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28Jan 22

Land denkt über Tests von Kita-Eltern nach

Eine Corona-Testung von Eltern, die Kinder im Kitaalter haben, könnte in Niedersachsen bald zur Pflicht werden. Wie das Kultusministerium mitteilte, würde die Einführung einer sogenannten „Umfeldtestung“ momentan beraten. Es könne sich dabei um eine sinnvolle Maßnahme handeln, um ein Infektionsgeschehen in Kitas zu bremsen. Gestern hatte schon die Landeselternvertretung in Niedersachsen eine solche Teststrategie gefordert.

Tonne bedankt sich bei Schülern, Eltern, Lehrern

Niedersachsens Kultusminister Grant Hendrik Tonne hat sich zum Ende des Schulhalbjahres bei Schülern, Eltern und Lehrkräften für das Durchhaltevermögen in der Pandemie bedankt. Es stünden auch weiter harte Wochen bevor, die Perspektiven seien aber positiv. Er sei zuversichtlich, dass die Lage sich bald verbessere, so Tonne. Trotzdem müssten die Sicherheitsmaßnahmen dafür demnächst erstmal noch verschärft werden. Ab kommenden Mittwoch müssen sich auch Geimpfte und Genesene Schülerinnen und Schüler täglich testen.

Ausnahme von 2G-plus auch für frisch Geimpfte und Genesene

Die Corona-Testpflicht nach der 2G-plus-Regel entfällt in Niedersachsen in Zukunft auf für frisch Geimpfte und Genesene. Das geht aus einem Änderungsentwurf der Corona-Verordnung des Landes hervor. Wer in den vergangenen 90 Tagen die zweite Impfung bekommen hat, muss keinen Test mehr vorlegen, das gleiche soll für Genesene gelten, deren Infektion zwischen 28 und 90 Tage zurückliegt.

Nachfrage nach Schulpsychologen steigt

Seit den Sommerferien nehmen in Niedersachsen immer mehr Schülerinnen und Schüler psychologische Beratung in Anspruch. Das teilt der Verband Niedersächsischer Schulpsychologen mit. Schülerinnen und Schüler würden häufig über Angst vor der Rückkehr zum Distanzlernen klagen. Auch Depressionen würden vermehrt festgestellt. Eine Rückkehr zum Homeschooling wäre aus schulpsychologischer Sicht fatal, sagte der Vorsitzende des Verbandes.

Behrens: Verdienstausfall für Kontaktpersonen nur noch mit Booster

Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens will nicht geboosterten Kontaktpersonen von Corona-Infizierten keinen Verdienstausfall mehr zahlen. Das sagte sie im Interview mit der NOZ. Sie verwies darauf, dass Kontaktpersonen mit einer Boosterimpfung die Quarantäne vermeiden könnten. Mittlerweile sei eine Impfung für jeden leicht zugänglich, so Behrens. Daher sei es der Allgemeinheit nicht mehr zuzumuten, die Zahlungen für Verdienstausfälle zu übernehmen. Einen Start dieser Neuregelung könne Behrens sich für Anfang März vorstellen.

Corona-Zahlen weiterhin hoch

Die Corona-Zahlen an der Küste erreichen weiterhin täglich neue Rekordwerte. Das Robert-Koch Institut meldet für den Landkreis Leer eine Inzidenz von 775. Der Landkreis hatte alleine gestern 308 Neuinfektionen gemeldet. Auch im Landkreis Friesland steigen die Zahlen seit einigen Tagen stark an – auch dort liegt die Inzidenz heute knapp unter 700. Wilhelmshaven und der Landkreis Aurich haben ebenfalls Inzidenzen über 500 – Die niedrigsten Zahlen in der Region hat nach wie vor der Landkreis Wittmund.

Behrens: Öffnungsperspektive im März

Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens geht davon aus, dass die Corona-Regeln ab März wieder gelockert werden können. Im Gespräch mit der NOZ sagte sie, sie glaube dass bei privaten Kontakten dann wieder mehr möglich sein könnte. Auch für Kulturveranstaltungen habe sie Hoffnungen. Entscheidend für diese Öffnungsperspektive sei allerdings, wie sich die kommenden drei bis vier Wochen entwickeln würden. Behrens betonte Außerdem erneut, dass sie zur Zeit keinen Anlass sehe, Jugendliche unter die 2G-Regel zu stellen. In der Altersgruppe wachse die Impfquote stetig weiter.

27Jan 22

Landkreis Aurich: Kontaktnachverfolgung jetzt digital

Corona-Infizierte im Landkreis Aurich werden aktuell aufgefordert, sich bei einem positiven Test über ein Online-Formular beim Gesundheitsamt zu melden. Wegen der aktuell hohen Fallzahlen sei das Gesundheitsamt nicht mehr in der Lage, jeden Kontakt per Telefon nachzuverfolgen. Nach Überprüfung der Angaben über das Formular würde dann ein Quarantäne-Bescheid erstellt und per Mail und per Post verschickt, teilt der Landkreis mit. Wer ein positives Testergebnis hat, solle sich umgehend in häusliche Isolation begeben. Weitere Informationen findet ihr HIER.

Schausteller zufrieden mit Corona-Hilfen

Veranstalter und Schausteller in Niedersachsen können seit gestern weitere Corona-Hilfen in höhe von bis zu 50.000 Euro beantragen. Grund für erneute Aufstockung sei der beinahe komplette Wegfall des Weihnachtsgeschäftes und der damit entstehenden Einnahmen sagte Landeswirtschaftsminister Bernd Althusmann. Der Verein der ostfriesischen Schausteller zeigte sich erfreut über die erneute Finanzspritze: In der Region gäbe es knapp 100 Betriebe, fast alle müssten die Hilfen beantragen. Die Summe würden vielen weiterhelfen.

Saathoff für Impfpflicht

Der SPD-Bundestagsabgeordnete für die Küste, Johann Saathoff, spricht sich für eine allgemeine Impfpflicht aus. Im Gespräch mit den ON sagte er, er sei geneigt, einer Pflicht für alle ab 18 Jahren zuzustimmen. Er sehe daran keinen Weg vorbei, um die niedrige Impfquote zu erhöhen. Allerdings müsse die Impfpflicht seiner Meinung nach befristet sein. Gestern hat der Bundestag eine erste Orientierungsdebatte zur Impfpflicht abgehalten, eine Abstimmung könnte Ende März erfolgen.

Weniger Grippefälle

Die Grippewelle scheint in Niedersachsen erneut auszubleiben. Seit Anfang Oktober wurden im Land erst 115 Influenzafälle bestätigt, das teilt das Landesgesundheitsamt mit. Üblich seien in der Zeit vor der Pandemie etwa 10.000 Grippe-Fälle zwischen Oktober und Mai gewesen. Grund für den Rückgang seien vor allem die Corona-Schutzmaßnahmen. Ein endgültiges Fazit über die Grippesaison könne aber erst im Frühjahr gemacht werden, heißt es vom LGA, da die meisten Infektionen im Februar und März auftreten.

Jugendherbergen durch Schulfahrten-Verbot getroffen

Die Jugendherbergen werden durch das Verbot von Klassenreisen hart getroffen. Bis Ostern würden in der Region knapp 20.000 Übernachtungen wegfallen, teilte der Landesverband Unterweser-Ems der DPA mit. Alle 27 Jugendherbergen in der Region wären betroffen. Da Klassenreisen oft langfristig gebucht würden, gebe es kaum Hoffnung auf Ersatzbuchungen. Die weiteres Entwicklung des Jahres sei für viele Herbergen ungewiss.

Corona-Zahlen bleiben weiter hoch

Die Corona-Zahlen an der Küste bleiben weiter auf hohem Niveau. Heute haben beinahe alle Kommunen in der Region den Inzidenzwert von 500 überschritten – nur der Landkreis Wittmund liegt darunter. Die höchsten Zahlen hat aktuell der Landkreis Leer, dort liegt die Inzidenz bei 686 – alleine gestern wurden dort 250 Neuinfektionen gemeldet.  

26Jan 22

Landesweit 400 Kitagruppen wegen Corona dicht

Niedersachsenweit sind momentan rund 400 Kita-Gruppen wegen Corona-Fällen geschlossen – das geht aus Zahlen des Kultusministeriums hervor. Infiziert seien aktuell rund 700 Kinder im Vorschulalter, außerdem 360 Erzieherinnen und Erzieher. In der Region hatte der Landkreis Friesland zuletzt einige Infektionen in Kitas gemeldet und für einzelne Gruppen Quarantäne angeordnet – vor allem betroffen waren Krippen in Zetel und Schortens. Auch an den Schulen in Niedersachsen sind die Infektionszahlen stark angestiegen – innerhalb einer Woche gab es landesweit einen Anstieg um 6.000 Fälle.

Verwaltungen: Impfpflicht nur schwer umzusetzen

Die Verwaltungen in der Region sehen große Probleme bei der praktischen Umsetzung der Impfpflicht im Gesundheitswesen. Die Gesundheitsämter seien jetzt bereits am Limit, heißt es beispielsweise aus Wittmund und Aurich. Die zusätzliche Kontrolle der Impfpflicht sei deshalb kaum zu managen. Es entstehe ein erheblicher Mehraufwand. Ab 15. März müssen beschäftigte im Gesundheitswesen Impfung oder Genesung nachweisen. Wer das nicht tut muss mit einer Anhörung oder Geldstrafe rechnen. Die Durchführung dieser Maßnahmen soll laut Plan den Gesundheitsämtern liegen.

Corona-Zahlen: 400 Neuinfektionen an einem Tag

Die Corona-Zahlen an der Küste steigen weiter. In der Region wurden an einem Tag 400 Neuinfektionen gemeldet. Die meisten davon im Landkreis Leer. Der Landkreis hat aktuell auch die höchste Inzidenz in der Region – das Robert-Koch Institut weist einen Wert von 654 aus. Kurz dahinter kommt die Stadt Emden, auch dort liegt die Inzidenz über 600. Der Landkreis Friesland hat heute die 500er Marke überschritten.

Jugendliche bleiben ausgenommen von 2G

Jugendliche zwischen 12 und 17 Jahren sollen in Niedersachsen weiterhin von der 2G-Regel ausgenommen bleiben. Das betonte eine Regierungssprecherin jetzt noch einmal. Ministerpräsident Stephan Weil hatte angekündigt, keine Verschärfungen der Corona-Regeln durchzusetzen, damit bleibe auch dieser Bereich unberührt. Allerdings sei es durchaus möglich, dass die Ausnahme in Zukunft aufgehoben wird – je nach Entwicklung des Infektionsgeschehens.

Testpflicht in Kitas kommt

Ab Mitte Februar gilt in Niedersachsen eine Testpflicht für Kita-Kinder. Wie das Kultusministerium gegenüber der dpa bestätigt, müssten Kinder über drei Jahren dann dreimal pro Woche zu Hause getestet werden. Die Regel solle in die neue Corona-Verordnung eingearbeitet werden. Schülerinnen und Schüler in Niedersachsen müssen sich bis Ende Februar täglich testen, das gilt auch für Kinder, die zwar doppelt geimpft, aber noch nicht geboostert sind.

Dehoga Aurich fordert Volksabstimmung zur Winterruhe

Der Hotel- und Gaststättenverband im Kreis Aurich fordert ein Ende der Corona-Maßnahmen in Niedersachsen. Die Menschen würden die Auflagen nicht mehr lange mittragen, sagte der Vorsitzende Gerd Albers den ON. Er fordert eine Abstimmung per Volksentscheid für die Regeln. Die Bekämpfung der Pandemie würde auf dem Rücken der Gastronomie ausgetragen. Die niedersächsische Verfassung sieht vor, dass ein Volksentscheid von den Wählern herbeigeführt werden muss. Zuerst müssten 70.000 Unterschrift von wahlberechtigten Gesammelt werden – daraufhin könnte ein Volksbegehren gestartet werden. Nur im Anschluss wäre dann ein Volksentscheid möglich.

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