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Geschichte in Gesichtern. Jüdisches Leben in Appingedam 1563-1943

02.11.2017 - 19:30 - 21:00

5,00€

Appingedam ist eine der ältesten Städte mit einer jüdischen Bevölkerung in den Niederlanden. Schon 1563 siedelte ein jüdischer Kaufmann aus Böhmen, der bereits in Emden gelebt hatte, mit seiner Familie nach Appingedam über. Wie in den deutschen Gebieten betätigten sich die meisten Juden in den damaligen Spanischen Niederlanden als Händler und Geldverleiher. Trotzdem im 17. und 18. Jahrhundert mehrere Verordnungen „gegen die Einwanderung fremder Juden aus Deutschland“ erlassen wurden, lebten in den meisten Orten in der Provinz Groningen jüdische Familien. Tatsächlich kann man in Appingedam seit dem 18. Jahrhundert von einer jüdischen Gemeinde, einer Kehille, sprechen. 1900 war die Gemeinde auf 285 Menschen angewachsen. Die 1801 an der ‚Broerstraat‘ errichtete Synagoge ist heute die älteste erhaltene Synagoge des nördlichen Teils der Niederlande.

Am 2. November 2017 hält Roald van Elswijk, historischer Forscher und Vorsitzender der Arbeitsgruppe ‚Joods Appingedam‘, im Historischen Museum Aurich einen Vortrag über die jüdische Geschichte von Appingedam. Anhand von historischen Quellen, persönlichen Geschichten, Briefen, Anekdoten und einem umfangreichen Bildmaterial zeichnet van Elswijk ein farbiges Bild des jüdischen Lebens in der Stadt Appingedam zwischen 1563 und 1943. Wie sah das tägliche Leben der Juden aus? Wie hat sich die Gemeinschaft im Laufe der Jahre entwickelt? Auf welche Weise wird die Geschichte der Juden im heutigen Appingedam weitergegeben?

Karten sind an der Museumskasse erhältlich bzw. können unter 04941-123600 oder hist-museum@stadt.aurich.de bestellt werden.

Details

Datum:
02.11.2017
Zeit:
19:30 - 21:00
Eintritt:
5,00€

Veranstaltungsort

Historisches Museum Aurich
Burgstraße 25
Aurich, 26603
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