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20Jul 21

Weil fordert Corona-Tests für Autofahrer an Grenzen

Niedersachsens Ministerpräsident Stephan Weil fordert Corona-Tests für Autofahrer an der Grenze zu den Niederlanden. Hintergrund sind die steigenden Infektionszahlen im Nachbarland. Die Tests sollten bei jeder Einreise verlangt werden, so Weil im Interview mit der Weser-Kurier. Zudem sollte es an der Grenze Stichproben geben. Derzeit geht die Inzidenz beispielsweise in der Grafschaft Bentheim Tag für Tag hoch. Weil sieht einen Zusammenhang zu der geografischen Nähe der Kommune zu den Niederlanden.

Niedersachsen mit höchster Impfquote bei Jugendlichen

Im deutschlandweiten Vergleich hat das Land Niedersachsen die höchste Impfquote bei Kindern und Jugendlichen ab 12 Jahren. 7,3 Prozent der Gruppe haben bisher ihre erste Impfung bekommen – der Bundesschnitt liegt bei 5,3 Prozent. Erst am vergangenen Sonntag hat das Land eine Sonderimpfaktion in den Impfzentren auf die Beine gestellt. An der haben sich auch die Landkreise Friesland und Wittmund und die Stadt Wilhelmshaven beteiligt. In den vergangenen Wochen gab es viele Diskussionen um die Impfung für Kinder und Jugendliche – die Ständige Impfkommission hat eine Impfung für Kinder ab 12 bisher nicht empfohlen. Deswegen hat sich auch die Stadt Oldenburg nicht an der Aktion beteiligt. Dort musste ein 17-Jähriger nach der Impfung mit einer Herzmuskelentzündung ins Krankenhaus gebracht werden. Das ist eine mögliche Nebenwirkung des BionTech-Impfstoffes.

Tagesgästezahl auf Spiekeroog im vergangenen Jahr fast um die Hälfte zurückgegangen

Die Zahl der Tagesgäste auf der Insel Spiekeroog ist im vergangenen Jahr fast um die Hälfte zurückgegangen. Das schreibt die Nordseebad Spiekeroog GmbH in einer Pressemitteilung. Demnach ist das Gästeaufkommen im Jahr 2020 um knapp 40 Prozent zurückgegangen. Deswegen wurde erstmals seit 2015 auch wieder ein Fehlbetrag erwirtschaftet – die NSB berichtet von einem Minus von 117 000 Euro. Der Einbruch hängt ganz klar mit den Einschränkungen durch die Corona-Pandemie zusammen. Zeitweise waren touristische Übernachtungen komplett untersagt.

Alle bisherigen Abstriche von Kontaktpersonen aus Disco in Georgsheil negativ

Alle Abstriche der Kontaktpersonen vom Infizierten in der Disco in Georgsheil sind bisher negativ ausgefallen. Wie der Landkreis mitteilt, mussten bisher 30 Leute in Quarantäne geschickt werden, die Symptome gezeigt haben. 18 davon wurden am vergangenen Freitag auf das Virus getestet, weitere Tests standen gestern noch aus. Weil es bisher keinen positiven Befund gab, wird es auch keine weiteren Maßnahmen für die anderen potenziellen Kontaktpersonen des Infizierten geben. Auch für die mittlerweile negativ Getesteten mit Symptomen ist die Quarantäne beendet. Ein Norder war am Samstag vor einer Woche in einer Disco in Georgsheil feiern, zwei Tage später wurde er positiv auf Corona getestet. Mittlerweile ist bestätigt, dass er mit der Delta-Variante des Virus infiziert ist.

Heute Impfung ohne Termin im Landkreis Wittmund

Im Landkreis Wittmund kann man sich heute ohne Termin impfen lassen. Im Rahmen einer Sonderaktion im Impfzentrum in Esens gibt es BionTech und AstraZeneca. Im Moment sind knapp 4000 Impfdosen verfügbar. Auch Kinder und Jugendliche können sich weiterhin in Esens impfen lassen, bei der Sonderaktion am Sonntag wurden noch nicht alle Kapazitäten ausgeschöpft. Bereits seit gestern muss auch im Landkreis Leer kein Termin mehr für eine Impfung gemacht werden, weil dort die Warteliste abgearbeitet ist.

Wilhelmshaven: viele Impfdosen für Jugendliche übrig

In Wilhelmshaven sind nach der Impfaktion für Kinder ab 12 Jahren am Sonntag noch viele Impfdosen übrig geblieben. Das hat die Stadt gestern auf Nachfrage der WZ mitgeteilt. Insgesamt 600 Termine wären möglich gewesen, davon wurden aber nur 319 in Anspruch genommen. Viele der Jugendlichen kamen auch gar nicht aus der Jadestadt – das Land hatte die Regel aufgehoben, dass sich nur Wilhelmshavener in der der Stadt impfen können. Im Landkreis Friesland waren hingegen alle Termine schnell weg – allerdings waren da auch nur insgesamt 150 angesetzt. In beiden Impfzentren können sich ab 12-Jährige auch weiterhin impfen lassen. Das ist auch im Kreis Wittmund der Fall – da wurden am Sonntag 155 Jugendliche geimpft, es ist aber noch Impfstoff da.

19Jul 21

Impfungen in Hesel ohne Termin

Ab heute kann man sich im Impfzentrum vom Landkreis Leer auch ohne Termin impfen lassen. Die Kreisverwaltung teilt mit, dass die Warteliste jetzt größtenteils abgearbeitet ist. Zwischen 9 und 16 Uhr kann man täglich das Impfzentrum besuchen. Dabei kann man sich aussuchen, welchen Impfstoff man erhalten möchte. Es ist aber weiterhin möglich Termine über das Land zu buchen.

Borkumer Gastronomen warnen vor Tagesausflügen nach Groningen

Die Gastronomen auf der Insel Borkum warnen davor, Tagesausflüge nach Groningen zu machen. Bis Ende vergangener Woche ist die Inzidenz in der Region Groningen auf über 650 gestiegen.  Daher schaue man mit allergrößter Sorge auf die Niederlande, so ein Sprecher vom Dehoga-Inselverband. Die Transitstrecke von Eemshaven nach Borkum solle aber weiter betrieben werden – die Gefahr einer Ansteckung sei bei einem Bummel durch Groningen größer. Seit gestern gelten die Niederlande als Risikogebiet. Deswegen müssen Einreisende nach Deutschland einen negativen Corona-Test vorweisen, wenn sie noch nicht vollständig geimpft oder genesen sind. Das Auswärtige Amt rät von touristischen Reisen in die Niederlande offiziell ab.

Gestrige Sonderimpfaktion für Kinder gut gelaufen

Die Sonderimpfaktion für Kinder ist in Niedersachsen gestern gut gelaufen. Wie Gesundheitsministerin Behrens sagte, waren die meisten Termine in den Impfzentren schnell ausgebucht. Auch die Landkreise Friesland und Wittmund und die Stadt Wilhelmshaven haben an der Aktion teilgenommen. Im Landkreis Friesland waren die Termine in der vergangenen Woche recht schnell weg. Die zweite Impfung für die, die gestern geimpft wurden, ist für den 29. August angesetzt. In den kommenden Wochen soll es noch weitere solcher Aktionen geben. Das hat auch Ministerpräsident Stephan Weil angekündigt.

Norder Discogänger mit Delta infiziert

Der Norder, der in eine Disco in Georgsheil gegangen ist, obwohl er Corona hatte, hat sich mit der Delta-Variante des Virus infiziert. Das teilt die Kreisverwaltung in Aurich mit. Der Landkreis hat außerdem einige Abstriche von Kontaktpersonen ausgewertet. Die waren bisher alle negativ. Heute gibt es weitere Tests. Bisher habe man 42 Meldungen von Gästen der Diskothek nachverfolgen müssen, heißt es vom Landkreis. Theoretisch gibt es 1100 mögliche Kontaktpersonen.

Inzidenz in Wilhelmshaven gestiegen – Landkreis Wittmund weiter bei 0

Die Sieben-Tage-Inzidenz in Wilhelmshaven ist heute weiter gestiegen. Mittlerweile liegt der Wert bei 16. Die Stadt hatte schon in vergangenen Woche damit gerechnet, dass die Zahlen wieder hoch gehen. Da wurde nämlich eine Person positiv getestet, die mit vielen anderen in Kontakt gestanden hat. Deswegen könnten die Corona-Regeln in Wilhelmshaven wieder verschärft werden, beispielsweise in Sachen Kontaktbeschränkungen. Es dürften dann maximal 10 Personen aus 10 Haushalten zusammenkommen. Ansonsten bleibt die Infektionslage in den restlichen Kommunen an der Küste recht entspannt. Alle bis auf Wilhelmshaven liegen zum Wochenstart unter 5 – der Landkreis Wittmund hat sogar eine Inzidenz von 0,0.

16Jul 21

Nach Infektion in Disco: Landkreis Aurich sucht Kontaktpersonen

Am vergangenen Samstag war eine mit Corona infizierte Person in der Diskothek Galaxy in Georgsheil. Deswegen sucht der Landkreis Aurich derzeit nach möglichen Kontaktpersonen – der Mann soll sich im Zeitraum zwischen 23 und 4 Uhr in der Disco aufgehalten haben. Alle Besucher, die in der Zeit ebenfalls da waren, sollen in nächster Zeit auf mögliche Symptome achten, heißt es in einer Pressemitteilung vom Kreis Aurich. Theoretisch gibt es 1100 mögliche Kontaktpersonen. Nach zwei positiven Schnelltests war der Infizierte am Samstag in einer Teststation in Norddeich negativ getestet worden – ein PCR-Test am Montag hat aber eine Infektion nachgewiesen. Ob er sich mit der Delta-Variante des Virus angesteckt hat, ist noch offen.

Veranstaltungen mit mehr als 5000 Teilnehmenden in Niedersachsen möglich

Ab heute sind in Niedersachsen wieder Großveranstaltungen mit mehr als 5000 teilnehmenden Personen erlaubt. Das steht in der neuen Corona-Verordnung. Die sieht eine Obergrenze von 25.000 Teilnehmenden vor. Voraussetzung ist eine Inzidenz unter 35 und dass bei den Veranstaltungen Abstand gehalten wird. Die neue Verordnung gilt bis September. Nach der dürfen ab heute auch Marktleute auf den Wochenmärkten ihre Maske abnehmen.

Delta-Variante im Landkreis Wittmund angekommen

Die Delta-Variante des Corona-Virus ist nun auch im Landkreis Wittmund angekommen. Wie die Kreisverwaltung mitteilt, handelt es sich dabei um einen Reiserückkehrer. Momentan ist es der einzige Corona-Fall im Kreis Wittmund. An der Küste wurde die Mutation zuletzt auch schon in den Landkreisen Aurich und Friesland nachgewiesen.

2000 Impfdosen in Ostfriesland weggeschmissen

In den Impfzentren in Ostfriesland wurden seit Januar knapp 2000 Impfdosen weggeschmissen. Die meisten waren es in den Landkreisen Leer und Wittmund. Oft mussten die Dosen weg geschmissen werden, weil Partikel im Impfstoff waren oder weil die Kühlkette unterbrochen wurde. Das sei einmal im Landkreis Wittmund das Problem gewesen, weshalb 880 Dosen AstraZeneca weg geschüttet werden mussten, so ein Sprecher des Landkreises.

Kinderimpfaktion im Landkreis Friesland: alle Termine weg

Für die Sonderimpfaktion für Kinder über 12 Jahre im Landkreis Friesland sind mittlerweile alle Termine vergeben. Das schreibt die Kreisverwaltung in einer Pressemitteilung. Am Sonntag sollen im Rahmen von einem Projekt vom Land Niedersachsen 150 Kinder gegen Corona geimpft werden. Für das Wochenende darauf können aber weiterhin Termine für Kinder gemacht werden, schreibt der Landkreis.

Luftfilter für drei Grundschulen in Jever

In der Stadt Jever sollen alle drei Grundschulen Luftfilter bekommen. Das hat der Stadtrat gestern beschlossen. Insgesamt 560 000 Euro sollen dafür investiert, 80 Prozent übernimmt das Land. In den Kindergärten in Jever soll erst noch ermittelt werden, wie viel Bedarf da ist. Der Landkreis Friesland hatte schon vorher angekündigt, die Luftfilter so schnell es geht in den Einrichtungen einbauen zu wollen.  

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