×
Wähle jetzt deinen Channel aus: Radio Nordseewelle Livestream Radio Nordseewelle - Wilhelmshaven / Friesland Radio Nordseewelle - only80s
skip to Main Content
04931 973000
info@radio-nordseewelle.de
28Jul 21

Niedersachsen plant Auffrischungsimpfungen für SeniorInnen ab Herbst

In Niedersachsen soll es ab Herbst Auffrischungsimpfungen gegen Corona für Seniorinnen und Senioren geben. Das hat Gesundheitsministerin Daniela Behrens angekündigt. Personen, die im Frühjahr geimpft wurden, sollen ab Oktober eine weitere Spritze bekommen, falls es bis dahin einen zugelassenen Impfstoff dafür gibt. Dafür würden dann mobile Teams eingesetzt werden, weil ab Ende September die Impfzentren schließen. Ähnlich wie bei der Grippeimpfung müsse die Immunisierung gegen Corona wahrscheinlich jährlich erneuert werden, so Behrens.  

3000 Einreiseanmeldungen in ostfriesischen Gesundheitsämtern in den letzten zwei Wochen

In den vergangenen zwei Wochen sind in den ostfriesischen Gesundheitsämtern mehr als 3000 Einreiseanmeldungen eingegangen. Die meisten davon hat der Landkreis Aurich registriert, da waren es knapp 1200. Einreisende, die Urlaub in einem Risiko-, Hochinzidenz- oder Virusvariantengebiet gemacht haben, müssen sich vor der Rückkehr im Internet registrieren. Da muss dann der Impf- Test- oder Genesenennachweis hochgeladen werden. Im Landkreis Aurich gibt es derzeit auch die meisten infizierten Reiserückkehrer. Die sieben Personen seien beispielsweise aus Spanien, Tansania, Ungarn oder England zurückgekehrt, so ein Sprecher vom Landkreis Aurich.

Ab heute gilt neue Corona-Verordnung

Ab heute tritt in Niedersachsen die neue Corona-Verordnung in Kraft.  Clubs, Discos und Shisha-Bars müssen ab einer Inzidenz von 10 wieder schließen. Wenn die Inzidenz darunter liegt, muss beim Feiern eine Maske getragen werden, außerdem müssen die Betreiber Hygienekonzepte vorlegen. Die Kommunen bekommen mehr Befugnisse. Sie können einzelne Bereiche von Beschränkungen ausnehmen, wenn diese nachweislich nicht zum Infektionsgeschehen beitragen.

27Jul 21

Niedersächsische Landesregierung stellt neue Corona-Verordnung vor 

Heute stellt die niedersächsische Landesregierung ihre neue Corona-Verordnung vor. Vorgesehen ist, dass die Infektionsherde der vergangenen Wochen stärker in den Blick genommen werden – also Clubs, Bars oder Diskotheken. Die könnten künftig ab einer Inzidenz von 10 schließen. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband hat die mögliche Anpassung zuletzt kritisiert – die Betriebe seien in der Lage, Hygienekonzepte zu erstellen und die auch umzusetzen, so ein Sprecher der Dehoga. Zusätzlich zu der möglichen Änderung soll den Kommunen auch mehr Handlungsspielraum bei möglichen Regelverschärfungen gegeben werden. Wenn sie nachweislich nicht zum Anstieg des Infektionsgeschehens beitragen, müssen sie nicht in die Allgemeinverfügung mit aufgenommen werden.

Niederlande ab heute Hochinzidenzgebiet

Die Niederlande gelten ab heute als Hochinzidenzgebiet. Deshalb gelten von nun an auch andere Ein- und Ausreiseregelungen. Nach einer Reise in Die Niederlande müssen Rückkehrende, die nicht vollständig geimpft oder genesen sind, für zehn Tage in Quarantäne. Außerdem muss ein negativer Corona-Test vorgelegt werden. Die Quarantäne kann mit einem zweiten Negativtest nach fünf Tagen vorzeitig beendet werden. Die Sieben-Tage-Inzidenz liegt in den Niederlanden gerade bei 266.

Test-Zentren im Juli stärker gefragt

Die Nachfrage in den Testzentren in Niedersachsen ist in diesem Monat gestiegen. Wie die Kassenärztliche Vereinigung angibt, wurden im Juli bisher 2,4 Millionen Tests abgerechnet, im Juni waren es noch 1,6 Millionen Tests. Das kann laut der KVN damit zusammenhängen, dass die Urlaubssaison im Juli in Gang gekommen ist. Reisende müssen bei Ankunft einen negativen Corona-Test vorlegen. Trotzdem sei davon auszugehen, dass weiterhin viele Testzentren schließen, weil nicht mehr so viele Tests benötigt werden wie beispielsweise noch im Mai.

Inzidenzwerte an der Küste sinken

Die Inzidenzwerte an der Küste sind im Vergleich zu gestern in den meisten Kommunen gesunken. Am deutlichsten in der Stadt Emden – da lag der Wert gestern noch bei 16 und heute bei 4. Weiterhin über der 10er-Marke sind die Stadt Wilhelmshaven und der Landkreis Wittmund. Aber auch da hat sich das Infektionsgeschehen leicht entspannt.

Testpflicht für Wangerooge bleibt

Die Testpflicht für eine Anreise auf die Insel Wangerooge bleibt bestehen. Eigentlich hatte ein Zweitwohnungsbesitzer vor dem Oberverwaltungsgericht Einspruch gegen dieser Punkt der Allgemeinverfügung vom Landkreis Friesland eingelegt. Jetzt hat er sie aber zurückgezogen, teilt Landrat Sven Ambrosy mit. Wer nach Wangerooge will, muss also entweder einen negativen Test oder einen Impf- oder Genesenen-Nachweis vorzeigen.

Landkreis Wittmund startet mobile Impfaktion

Der Landkreis Wittmund startet heute eine mehrtägige mobile Impfaktion. Bis Donnerstag ist die Aktion angesetzt, geimpft wird jeweils von 9 bis 16 Uhr in den Räumlichkeiten der Freiwilligen Feuerwehren. Heute wird in Friedeburg geimpft, Mittwoch in Westerholt und Donnerstag in Wittmund. Parallel ist es aber auch weiterhin möglich, ins Impfzentrum nach Esens zu kommen.

Jetzt auch Impfungen ohne Termin in Wilhelmshaven

Ab sofort kann man sich auch im Impfzentrum in Wilhelmshaven ohne vorherige Anmeldung gegen das Coronavirus impfen lassen. Von 10 bis 15 Uhr hat das Impfzentrum an der Güterstraße jeden Tag auf, derzeit kann zwischen den Impfstoffen BionTech und Johnson&Johnson gewählt werden. Zuletzt hatten auch schon die Kreise Wittmund und Leer die Terminbindung für das Impfzentrum aufgehoben.

Ostfriesische Kommunalpolitiker kritisieren Landeshaushalt

Die ostfriesischen Landräte und Bürgermeister kritisieren die Landesregierung für ihren geplanten Haushalt für die Jahre 2022/23. So seien zum Beispiel die gestrichenen Gelder für die Jobcenter ein harter Schlag für die Kommunen gewesen. Sie werfen der Landesregierung zudem vor, dass sie vergessen habe, wer in der Corona-Pandemie in vorderster Linie gestanden habe und immer fair gegenüber dem Land gewesen sei. Diese Beziehungen würden durch die vorgesehene Finanzplanung auf eine harte Probe gestellt. Die Zuschüsse des Landes für die ostfriesischen Kommunen sollen in den kommenden Jahren immer weiter sinken, und im Jahr 2024 sogar 0 Euro betragen. Das solle noch einmal überdacht werden, heißt es von den Verantwortlichen. Weitere Kürzungen könnten zu irreparablen Schäden führen. 

26Jul 21

Fast die Hälfte der EinwohnerInnen im Landkreis Aurich gegen Corona geimpft  

Fast die Hälfte der Einwohnerinnen und Einwohner im Landkreis Aurich ist mittlerweile vollständig gegen das Coronavirus geimpft. Nach Angaben der Kreisverwaltung liegt die Impfquote bei 45 Prozent und damit knapp unter dem Bundesdurchschnitt. Die Inzidenz im Kreisgebiet bleibt auch heute vergleichsweise niedrig – das Robert-Koch-Institut meldet einen Wert von 8,4.

Behrens gegen Impfpflicht

Niedersachsens Gesundheitsministerin Daniela Behrens ist gegen eine Corona-Impfpflicht. Im Gespräch mit NDR Info betonte sie, dass man jetzt erstmal die Gruppe der 20- bis 40-Jährigen ansprechen wolle. Die hätten erst seit kurzer Zeit die Möglichkeit, das Angebot anzunehmen. Im Herbst könne dann darüber nachgedacht werden, ob die Corona-Tests kostenpflichtig werden. Behrens schlägt damit den gleichen Ton wie Kultusminister Tonne an, der Mitte des Monats eine Impfpflicht für Lehrkräfte abgelehnt hatte. Kanzleramtsminister Helge Braun hatte am Wochenende ins Gespräch gebracht, Beschränkungen für Ungeimpfte einzuführen, wenn eine weitere Welle kommen könnte.

Nachfrage in Drogenberatungsstelle in Aurich so groß wie nie 

In der Drogenberatungsstelle in Aurich ist die Nachfrage derzeit so groß wie noch nie. Wie ein Sprecher mitteilt, hängt das aller Wahrscheinlichkeit nach mit der Corona-Pandemie zusammen. Viele hätten in einer mehrmonatigen Therapie lange Zeit in Isolation gelebt und kämen nun in eine veränderte Welt zurück. Es sei schwierig, da wieder Fuß zu fassen. Der Bedarf an ambulanter Weiterbehandlung sei deshalb groß.

Inseltourismus: Langeoog optimistisch für die kommenden Monate

Langeoogs Inselbürgermeisterin Heike Horn blickt in Sachen Tourismus optimistisch auf die nächsten Monate. Die Freude, endlich wieder Gäste begrüßen zu dürfen, überwiege bei allen Insulanern, die Sorge vor möglichen Infektionen sei im Moment gering. Derzeit liegt die Inzidenz im Landkreis Wittmund, zu dem Langeoog gehört, bei 26 – der höchste Wert an der Küste. Seit dem Beginn der niedersächsischen Sommerferien am Wochenende sei die Insel ausgebucht. Bis in den November rein wären auch schon mehr Buchungen eingegangen als üblich, so Horn.

Corona-Zahlen an der Küste übers Wochenende gestiegen

In fast allen Kommunen an der Küste sind die Corona-Zahlen übers Wochenende gestiegen. Der Landkreis Wittmund hat mittlerweile eine Inzidenz von 26. Deswegen gelten dort ab heute auch wieder leicht verschärfte Corona-Regeln. Die Stadt Wilhelmshaven hat einen Wert von 17 – da wurde am Freitag außerdem eine neue Variante des Corona-Virus nachgewiesen, die B.1.1.318-Mutation. Die hat bisher noch keinen genauen Namen bekommen und ist in Niedersachsen sehr selten. Für die Stadt Emden meldet das Robert-Koch-Institut heute einen Wert von 16. Die restlichen Kommunen an der Küste liegen alle unter 10.

Unterkünfte auf ostfriesischen Inseln zu 90 Prozent ausgebucht

Die Unterkünfte auf den ostfriesischen Inseln sind derzeit zu 90 Prozent ausgelastet. Das teilt eine Sprecherin der Ostfriesland Tourismus GmbH mit. Im Moment zeige sich, dass Deutschland nach dem Lockdown im Reisefieber sei. Nach Analyse einer Ferienhaus-Suchplattform sind Norderney und Borkum die beliebtesten Inseln in diesem Jahr. In einem niedersachsenweiten Ranking liegen sie auf Platz drei und vier der meistgesuchten Ferienhäuser. Juist und Langeoog liegen auf den Plätzen acht und neun.

Impftruck fährt am Samstag durch Emden

In Emden soll am kommenden Samstag ein Impftruck durch die Stadt fahren. Dort können sich Personen ohne vorherige Anmeldung gegen Corona impfen lassen. Der Truck steuert verschiedene Haltestellen in ganz Emden an. Wann genau wo welcher Impfstoff verabreicht wird, will die Stadt noch bekannt geben. Die Impfaktion am vergangenen Samstag im Kulturbunker lief gut, knapp 200 Personen haben dort den Johnson&Johnson-Impfstoff bekommen.

Back To Top