnommen und analysiert. Die Grünen Landtagsabgeordnete Meta Janssen Kucz will bei dem Thema Geschwindigkeit. Durch die Untersuchungen würden sich Infektionen verhindern lassen. Das Coronavirus, aber auch andere Krankheitserreger, sind im Abwasser nachweisbar. Daraus lassen sich Rückschlusse auf Mutationen oder den Verbreitungsgrad einer Krankheit ableiten.

„Lübeck“ rückt aus

Die Fregatte „Lübeck“ bricht heute von Wilhelmshaven in Richtung Ägäis auf. Da wird sie im Rahmen einer Nato-Operation den Seeraum überwachen. An Bord des Schiffes gibt es strenge Schutzmaßnahmen gegen Corona. Durch die Pandemie ist in den 122 Tagen an Bord auch kein Landgang geplant. Mitte September soll die „Lübeck“ nach Wilhelmshaven zurückkehren.

Nach Pfingsten Impfungen bei VW in Emden

Kurz nach Pfingsten sollen im Emder VW Werk die Corona-Impfungen starten. Zu Beginn stehen einige Hundert Dosen Biontech zur Verfügung, so Betriebsrat Manfred Wulff. Auch bei VW gilt intern eine Priorisierung– Mitarbeitende mit bestimmten Vorerkrankungen sollen als erstes eine Impfung bekommen. Die Impfungen beim Betriebsarzt seien wichtig um einen Beitrag zu leisten, so Wulff weiter. Beim Emder VW Werk hatte es immer wieder Corona-Ausbrüche gegeben, die sich auf den Arbeitsablauf ausgewirkt hatten.

10Mai 21

Wenig Urlauber auf ostfriesischen Inseln

Seit heute sind touristische Übernachtungen in Niedersachsen wieder möglich, doch auf den ostfriesischen Inseln wurde das Angebot am ersten Tag verhalten angenommen. Das geben die Fährbetreiber in Emden und Norddeich an. Das sei aber schon so eingeplant gewesen, weil der Betrieb erstmal wieder anlaufen müsse, so Corinna Habben von der Reederei AG Ems.  

Wir bekommen in letzter Zeit wieder vermehrt Anrufe und E-Mails, das kann man fast nicht mehr abarbeiten! Viele wollen wissen, wie die Vorgaben für ihre potenzielle Reise auf die Inseln aussehen: wo muss ich mich testen lassen? Muss ich mich überhaupt testen lassen? Welche Regeln gelten da? Bei diesen Fragen gibt es nach wie vor eine große Ungewissheit.

Corina Habben, Pressesprecherin AG Ems

Die Fährbetriebe hatten die Fahrpläne der neuen Situation angepasst und die Kapazitäten aufgestockt. Vorerst wolle man aber abwarten, wie sich die Nachfrage entwickelt – momentan dürfen nur Personen, die auch in Niedersachsen wohnen, auch in Niedersachsen Urlaub machen.

Zahl der politisch motivierten Straftaten gesunken  

Die Anzahl der politisch motivierten Straftaten in Niedersachsen ist im vergangenen Jahr um rund 10 Prozent gesunken. Das zeigt die Auswertung vom Landeskriminalamt. Man dürfe das aber nicht überbewerten, so Innenminister Boris Pistorius, denn durch die Corona-Pandemie habe es insgesamt weniger Straftaten gegeben. Die meisten Verbrechen mit politischem Hintergrund werden kommen aus dem rechten Spektrum. 1632 Fälle werden als rechtsmotiviert gesehen. 58 Straftaten kamen aus dem linken Spektrum. 

Jeder dritte Job im Baugewerbe befristet 

Mehr als jede dritte Neueinstellung in der Bau- und Agrarindustrie im Kreis Aurich war im vergangenen Jahr befristet. Das kritisiert die Gewerkschaft IG BAU. Gerade in Folge der Corona-Pandemie hätten befristet Beschäftigte ein hohes Risiko. Vor allem Berufseinsteiger hätten ein Problem, mit einem befristeten Vertrag eine Wohnung zu finden. Die IG BAU fordert, dass Befristungen ohne Sachgrund eingedämmt werden – das hatte die Bundesregierung im Koalitionsvertrag eigentlich auch vereinbart.  

Massive Steuerausfälle durch Corona befürchtet  

Dem Land fehlen in diesem Jahr durch die Folgen der Corona-Pandemie mehr als zwei Milliarden Euro an Steuergeldern. Das hat Finanzminister Reinhold Hilbers bekannt gegeben. Das, was bisher im Rahmen der Pandemie ausgezahlt wurde, sei nur ein Teil der Kosten. Der größte Posten war bisher die Unterstützung der Kommunen, dafür hat das Land knapp eine Milliarde Euro ausgegeben. Viel Geld wurde auch für die Finanzhilfen für Unternehmen sowie für die Anschaffung von Schutzausrüstung ausgegeben. 

Zwei Corona-Todesfälle an der Küste

An der Küste gibt es zwei weitere Todesfälle, die mit Corona zu tun haben. Der Landkreis Aurich und die Stadt Wilhelmshaven verzeichnen jeweils einen. In Aurich ist es der 52., in der Stadt Wilhelmshaven der 49. Todesfall mit Corona-Zusammenhang seit Beginn der Pandemie im vergangenen Jahr.

Neue Corona-Verordnung

Ab heute gibt es wieder neue Corona-Regeln in Niedersachsen. Einzelhandel, Außengastronomie und auch die Tourismusbranche dürfen unter Auflagen wieder öffnen. Im Mittelpunkt steht bei den Öffnungen, dass jeweils ein negativer Corona-Test gebraucht wird, um die Angebote zu nutzen. An den Schulen findet der Wechselunterricht bis zu einer Inzidenz von 165 statt. Außerdem sind Personen die eine Corona-Erkrankung durchgemacht haben oder vollständig geimpft sind ab sofort von Ausgangssperren ausgenommen.  Die neuen Regeln gelten unter einer Inzidenz von 100.

Oldenburg: Treffen am Parkplatz

Bei einem Treffen von rund 50 Autofahrer gab es in Oldenburg zahlreiche Verstöße gegen die Corona-Regeln. Die Gruppe hatte sich unter eine Autobahnbrücke getroffen. Nach Angaben der Polizei hatte sich niemand an die Regeln zum Infektionsschutz gehalten. Die Beamten haben die Autofahrer nach Hause geschickt – gegen alle läuft jetzt ein Ordnungswidrikgeitsverfahren.

Corona-Zahlen vom Wochenende

Die Corona-Lage im Kreis Leer hat sich deutlich entspannt. Heute meldet das RKI nur noch eine Inzidenz von 50. Vergangene Woche galt dort noch die Notbremse. In Emden sind die Zahlen weiter hoch: die Inzidenz ist bei 140. Dort läuft weiter die Notbremse. Auch im Kreis Aurich steigen die Zahlen – da meldet das RKI heute einen Wert von 73. Die anderen Kommunen an der Küste stehen relativ gut da und haben einen Inzidenzwert von unter 50.  

Entspannte Ausflugslage am bisher wärmsten Tag des Jahres

Trotz des guten Wetters gab es gestern kaum Verstöße gegen die Corona-Regeln. Im Nordseebad Dangast gab es relativ viele Besucher. Schon ab dem Vormittag waren die Parkplätze belegt. Allerdings blieb es laut der Polizei vor Ort ruhig. Ähnlich sah es in Wilhelmshaven aus – dort hat sich der Besucherstrom in Grenzen gehalten. Durch ein Sturmtief auf den Britischen Inseln ist gestern heiße Luft aus Afrika an die Küste gezogen. Dadurch gab es landesweit Höchstwerte von 28 Grad.

Inseln bereiten sich auf Urlauber vor

Die Inseln bereiten sich auf den Neustart in Tourismus und Gastronomie vor. Auf Borkum werden die Gastronomen durch Ärzte geschult, damit sie auch selber Corona-Tests durchführen können. Ziel ist, dass pro Tag mehrere Tausend Tests gemacht werden können. Auch auf Wangerooge und Spiekeroog wird die Testkapazität weiter ausgebaut. Außerdem stocken die Reedereien ihre Fahrpläne auf.

07Mai 21

Einzelhandel eher für “Click and Meet”

Die Einzelhändler sind gegen eine generelle Testpflicht beim Einkaufen. Das zeige eine Umfrage aller Einzelhandelsverbände in Niedersachsen, sagt Johann Doden vom Einzelhandelsverband Ostfriesland.

Dort wurde uns von den Mitgliedern mit einem Verhältnis von 78 zu 22 Prozent gesagt, dass man eher ‘Click and Meet’ bevorzugen würde.

Johann Doden, Einzelhandelsverband Ostfriesland

Das Land berät noch darüber, ob beim Einkaufen nur Tests aus Testzentren ausreichen. Der Landkreis Leer hatte zuletzt beispielsweise kritisiert, dass es zu wenig Testmöglichkeiten dafür gebe. Die neue Verordnung vom Land soll morgen veröffentlicht werden und ab Montag gelten.

Polizeilicher Staatsschutz ermittelt gegen Krankenschwester im Landkreis Friesland

Nach den Impfungen mit einer Kochsalzlösung im Landkreis Friesland ermittelt der polizeiliche Staatsschutz jetzt gegen eine Krankenschwester vom DRK-Kreisverband Jever. Sie soll in sozialen Netzwerken angeblich Beiträge geteilt haben, in denen die Coronamaßnahmen der Regierung kritisch thematisiert wurden. Nähere Hinweise, dass hinter dem Vorfall eine politische Motivation stehen könnte, wurden bisher aber noch nicht bestätigt. Die Polizei geht wie die Staatsanwaltschaft davon aus, dass die Krankenschwester vertuschen wollte, dass ihr ein Fläschchen BionTech runtergefallen ist. Zuletzt war bekannt geworden, dass sie im Impfzentrum in Roffhausen sechs Patienten eine Kochsalzlösung statt dem BionTech-Impfstoff verabreicht hat.

Ab Montag kein Besuchsverbot mehr im Borromäus-Hospital

Ab Montag ist im Borromäus-Hospital in Leer wieder Besuch möglich. Das gibt das Krankenhaus in einer Pressemitteilung bekannt. Pro Patient darf eine Person am Tag für eine Stunde zu Besuch kommen. Vorher muss ein Termin vereinbart werden.

Am Montag Proteste von der IG Metall zur Zukunft der Schifffahrtsbranche

Am Montag gibt es landesweit Proteste von der IG Metall zur Situation in der Schifffahrtsbranche. Demonstriert wird unter anderem bei der Meyer Werft in Papenburg und bei der Jadewerft in Wilhelmshaven. Die Gewerkschaft erwartet konkrete Vorschläge von der Politik, wie die Zukunft der Branche gestaltet werden kann, sagt Pressesprecher Heiko Messerschmidt.  

Wir erwarten, dass es zum Beispiel Signale zu einer Verlängerung der Kurzarbeit gibt. Um die Beschäftigung und das Know-How in der Branche zu halten, braucht es Maßnahmen wie die Kurzarbeit. Wir erwarten auch, dass die Aufträge, die die Bundesregierung angekündigt hat, auch wirklich kommen.

Heiko Messerschmidt, Pressesprecher IG Metall Bezirksleitung Küste

Die Konferenz ist am Montag und Dienstag in Rostock, auch Kanzlerin Merkel wird erwartet. Auch bei der Meyer Werft ging es zuletzt immer wieder um Stellenabbau. Laut IG Metall sind seit Beginn der Pandemie bereits 1000 Arbeitsplätze weggefallen, weitere 5.600 sind akut gefährdet.

Zwei Todesfälle mit Corona-Zusammenhang in Ostfriesland

Die Landkreise Wittmund und Leer melden heute jeweils einen Todesfall im Zusammenhang mit dem Corona-Virus. Im Landkreis Wittmund ist es der 33., im Landkreis Leer der 58. Todesfall mit Corona-Zusammenhang seit Beginn der Pandemie im vergangenen Jahr. Die Infektionslage an der Küste bleibt heute weiterhin recht entspannt, nur in der Stadt Emden liegt die Siebentageinzidenz weiter über 100 – das Robert-Koch-Institut meldet für heute einen Wert von 144,3. Trotzdem dürfen in Emden ab Montag die Kitas und Schulen wieder öffnen, nach der neuen Regelung vom Land soll es dann erst ab einem Inzidenzwert von 165 Schließungen geben und nicht mehr schon ab einem 100er-Wert.

Kreis Leer kritisiert geplante Regelungen für Einzelhandel

Die vom Land Niedersachsen geplanten neuen Corona-Regeln für den Einzelhandel stoßen im Landkreis Leer auf Kritik. Landrat Matthias Groote ist der Meinung, dass mit der vorgesehenen Testpflicht fürs Shoppen auch in Kommunen mit einem Inzidenzwert unter 100 eher eine Verschärfung ist, sagt er im Nordseewelle Interview. Die Testkapazitäten im Kreis würden so außerdem an ihre Belastungsgrenze kommen. Zuletzt haben Land und niedersächsischer Handelsverband noch über die Regelung verhandelt. Heute soll es erste Ergebnisse geben. 

Hotels und Gastronomie mit Personalproblemen 

Die Hotel- und Gastronomiebranche leidet vor den Lockerungen am Montag unter Personalproblemen. Durch den langen Lockdown fehlen jetzt vor allem Saisonarbeitskräfte. Aber auch viele Festangestellte sind aktuell noch in Kurzarbeit. Direkt ab kommender Woche genug Personal zusammen zu kriegen wird für viele Betriebe schwierig sagt Branchenverbandschef Balke. Viele Saisonmitarbeiter hätten sich mittlerweile auch in andere Branchen orientiert.  

Spiegel-Bericht: WHV hätte Notbremse ziehen müssen

In Wilhelmshaven gibt es offenbar eine große Lücke zwischen der tatsächlichen Inzidenz und den Zahlen vom Robert Koch-Institut. Der Spiegel berichtet, dass Wilhelmshaven Ende April eigentlich die Notbremse hätten ziehen müssen. Die Inzidenz lag laut RKI unter 100 – eigentlich gab es aber deutlich mehr aktive Fälle. Grund für die Differenz seien nachgemeldete Fälle, die erst später in den Inzidenzwert einfließen. Wilhelmshaven übermittelt einen Fall schon als positiv, wenn das Schnelltestergebnis vorliegt. In der Statistik tauchen sie aber erst auf, wenn auch der Labortest positiv ist. Das Gesundheitsamt der Stadt betont, dass man dadurch die Lage weit im Voraus unter Kontrolle habe. Auch das Landesgesundheitsamt sagt, dass die Art und Weise, wie Wilhelmshaven Corona-Fälle meldet in Ordnung ist.

Land startet Modellprojekt für Impfungen in Betrieben

Das Land Niedersachsen startet ab kommenden Montag ein Modellprojekt für Corona-Impfungen in Betrieben. An dem Projekt nimmt auch VW teil, deshalb ist auch das VW-Werk in Emden betroffen. Insgesamt stehen landesweit 11.700 Impfdosen für das Projekt bereit. Mit dem Vorhaben wolle man den Start der Impfungen durch Betriebsärzte am 7. Juni gut vorbereiten. Das Projekt soll bis Ende Mai gehen.

Gemeinde Krummhörn warnt vor Trickbetrügern

Die Gemeinde Krummhörn warnt vor Trickbetrügern, die älteren Leuten gegen Geld einen schnellen Impftermin versprechen. Die Täter gehen wohl von Tür zu Tür und fordern eine Unterschrift und 15 Euro ein. Die Polizeiinspektion Aurich/Wittmund weist deshalb darauf hin, dass ein Impftermin nichts kostet und es zu einer Terminvereinbarung das Online-Portal oder die Hotline vom Land gibt.

Corona-Ausbruch in Altenheim in Großefehn

Im Awo-Altenheim „Wohnpark Up Fehn“ in Großefehn ist das Coronavirus ausgebrochen. Insgesamt sechs Bewohner und zwei Mitarbeiter wurden positiv auf das Virus getestet, teilt der Awo-Bezirksverband Weser-Ems mit. Vier infizierte Heimbewohner sind momentan in stationärer Behandlung in einer Klinik. Einige der Infizierten sind bereits geimpft. Die Impfung schützt nicht vor einer Infektion, sondern mildert den Krankheitsverlauf. Für das Altenheim gilt jetzt bis zum 16. Mai ein Besuchsverbot.

Back To Top